Prof. Dr. phil
Kunst und ihre Didaktik
* 1965


BuKo12 startet: Info zum Part01 online

BuKo12 nimmt konkrete Formen an. Im November beginnt der Kongress mit einer Diskussionsveranstaltung in Kassel:

Part01 – Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik? Kunsthochschule Kassel, 26. November 2010, 14-18 Uhr, Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik: BuKo12 Partizipation

„Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik?“ Diese Frage rückt durch die neuen Bildungsstandards und die Diskussion um Kompetenzen wieder ins Zentrum der Fachdiskussion. Sie eröffnet ein Feld, das weitere grundlegende Fragen nach dem Sinn und Zweck von Kunstunterricht bzw. allgemein von ästhetischer Bildung nach sich zieht … [weiterlesen auf auf buko12.de]

BuKo12 besteht in einem Themen und Institutionen übergreifenden Diskussionsprozess um das Stichwort „Partizipation“. Durch eine Reihe dezentraler Veranstaltungen werden unterschiedliche inhaltliche Fokussierungen vorgenommen und diese in einer Abschlussveranstaltung im Jahr 2012 zusammenfassend dargestellt. Die einzelnen „Parts“ bilden ein Netz, in dem Kontextwissen, innovative Methoden und verschiedene Institutionsanbindungen erzeugt und weitergegeben werden. In allen Bereichen wird die Mitarbeit interessierter Kolleginnen und Kollegen aus Schule, Hochschule und außerschulischen Feldern erwartet.

true fiction – where no student has gone before

Lange war es ein Geheimprojekt im Rahmen ePUSH, nun ist es fertig und online: Der Film erzählt die fiktive Geschichte einer Studierenden mit Namen Laura. Sie ist 23 jahre alt, lebt und studiert in Hamburg. Laura lebt in einer Welt, in der Gleichzeitigkeit, Kontingenz, das Ineinandergreifen von Realität und Virtualität, ein Weltweitwerden der Kommunikation und ein zuvor nicht gekannter Zugang zu Informationen alltäglich sind. Für klassische Institutionen wie die Universität stellt das eine große Herausforderung dar …

coming soon to a university near you!

Trailer unter www.truefiction-derfilm.de

(Danke für Kommentare, Kritiken, Erwähnungen!! joeran.de, textundblog.de, twitter.com/#search?q=truefiction …)

Augmented Reality Hack

Am schönsten ist es immer, wenn sich einzelne Seminare thematisch treffen. So geschehen beim Projektseminar zum MedienBildungsRaum, in dem uns Anna-Laura Leipertz in der vergangenen Woche den Horizon Report 2010 (nun Dank MMKH auch in DE; Hintergünde auch hier) vorgestellt hat und dabei selbst insbesondere vom Thema “Augmented Reality” begeistert war.
Im letzten Beitrag des elektrischen Reporters ging es ebenfalls um Augmented Reality. Ab Minute 8:16 wird dabei Julien Oliver mit seinem Projekt Artvertizer vorgestellt. Er hacked öffentliche Werbeflächen mittels Augmented Reality und ersetzt die Werbung durch Kunst im Auge des Betrachters.
Das ist allerhöchst interessant für das Seminar Cultural Hacking mit Johannes Hedinger (Com&Com) und auch für das Seminar aus dem SoSe09 zur Postironie, in dem eine ähnliche Aktion zum (analogen) Hack von Werbeplakaten geplant war, allerdings leider nicht umgesetzt wurde.

Mehr zur Augmented Reality auch beim *mms, Uni Hamburg.

Digital Natives

Nun also doch: Ich hatte mehr der Metaphorik wegen schon mehrfach behauptet, die Digital Natives würden schon mit Handy am Ohr geboren, z.B. hier im Bericht von der mb21-Jury 2004: “Sie sind sozialisiert durch Google, Amazon und Ebay, kommunizieren per Email und SMS, als wäre das eine selbstverständliche Kulturtradition, downloaden ihre Musik aus dem Web, bewegen sich schwindelfrei in einem immer stärker digitalisierten Medienalltag aus Laptop und iPod, PDA und Wlan und werden vermutlich bald mit Handy am Ohr geboren.”
Nun ist es also soweit. Im (leider schon veralteten) Call for Proposals bei Next Nature habe ich dieses Beweisfoto von Koert van Mensvoort gefunden.

Das Morgen trifft auf vorgestern

Heute morgen überrascht mich die taz mit der Ankündigung, ab sofort in loser Folge das “Lernen2.0″ zu beleuchten: Mit Reportagen aus Laptop-Klassen, Portraits von Lernen mit Blogs und Wikis, Interviews mit Vordenkern des neuen Lernens. (siehe diesen Artikel, Randbemerkung)

Das hat mich relativ verblüfft, weil das Buzzword “Lernen2.0″ zwar durchaus schon hier und da aufgetaucht ist, aber ich es als noch nicht so schwerwiegend angesehen hatte, dass die taz gleich eine Folge dazu anschiebt. Aber vielleicht bewegen sich die Dinge doch viel schneller als gedacht …

Passend zum Geschwindigkeitsthema lese ich um 16:12 Uhr eine mail, die ralfa um 13:57 Uhr herumschickte (erste Kommentare von roitsch um 14:29) mit dem Hinweis auf die neue Kampagne der Kaplan-University, aufgeschnappt “natürlich per twitter”, wie ralfa schrieb (um z.B. mich endlich zum aktiven Twittern zu überreden): twitter.com/OwenKelly/status/1101716232 (thanks Owen!!).

Und dann überrascht mich der Clip selbst auch noch wieder bzgl. Geschwindigkeit der Change-Management-Prozesse … “I stand before you today …”, spricht der Hochschullehrer da, “… to apologize. The system has failed … ” – Wer hätte das (jetzt schon) erwartet? Ein (Hoch-)Schullehrer, der sich für das Bildungssystem entschuldigt “steeped in traditions and old ideas” – unbedingt angucken!!

The times they are a changing …

KVV Medien & Bildung, diesmal besonders schön

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Gestern bekam ich das neue KVV “Medien & Bildung” erstmalig in die Hand. Diesmal ist es ganz besonders eindrucksvoll. Neben einem Verzeichnis von Lehrveranstaltungen, die um das Thema “Medien & Bildung” kreisen, und dem Verzeichnis der Workshops gibt es allgemeine Infos zum Medienzentrum der Fakultät und außerdem zum Projekt ePUSH.
Das Web-Werk auf dem Cover ist wieder eine schöne Metapher; der eigentliche Kracher ist aber die Seite 23. Da ist nämlich im Anschluss an die umfangreiche Liste der in diesem Semester angebotenen Workshops – wer hätte das in diesem “alten Medium” gedacht – total interaktiver Platz für “user generated Content”:

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In den Gebäuden der Fakultät EPB liegt das Heft nun an vielfrequentierten Orten zum Mitnehmen aus. Das PDF soll, so sagte mir r., auch zum individuellen download online gestellt werden. Bislang habe ich es noch nicht gefunden. Bei der Versammlung der alten KVVs seit WiSe 2000 ist es nicht zu finden. Aber r. wird sicher gleich hier drankommentieren, wo …

Betriebsausflug ins ZKM

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Weil ein Großteil der studentischen und wissenschaftlichen Mitarbeiter des *mms, des elb und der vielen Projekte studierend oder lehrend am MA-Studiengang ePedagogy Design beteiligt sind, kann man fast von einem Betriebsausflug sprechen, wenn wir vom 3. bis zum 6. April 08 nach Karlsruhe ins ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie fahren, um dort gemeinsam mit den Partnern aus Helsinki und Rotterdam ein international seminar zu veranstalten. Im Zentrum des diesjährigen Seminars steht die ZKM-Ausstellung YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten (über die ich schon berichtet hatte: hier und hier). Nach einigen “international seminars” an den 3 Hochschulstandorten Helsinki, Rotterdam, Hamburg (atmosphärische Eindrücke siehe hier) tagen wir erstmalig an einem “neutralen” und allerhöchst interessantem Ort, inkl. Führung durch den Chef, Peter Weibel, persönlich.

DIY Pollock

Unter www.jacksonpollock.org kann man Drippingbilder im Pollock-Stil produzieren. Ist das dann User Art_Nutzerkunst?

User Art_Nutzerkunst

Wey wies mich hin auf diesen TP-Artikel zur User Art_Nutzerkunst als Ergänzung zum Beitrag über die ZKM-Ausstellung YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten. Peter Weibel über die Hintergründe und Überbauten …

YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten

Nachdem das Time-Magazine Dich zur person of the year 2006 erkoren hatte, rückst Du nun auch im ZKM Karlsruhe in den Mittelpunkt: Du bist Inhalt der Großausstellung YOU_ser (21.1.0.07-6.1.09).

Im Konzept spricht Peter Weibel (voll web2.0-kompatibel) von einer neuen Nutzerkunst: Im 21. Jahrhundert erzeugt nun der Betrachter durch die Möglichkeiten des Internets auch die Inhalte der Kunstwerke, die untereinander ausgetauscht und im Netz frei verteilt werden können. Der Betrachter wird zum Nutzer/User. Die Ausstellung YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten zeigt in den nächsten ein bis zwei Jahren mit wechselnden Kunstwerken und Positionen erstmals Konturen dieser neuen Nutzerkunst.

www.medialogy.de, Torsten Meyer, Impressum
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