Schlagwort-Archive: Worldisation

Arts Education in Transition

Lange, lange hat es gedauert, aber nun ist es endlich erschienen: Unser Buch zum Projekt Arts Education in Transition, das uns und unser Institut seit 2015 beschäftigt und weit über die eigentlich Projektlaufzeit (2017) hinaus wirkt.

Einen ganz herzlichen Dank an all die vielen an Projekt und Buch mitwirkenden Kolleg*innen und Studierenden!!

Jane Eschment / Hannah Neumann / Aurora Rodonò / Torsten Meyer (Hrsg.): Arts Education in Transition. Ästhetische Bildung im Kontext kultureller Globalisierung und Digitalisation. München: kopaed 2020 (Kunst Medien Bildung Band 5)

In einer von kultureller Globalisierung und vernetzter Digitalisation geprägten Welt konturieren sich die Schnittfelder von Kunst, Wissenschaft und Bildung neu. Die entgrenzten Künste suchen sich neue Orte, neue Zeiten, neue Formen und Formate, neue Themen und ein neues Publikum. Was bedeutet das für die Praktiken der Kunst? Was für die Theorien der Kunst? Und was bedeutet es für die Verkoppelung von Kunst und Bildung?

Mit der Formulierung Arts Education in Transition ist ein Übergang, ein Wandlungsprozess nahegelegt, der ein ganzes Bündel grundlegender Fragen im Kontext Ästhetischer Bildung und Kunstpädagogik generiert: Weiterlesen

Post-Internet Arts Education Research

Der Forschungsschwerpunkt Post-Internet Arts Education (PIAE) am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln nimmt die stark gewandelten Bedingungen für die Kunstpädagogik und die kulturelle Medienbildung im Horizont des Internet State of Mind (Carson Chan) in den Blick und setzt sich zum Ziel, Konsequenzen für Praxis und Theorie der Bildung in Auseinandersetzung mit Künsten und Medien im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert zu entwickeln. Er wurde 2015 von Torsten Meyer, Kristin Klein, Gila Kolb und Konstanze Schütze initiiert und u.a. durch das Grimme-Forschungskolleg und das BMBF gefördert.

Näheres: piaer.net

SAVE THE DATE: Tagung „Because Internet“ vom 7.–9.6.2018 am Institut für Kunst und Kunsttheorie

Jedes Foto, jeder Gedanke, jedes Gespräch ist heute informiert durch das Internet. Es ist allgegenwärtiger Teil unserer Realität geworden; es hat sich transformiert in Erwartungen über ständige Erreichbarkeit, macht sich bemerkbar beim Scannen von Momenten auf ihre Social-Media-Tauglichkeit, im täglichen Posten, Scrollen, Streamen, Liken, Sharen, Tweeten. Komplexe Prozesse fortschreitender Digitalisierung artikulieren sich in weltweit vernetzten Communities, in hyperkulturellen und global zirkulierenden Bildwelten, lernenden Algorithmen, Whistleblowing, Hacktivism, Softwarearchitekturen, Crowdsourcing, Digital Commons, u. a. m. – die Künstlerin Sophia Al Maria bringt es auf den Punkt: Because Internet. Weiterlesen

Studentische Mitarbeiter*innen gesucht: Flipping University

Die Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie (Prof. Dr. Torsten Meyer) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

4 bis 6 studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte (SHK, WHF) 

mit einem Stundenkontingent von je 6 bis 12 Stunden pro Woche im Projekt Flipping University.

Profil
Das Projekt Flipping University widmet sich der Hochschulentwicklung im Horizont grundsätzlich veränderter Medienkulturen. Das zukunftsorientierte Pilotprojekt soll ausgehend vom Prinzip des „Flipped Classroom“ am Beispiel des Instituts für Kunst & Kunsttheorie helfen, eine neue, dem veränderten Umgang mit Wissen im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert entsprechende Lehr- und Lernkultur zu etablieren.
Die Projektorganisation sieht sechs eigenständige Arbeitsbereiche vor (Educational Ressources, Portfolio Learning, Infrastructure Design, Maker Spaces, Display University Life, Networking beyond), die auf verschiedenen Ebenen der universitären Organisation in einem breit wirksamen, zweijährigen Prozess in enger Abstimmung mit zentralen Einrichtungen der Universität zu Köln auf drei wesentlichen Aktionsfeldern aktiv werden: 1. Flipped Classrooms, 2. Learning Spaces, 3. Community Building. vgl http://kunst.uni-koeln.de/projekte/flipping-university Weiterlesen

Symposium „Decolonizing Arts Education“

AEIT: Arts Education in Transition
FR 28. April 2017 | 14-22 Uhr
SA 29. April 2017 | 10-14 Uhr
Universität zu Köln | Institut für Kunst & Kunsttheorie | Humanwissenschaftliche Fakultät | Gebäude 216 | Block B | R 2.212 | Gronewaldstraße 2

Keynote, Talks, Panel Discussion, Lightning Talks/Performances, Lesung, Open Forum

Vom 28. bis zum 29. April 2017 findet am Institut für Kunst und Kunsttheorie das Symposium DECOLONIZING ARTS EDUCATION statt. Vor dem Hintergrund der postmigrantischen Realität soll die Kunstpädagogik bzw. die Ästhetische Bildung kritisch befragt werden. Gegenstand des Symposiums ist ein diskursives und performatives Programm, das Künstler*innen, Kunstpädagog*innen und Theoretiker*innen aus den Bereichen (Ästhetische) Bildung und Cultural/Postcolonial Studies in einen Dialog mit Studierenden bringt. Weiterlesen

Grand Tour 2017

Auch die diesjährige Summerschool des Instituts für Kunst & Kunsttheorie nimmt das Semesterthema Grand Tour 2017 auf und geht on (Grand) Tour. Sie steuert zwei der größten und wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst an. Die Ziele sind beide Standorte der documenta 14 – Kassel und Athen – sowie die Biennale in Venedig. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein. Sie können an einzelnen Exkursionen teilnehmen oder gleich an allen dreien. Nutzen Sie die Gelegenheit, zusammen mit anderen Studierenden Einblicke in die aktuelle internationale Kunstszene zu gewinnen. Finanziell werden Sie dabei von der Universität zu Köln unterstützt.

Die Termine im Überblick:

Weiterlesen

where the magic happens – Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Vor kurzem ist der Band zur Tagung where the magic happens erschienen, der die neue Schriftenreihe Kunst Medien Bildung im Auftrag der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung eröffnet:

Torsten Meyer / Julia Dick / Peter Moormann / Julia Ziegenbein (Hrsg.): where the magic happens. Bildung nach der Entgrenzung der Künste. München: kopaed 2016

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.

Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.

Der Sammelband befasst sich mit den Methoden, Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur.

 

Inhalt

Torsten Meyer, Julia Dick, Peter Moormann, Julia Ziegenbein
Einleitung | 13

Julia Dick
Eröffnung | 21

Medienkultur

Stephan Porombka
Sekundentricks
Über Vines, GIFS und das Gelingen von kleinen Formen im Web 2.0 | 27

Manuel Zahn
„Wir stammen von Animationen ab.“
Wirklichkeitserfahrung mit Ryan Trecartins Videos | 39

Ryan Trecartin
Ready (Re’Search Wait’S). Kommentiert von Konstanze Schütze | 48

Kristin Klein
All Work and All Play. Über ästhetische Arbeit im Internet State of Mind | 55

Benjamin Jörissen
Digital/kulturelle Bildung
Plädoyer für eine Pädagogik der ästhetischen Reflexion digitaler Kultur | 63

Gerrit Höfferer
POST für alle! Ausweitung der Randzonen: Bildung am Biennalesken | 75

Konstanze Schütze
Where the *pragmagics happens
Über die Ästhetik der leeren Hände und die Arbeit am Magischen | 85

Performance

Christine Borck
Der Körper als Träger von Identität | 95

Antje Dudek
Irritation und Veränderung
Magische Bildungspotenziale von Performance Art Education | 105

Johanna Eder
Die Magie des Flow oder das Perpetuum Mobile der Kreativität | 113

Marie-Luise Lange
„Ich habe getötet, um nicht getötet zu werden.“
Differenzielle ästhetische Grenzerfahrungen im labyrinthischen SPACE BETWEEN anhand des Multiplayer*innen-Videostücks “Situation Rooms” von Rimini Protokoll | 125

Heinrich Lüber
performance lab (occupy experience) | 141

Ariane Schwarz
Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist das echte Schneewittchen im Land? | 149

Ulrike Hentschel
Ästhetische Bildung – gibt’s die noch?
Theaterpädagogik und Praktiken des zeitgenössischen Theaters | 155

Simone Etter, Marianne Papst, Künstler*innenkollektiv marsie
Input: Spaziergang
#Aktion #Vermittlung #Erfahrungsraum | 167

Julia Dick
Möglichkeiten für Performer, Lehrer, Schüler, Gelangweilte, Menschen und Schamanen | 179

Künstlerische Forschung

Elke Mark
Fallhöhe
Zeitgenössische Performancepraxis und Wissensgenerierung in Performance Art | 187

Elena Haas
Performative Künstlerische Forschung
Zum Potenzial intersubjektiver Begegnung im öffentlichen Raum | 201

Katja Hoffmann
All the World‘s Futures: On Okwui Enwezor. Zeitgenössische kuratorische Praxis als kunstpädagogisches Handlungsmodell für künstlerisches Forschen – eine Skizze | 209

Julia Ziegenbein
Wissen verdichten. Universität uminszenieren? | 219

Entgrenzungen

Torsten Meyer
What’s Next, Arts Education? Fünf Thesen zur nächsten Ästhetischen Bildung | 235

Christian Rolle
Diskurse ästhetischer Bildung
Beobachtungen aus musikpädagogischer Perspektive | 251

Margit Schmidt
Ästhetische Bildung und Erziehung in Schule und Hochschule: Das Kölner Modell | 263

Chantal Küng
„sie sollten vielleicht eine art interdisziplinäre arbeitsweise entwickeln.“ | 273

Jonas Hensel
Zur Fortsetzbarkeit der Kunst | 279

Rudolf Preuss
Der Moment der Erkenntnis – Oder: Welchen Sinn macht grenzüberschreitendes Arbeiten in der Schule? | 287

Karl-Josef Pazzini
Grenzwertige Bildung an den entgrenzenden Künsten | 301

Konstanze Schütze
“There is a word I am trying to remember, for a feeling I am about to have.” | 321

Autor*innen | 331

What’s Next? Band I und II wieder verfügbar

Cover_WN2

Beide Bände waren zwischenzeitlich ausverkauft und mehrere Monate lang nicht lieferbar. Erfreulich einerseits, aber unbefriedigend andererseits. Nun sind aber beide neu aufgelegt und sind bzw werden in Kürze wieder verfügbar sein. Interaktive Inhaltsverzeichnisse, AutorInnen-, Schlagwortregister usw sind auch zugänglich unter whtsnxt.net

Sofort lieferbar:

Torsten Meyer / Gila Kolb (Hrsg.)
What’s Next? Art Education – Ein Reader
Kopaed: München 2015 (What’s Next? Band II)

Info und Bestellung: kopaed.de/kopaedshop/?pg=45&pid=930

Ab Februar wieder lieferbar:

Johannes M. Hedinger, Torsten Meyer (Hg.)
What’s Next? Kunst nach der Krise.
Berlin: Kadmos 2013

Info und Bestellung: kulturverlag-kadmos.de/buch/what-s-next.html

Ausstellung: POSTHUMAN & VIRTUAL FACTORY

Vernissage: Mi. 21.10.2015 18 Uhr | Finissage: Do. 22.10.2015 18 Uhr
Jack in The Box | Vogelsangerstr. 231 | 50825 Köln

In der übernächsten Woche dürfen wir uns auf eine ganz besondere Kollaboration freuen. Das Projektseminar curatorial turn (Prof. Torsten Meyer und Konstanze Schütze) und das collaborative studio project (Annemarie Hahn, Sandra Korintenberg, Konstanze Schütze) laden zu zwei Ausstellungen in einem Raum über 30 Stunden ein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Studierende aus drei Studiengängen – Kunst, Ästhetische Erziehung, Intermedia – haben die Ausstellungskonzeption, -architektur und ihre Exponate im Sommersemester 2015 in verschiedenen Workshops, Tutorien und Seminaren erarbeitet. Weiterlesen

Book Launch „What’s Next? II Art Education“ 22.4.2015 Köln

Es hat ein bisschen länger gedauert. Aber nun, nachdem der erste, bei Kadmos in Berlin verlegte Band Kunst nach der Krise (Hg. Hedinger/Meyer) gerade in die 2. Auflage geht und die chinesische Übersetzung kurz bevorsteht, ist der 2. Band in der verlagsübergreifenden Reihe erschienen:

Torsten Meyer / Gila Kolb (Hrsg.)
What’s Next? Art Education – Ein Reader
Kopaed: München 2015 (What’s Next? Band II)

Am 22. April 2015, 18:30 Uhr (Gronewaldstraße 2, 50931 Köln, Raum 235) ist ein Book-Launch-Event in Köln geplant mit den HerausgeberInnen Gila Kolb & Torsten Meyer und den AutorInnen Raphael Di Canio, Jane Eschment, Annemarie Hahn, Robert Hausmann, Nikolas Klemme, Gesa Krebber, Konstanze Schütze.
Der Reader ist an den Book-Launch-Events zum Vorzugspreis von 15,00 Euro erhältlich (im Buchhandel 19,80 Euro). Weiterlesen