Kunst und ihre Didaktik
* 1965
Wanted: wiss. Mitarbeiter Kunst, Medien, Bildung in Köln
Die Universität zu Köln, Institut für Kunst und Kunsttheorie (Prof. Dr. Torsten Meyer) sucht zum 1. August 2010 und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten (halbe Stelle, EG 13 TV-L bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen) befristet auf zunächst 2 Jahre.
Profil des Arbeitsbereichs:
Schwerpunkt des im Neuaufbau befindlichen Lehrstuhls an der Humanwissenschaftlichen Fakultät ist die Lehre und Forschung im Bereich der Kunstpädagogik auf zeitgemäßem Niveau hinsichtlich Nutzung und Thematisierung aktueller Medientechnologien und veränderter Kulturtechniken. Um die notwendigen Verknüpfungen von mediologischen, kunst-, medien-, kommunikations- und kulturwissenschaftlichen Ansätzen mit pädagogischen Fragestellungen zu fundieren, wird ein neuer, transdisziplinär ausgerichteter Kontext für Forschung und Lehre hergestellt, der auch auf überregionale und internationale Vernetzung und Kooperation zielt.
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Bewerbungsschluss 31.3.2010
Ausschreibungstext komplett als PDF
Stealth-Technologien und cultural hacking für die nächste Universität
Mit dieser Verkleidung ihres Arbeitsgeräts können sich Digital Natives und andere in der Universität der Buchkultur Deplatzierte perfekt tarnen. “Mimesis” ist der biologische Fachbegriff für diese Form der Anpassung eines Lebewesens an seine Umwelt. Stabheuschrecken sehen aus wie trockene Äste, Zahnspinner imitieren die Rinde bestimmter Laubbäume und Gespenstschrecken werden von optisch orientierten Fressfeinden für grüne Blätter gehalten. Die Tiere ahmen Gestalt, Farbe, Haltung eines Teils ihres Lebensraumes nach, sodass potentielle Feinde sie nicht mehr von der Umgebung unterscheiden können oder für uninteressant halten. Sie fallen nicht auf. Daraus ergibt sich in der Regel ein Überlebensvorteil.
Auch Menschen ahmen in der Form sozialer Mimesis “Gestalt”, “Farbe”, “Haltung” (und die entsprechenden Äquivalente) von Teilen ihres Lebensraumes nach. Das ist wesentlicher Bestandteil des Vorgangs, den man “Sozialisation” nennt. In der sozialen Umwelt Universität scheint es manchmal noch ein Überlebensvorteil, wenn man “echte” Bücher mit sich herumträgt anstelle von Note-, Mac- oder Webbooks. Die hier verwendete Stealth-Technologie scheint mir in diesem Kontext allerdings eher eine Art cultural hacking der Hochschulkultur (das man allerdings auch als “mimetisches Prozessieren” verstehen kann). Continue reading Stealth-Technologien und cultural hacking für die nächste Universität…
redirect permanent: UHH -> UzK
Nun ist der blog auch umgezogen. Man erkennt es an dem veränderten Universitätslogo oben links und an der neuen URL. Ab 1.1.2010 gelten neue Kontaktdaten: www.medialogy.de/kontakt.
By the way: Hatte eigentlich jemals irgendjemand den rollover-Effekt auf dem alten Universitätslogo der UHH bemerkt?

Der nächste Versuch, Hochschullehre ins 21. Jahrhundert zu übersetzen, soll nun stattfinden in dem mit rotem Pin markierten “MedienBildungsRaum Kunstpädagogik” an der Universität zu Köln. Rollover-Effekt folgt …
(Der erste Versuch, *mms – MultiMedia-Studio UHH, bleibt hoffentlich bestehen und weiterhin so produktiv wie gewohnt!!)
Did you know … about ePedagogy?
Ralf hat eine schöne Werbung für den Studiengang MA ePedagogy Design – visual knowledge culture (zukünftig in Kooperation der University of Arts an Design Helsinki und dem Institut für Kunst an der Universität zu Köln) gebaut. did you know…?
Tortendiagramme, Bauklötzer und ePUSH als Grassroot-Movement
Über infosthetics.com habe ich dieses geniale Tortendiagramm bei GraphJam gefunden. Es besticht durch vorbildlich saubere Empirie der dargestellten Datenlage und unmittelbare Anschaulichkeit des Sachverhalts. Vor allem besteht hier nicht, wie bei vielen anderen abstrakten Datenvisualisierungen die Gefahr, dass das Beschriebene mit der Beschreibung, z.B. die Speisekarte mit dem Essen verwechselt wird ( ;-).
Schön in diesem Zusammenhang übrigens auch der Hinweis auf den pac-man-pie-chart im Kommentar bei Infosthetics:
Im Rahmen der visuellen Evaluation von ePUSH suchen wir nach interessanten Möglichkeiten, den Projektverlauf und (hoffentlich) Projekterfolg sichtbar zu machen: Was sind die Indizes? Wie werden sie ins Bild gesetzt? Woran könnte man den Projekterfolg (kurzfristig) messen? Anzahl der bloggenden Professoren? Anzahl der Studenten, die ihr webbook mit in die Uni bringen? Anzahl der aufgehängten interactive whiteboards? Oder der darauf präsentierten Referate? usw. usf. …
Anfang des vergangenen Semesters hatten wir zunächst die Ausgangslage analysiert und uns ein Bild über das Mediennutzungsverhalten der Studierenden der Fakultät gemacht. Das werden wir zu Beginn des Wintersemesters wiederholen und verfeinern. Die Daten sollen möglichst Aufsehenerregend dargestellt werden, also z.B. statt Standard-Excel-Balkendiagrammen wie etwa im eLearning-Barometer eine Realisierung (im doppelten Sinn) z.B. mit Bauklötzern als genial simple Form von physical information sculptures. (Siehe dazu auch noch einmal das Projekt Of All The People In All The World von Stan’s Cafe Theatre Company, das die Welt mithilfe von Reiskörnern darzustellen sucht. Die Anregung von Joshua Callaghan kam wiederum via infosthetics.com)
Die Ergebnisse der Erhebung im vergangenen Semester sind in Form eines interaktiven Grassroot-Movement im Webmagzin life.epb.uni-hamburg.de online zu sehen. Weiteres wird folgen …
Video/Podcast zur Ringvorlesung online
Nach einigen technischen Experimenten ist nun endlich der erste Beitrag zur Ringvorlesung Medien & Bildung “Die digitale Zukunft der Universität” online: Andreas Hebbel-Seeger und Hanno Tietgens Vortrag vom 8.4.08 über “Kommunikation, Kollaboration und Networking in virtuellen 3D-Welten – Beispiele und Perspektiven wissenschaftlichen Arbeitens in Second Life”
Die weiteren Beiträge (bislang Christoph Igel, Friedrich Hesse und Mandy Schiefner) folgen nun etwas schneller. In Kürze also mehr unter http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung
Gastvortrag Manfred Faßler: Universität Nächste Generation
Am 3.6.08, 18:00 Uhr ist Prof. Dr. Manfred Faßler, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M. (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie; FAMe – Forschungsnetzwerk Anthropologie des Medialen) zu Gast in der Ringvorlesung “Die digitale Zukunft der Universität”. Er wird sprechen über:
“Universitäten stehen im Daten-Wettstreit mit Suchmaschinen, Portalen etc. Ihre Reaktionen auf die entstandene Medienintelligenz, die mit keinem bisherigen Curriculum verbindbar ist, lautet: e-readyness. In Konzepten des e-learning, blended learning und des e-research wird versucht, infrastruktureller Teil der globalen Daten-, Informations- und Wahrnehmungsströme zu werden. Allerdings mangelt es an offenen Wissenskonzepten, die den digitalen Habitaten entsprechen. So lassen sich erhebliche Spannungen zwischen typografischen, infografischen, nach-institutionellen, communityintegrierten und projektgebundenen Wissensverläufen beobachten. Wie können Universitäten auf die Pluralisierung der Wissensmodelle reagieren? Mit verstärktem Anwendungsbezug? Mit Umzug in die Netze? Mit neuen Künsten der Problem- und Projektstellungen?”
[Näheres siehe Podcast Ringvorlesung Medien & Bildung]
Ringvorlesung "Digitale Zukunft der Universität" in secondLife
Andreas Hebbel-Seeger hat dankenswerter Weise auf dem Campus Hamburg in SecondLife ein Plakat für die Ringvorlesung “Die digitale Zukunft der Universität” aufgestellt.
Weiterlesen im ePUSH-blog …
Download Poster als PDF
Science TV – DFG goes YouTube
Die Deutsche Forschungsgesellschaft wendet sich nun medienadäquat an die YouTube-Generation. Science TV soll v.a. die 14- bis 19-Jährigen ansprechen (darüber hinaus aber auch “Lehrerinnen und Lehrer, Medienfachleute und die große Gruppe der an Wissenschaft interessierten Zuschauer”).
Ähnliches planen wir gerade im Rahmen ePUSH (weil wir glauben, dass es auch die 20- bis 30-Jährigen anspricht). Der Arbeitsbereich eCommunityBuilding (Christina Ferner) arbeitet an einem neuen Webportal unter life.epb.uni-hamburg.de. Dort sollen verteilte Informationen aus den Departments, Sektionen, Arbeitsbereichen, Forschungsgruppen etc. der Fakultät gebündelt und zentral zur Verfügung gestellt werden. Und dort soll es auch Platz für Video-Portraits von Lehrenden, Forschenden und ihren Forschungsthemen. (Ein weiteres Beispiel auch an der Universität Zürich)
Presseinfo der DFG zu Science TV: www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen …
CAMPUS Hamburg in secondLife
Vergangene Woche hatten Hanno Tietgens und Andreas Hebbel-Seeger im Rahmen der Ringvorlesung “Digitale Zukunft der Universität” davon erzählt, da kommt die Pressemitteilung nach: der virtuelle Campus Hamburg als Versuchslabor im Web 3D macht Fortschritte. Während die Universität mit ihrer eigenen 3D-Insel “University of Hamburg” in Second Life kurz vor der Eröffnung steht, startet die HAW eine spannende Vorlesungsreihe im Rahmen der Ringvorlesung “Games & Beyond”.
Hintergrundinfos und Bilder zum Download unter http://www.3dvisio.de/Campus/.
-> Pressemeldung der Universität Hamburg: 3D-Präsenz der Universität
-> slurl Campus Hamburg in SecondLife
www.medialogy.de,
Torsten Meyer,
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