Kunst und ihre Didaktik
* 1965
Ausstellung | Postirony
07.07.2011 – 12.07.2011
Universität zu Köln | Gronewaldstraße 2
Block B | R 244
Vernissage: Mi, 06.07.2011, 19:30 Uhr
Öffnungszeiten:
Do, Fr, Mo: 11 –17 Uhr
Sa: 10 –14 Uhr
Das Schweizer Künstlerduo Com&Com (www.com-com.ch) rief Ende 2008 mittels eines Manifests (www.postirony.com) das Zeitalter der Postironie aus. Im Sommersemester 2011 beschäftigten sich Studierende am Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln in 2 parallel laufenden Lehrveranstaltungen mit Johannes Hedinger (Com&Com, Zürich) und Torsten Meyer (Köln) mit dem Konzept der Postironie in Theorie und Praxis. Ergebnisse sind nun ein einer Ausstellung zusammengetragen.
Was meint Postironie? Eine Haltung, die versucht, den distanzierenden Gestus der Ironie der 80er und 90er Jahre abzuschütteln. Postironie zeichnet sich aus durch Sehnsucht nach Echtheit, Ganzheit, Unmittelbarkeit, Natürlichkeit, Wahrhaftigkeit, Authentizität, Nähe und Direktheit. Postironie meint freie Emotionalität und Mut zum Pathos und grossen Gefühlen, die Feier des Lebens, der Schönheit und der Liebe, sowie die Hoffnung auf Wandel und eine bessere Welt. Postironie feiert die Wiederkehr des Realen, des Einfachen und den Zauber des Alltags.
„Das Problem, auf das Postironie eine Antwort sein könnte, stellt sich, sobald Ironie einmal ins Spiel gekommen ist: Man wird sie nicht wieder los. Da hilft weder Augenzwinkern noch das Beteuern, man meine das alles keinesfalls ironisch – denn solche Beteuerungen verweisen immer schon auf die Möglichkeit von Ironie. Das Problem, auf das die Postironie eine Antwort sein könnte, hört auf ein Problem zu sein, sobald man produktiv mit Paradoxien umzugehen lernt.“ (Sebastian Plönges: Postironie als Entfaltung)
Nähere Info:
http://postirony.com/blog
mbr monthly #008: A. Schnurr: Weltsicht im Plural

Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag:
Dr. Ansgar Schnurr (TU Dortmund)
Weltsicht im Plural. Ästhetische Sozialisation in jugendlichen Milieus
29.6.2011, 16:00, R 244
Oft ist in kunstpädagogischen Entwürfen von dem lebensweltlichen Horizont der SchülerInnen die Rede, von dem Tellerrand, über den hinaus zu blicken empfohlen wird. Der Singular, in dem von der ästhetischen Sozialisation gesprochen wird, gerät jedoch durch die Lektüre sozialwissenschaftlicher Milieuanalysen ins Wanken. Die im Vortrag diskutierte „U 27-Jugendstudie“ des Sinus-Instituts problematisiert die milieubedingte Verschiedenheit von jugendlichen Weltbildern und ästhetischen Verhaltensweisen und ist damit sehr geeignet, um über lebensweltliche Standorte erneut nachzudenken.
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mbr monthly #007: J. M. Hedinger: Postironie – Kunst der Generation C
Im Rahmen der Reihe .mbr monthly laden wir herzlich ein zum Gastvortrag:
Johannes M. Hedinger (Com&Com)
Postironie – Kunst der Generation C
21.6.2011 um 18:00 Uhr, R 244
Das Schweizer Künstlerduo Com&Com (www.com-com.ch) einst selbst durch ironische Zitatwerke bekannt geworden, rief Ende 2008 mittels eines Manifest (www.postirony.com) das Zeitalter der Postironie aus und änderte seine künstlerische Praxis grundlegend.
Was meint Postironie? Eine Haltung, die versucht, den distanzierenden Gestus der Ironie der 80er und 90er Jahre abzuschütteln. Postironie zeichnet sich aus durch Sehnsucht nach Echtheit, Ganzheit, Unmittelbarkeit, Natürlichkeit, Wahrhaftigkeit, Authentizität, Nähe und Direktheit. Postironie meint freie Emotionalität und Mut zum Pathos und grossen Gefühlen, die Feier des Lebens, der Schönheit und der Liebe, sowie die Hoffnung auf Wandel und eine bessere Welt. Postironie feiert die Wiederkehr des Realen, des Einfachen und den Zauber des Alltags.
Nähere Info:
http://postirony.com
http://com-com.ch
Postirony & Generation C
Der Auftakt der Seminar-Kooperation zur Erforschung der Medienkultur und ästhetischen Sozialisation der Generation C und der künstlerischen Praxis der Postironie (Meyer/Hedinger) ist ganz großartig verlaufen. Wunderbare Atmosphäre: während die Studierenden den theoretischen Inputs lauschten, wurden mit Werkzeugen, die Johannes Hedinger aus der Schweiz mitgebracht hatte, ganz postironische Schnitzereien angefertigt.
Die Präsentation zu meinem Vortrag über die “Generation C: Medienkultur und ästhetische Sozialisation” steht nun bei slideshare online.
Postmoderne & Postironie

Während ich @professorbunsen’s Frage, ob noch Postpostmoderne oder schon Postpostpostmoderne ist, mit “Postironie” beantworte, finde ich dieses rührend postironische Bild in seinem blog. Wunderbar!
Postirony und Generation C: Blocktermine Sommersemester verschoben
Wegen des leider zeitgleich stattfindenden Symposiums zu Christoph Schlingensief an der Universität Wien, haben wir unsere Blocktermine für die Seminare
- Generation C: Ästhetische Sozialisation und kunstpädagogische Konzepte am Beispiel “Postironie”
- Postironische Kunstpraxis in der Generation C
um eine Woche verschoben. Der erste Block wird jeweils stattfinden am 15./16.4.11.
Kontrolle und Kontrollverlust im Zeitalter der Postironie
Im Rahmen der Ringvorlesung Medien & Bildung: BEAUTY IS THE NEW PUNK
Kontrolle und Kontrollverlust im Zeitalter der Postironie. Performativer Vortrag mit Com&Com (Zürich) und Theresa Rieß (Kassel)
Dienstag, 07.07.09
18:15 – 19.45 Uhr
Von-Melle-Park 8, Raum 504
Anschließend:
POSTIRONISCHE PARTY
ab 20:30 Uhr, Astra Stube, Max-Brauer-Allee 200
PI-Blog life
Der postirony-blog ist nun in den blogstream bei life.epb.uni-hamburg.de integriert. Wer dort ein rss-Abo hat, wird also automatisch mitinformiert über die postironischen Machenschaften in Hamburg …
postirony.com/blog
life.epb.uni-hamburg.de/uniblogs
Projektseminar: Kommunikation und kulturelle Innovation im Zeitalter der Postironie und Utopie 2.0 (in Kooperation mit dem Schweizer Künstlerduo Com&Com)
Sommersemester 2009: In Kooperation mit Theresa Rieß (kiss-Stipendiatin, Kunsthochschule Kassel) und Johannes M. Hedinger (Com&Com)
Das Künstlerduo Com&Com, einst selbst durch ironische Zitatwerke bekannt geworden, riefen für 2009 das Jahr der Postironie aus. Programmatisch steht am Anfang ein Manifest: http://www.postirony.com. Unter diesem Dach wird es verschiedene Manifestationen geben, mindestens eines auch auf dem Campus der Universität Hamburg: “Unbuilt road #1″ (Arbeitstitel) ist ein Projekt, bei dem unrealisierte poetisch bis verrückte Ideen und Träume aufgespürt, sichtbar gemacht und teils realisiert werden.
Anhand des Projektes lassen sich Schnittstellen zwischen realen und virtuellen Räumen, zwischen Wünschen, Sehnsüchten und Lebenswirklichkeiten untersuchen. Das Seminar kreist um Themen wie Kreativitätstechniken, Partizipationsprozesse, kulturelle Innovation, Agenda-Setting, virales Marketing und visuelle Kommunikationsstrategien in social networks und collaboration webs, aber auch um soziale Utopien, Bildungsideale, Nachhaltigkeit, neue Emotionalität und die ungebrochene Schönheit (Beauty is the new Punk).
[Weiterlesen unter Lehre]
[Weiterlesen bei postirony.com]
www.medialogy.de,
Torsten Meyer,
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