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The Re-enactment of Pacman

Am vergangenen Wochenende hatte ich an der Tagung Image und Imagination in Köln teilgenommen. Mein Beitrag „Next Nature Mimesis“ beschäftigte sich u.a. mit der im Sinne von next nature zur 2. Natur gewordenen Kultur am metaphorischen Beispiel des Pacman-Schädels von Le Gentil Garcon. Der Vortrag plädiert dafür, Cultural Hacking als mimetisches Prozessieren zu verstehen und über eine Kunstpädagogik nachzudenken, die dem entsprechen kann.

pacman_skull_nextnature_side

Das obige Video von Remi Gaillard hab ich gefunden, nachdem mir Anna Loffredo (die in Köln mit im Publikum saß) gestern mailte: „Was glaubst du, was meine 10er gerad auf Youtube im Unterricht heimlich gucken? Remi Gaillard –> Mario Brother, pac man, Aufzug Cultural hacking etc pp :-))))“. Herzlichen Dank also an Anna und ihre 10er!

„Mario Kart“ von Remi Gaillard ist überigens auch großartig:

The nature caused by human culture

Dank Weys Hinweis im Oberseminar habe ich Pacman’s skull – geschaffen von Le Gentil Garcon – bei nextnature.net gefunden. Köstlich!! Und im allgemeinen eine sehr interessanter Site!! Es geht um die durch menschliche Kultur verursachte „Natur“. Ein Widerspruch? Nein! Unsere technologische Welt ist so verzwickt und unkontrollierbar geworden, dass sie selbst zu einer Natur geworden ist, die kultiviert werden muss … Näheres siehe Next Nature FAQ.

Sehr schön auch Bugs Bunny

Tortendiagramme, Bauklötzer und ePUSH als Grassroot-Movement

Über infosthetics.com habe ich dieses geniale Tortendiagramm bei GraphJam gefunden. Es besticht durch vorbildlich saubere Empirie der dargestellten Datenlage und unmittelbare Anschaulichkeit des Sachverhalts. Vor allem besteht hier nicht, wie bei vielen anderen abstrakten Datenvisualisierungen die Gefahr, dass das Beschriebene mit der Beschreibung, z.B. die Speisekarte mit dem Essen verwechselt wird ( ;-).

Schön in diesem Zusammenhang übrigens auch der Hinweis auf den pac-man-pie-chart im Kommentar bei Infosthetics:

Im Rahmen der visuellen Evaluation von ePUSH suchen wir nach interessanten Möglichkeiten, den Projektverlauf und (hoffentlich) Projekterfolg sichtbar zu machen: Was sind die Indizes? Wie werden sie ins Bild gesetzt? Woran könnte man den Projekterfolg (kurzfristig) messen? Anzahl der bloggenden Professoren? Anzahl der Studenten, die ihr webbook mit in die Uni bringen? Anzahl der aufgehängten interactive whiteboards? Oder der darauf präsentierten Referate? usw. usf. …


Joshua Callaghan: Very Concerned, Somewhat concerned, Not at All Concerned, wood, paint, 4″ x 12″ x 50″

Anfang des vergangenen Semesters hatten wir zunächst die Ausgangslage analysiert und uns ein Bild über das Mediennutzungsverhalten der Studierenden der Fakultät gemacht. Das werden wir zu Beginn des Wintersemesters wiederholen und verfeinern. Die Daten sollen möglichst Aufsehenerregend dargestellt werden, also z.B. statt Standard-Excel-Balkendiagrammen wie etwa im eLearning-Barometer eine Realisierung (im doppelten Sinn) z.B. mit Bauklötzern als genial simple Form von physical information sculptures. (Siehe dazu auch noch einmal das Projekt Of All The People In All The World von Stan’s Cafe Theatre Company, das die Welt mithilfe von Reiskörnern darzustellen sucht. Die Anregung von Joshua Callaghan kam wiederum via infosthetics.com)

Die Ergebnisse der Erhebung im vergangenen Semester sind in Form eines interaktiven Grassroot-Movement im Webmagzin life.epb.uni-hamburg.de online zu sehen. Weiteres wird folgen …