Kunst und ihre Didaktik
* 1965
onlineZeitschrift „Kunst Medien Bildung | zkmb“
Wegen vieler Konferenzreisen und schöner Symposion und Semesteranfangstrubel bin ich noch gar nicht dazu gekommen, hier zu bewerben, worauf wir uns schon ganz lange freuen: Das gut gehütete #Geheimprojekt ist da:
Die onlineZeitschrift Kunst Medien Bildung zkmb ist ein interdisziplinäres e-Journal, das wissenschaftliche Forschung zwischen Kunst, Medien und Bildung transparent und forschungsnah publiziert und durch ein partizipatives “open-peer-review”-Verfahren in Forschungsdiskursen vernetzt. Ziel des Zeitschriftenprojekts ist es, den fachwissenschaftlichen und fächerüberschreitenden Diskurs unter den Bedingungen intermedialer Vernetzungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln. Continue reading onlineZeitschrift „Kunst Medien Bildung | zkmb“…
.mbr goes nyc

Im Rahmen der MobilityShifts – an International Future of Learning Summit an der New School in New York City haben Torsten Meyer und Konstanze Schütze das Konzept und den theoretischen Unterbau für den MedienBildungsRaum .mbr der Kunstpädagogik im Institut für Kunst & Kunsttheorie der Uni Köln vorgestellt. Die zugehörige Präsentation ist nun online bei slideshare:
Our laboratory at University of Cologne has grown from a regular classroom to a multi purpose learning space – MedienBildungsRaum (mbr). Dealing with concepts of multi-purpose learning environments and theories on learning spaces and knowledge building, physical and virtual space are equally important for present and future learning processes. We seek to prepare flexible core concepts for adjustable spaces of new learning culture and develop patterns for different settings of learning and knowledge building activities based on Christopher Alexander’s Pattern–Language (1977), finding solutions for their representation in our particular room. It is vital for Bildung* to allow technology and architecture to be unnoticed and extraordinarily flexible to the changing demands of learning. Adjustable, agile, corrigible installations, furniture and portable technology define distinct but temporary zones of action and enable diversifiable settings for learning. There will be a general introduction to learning spaces and Christopher Alexander’s pattern language with examples, and participants will then develop patterns for learning.
Generation C: Medienkultur und ästhetische Sozialisation
Die Präsentation zum Vortrag “Generation C: Medienkultur und ästhetische Sozialisation” auf dem Kunstpädagogischen Tag des BDK NRW 4.10.2011 an der Uni Köln ist online verfügbar: hier
(Passwort erfragen bei t.meyer[at]uni-koeln.de)
MobilityShifts
Vom 10. – 16. Oktober 2011 veranstaltet Trebor Scholz an der New School (New York City) ein internationales Gipfeltreffen über Digitales Lernen: MobilityShifts ist eine Konferenz, Ausstellung und Theateraufführung. Es ist Teil der New School Konferenz Biennale “Die Politik der Digitalen Kultur”, die einen Freiraum für Verbindungen zwischen Kunst, Gestaltung, und den Sozialwissenschaften herstellt.
MobilityShifts untersucht Digitales Lernen aus einer internationalen Perspektive. Die Konferenz betrachtet selbstorganisierte Bildungsalternativen auch außerhalb der Institutionen Akademie, Schule, Universität, prüft den Begriff des “Digital Native” und fokussiert auf eine konstruktivistische Annäherung zur Medienkompetenz im 21. Jahrhundert.
Die illustre Gruppe von Konferenzteilnehmern setzt sich aus Künstlern, Lehrern, Studenten, Bildungswissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern, Programmierern, Bibliothekaren, und Wissenschaftlern aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Wesentlich geht es um drei Themenbereiche:
- Digital Fluencies for a Mobile World
- DIY U: Learning Without a School?
- Digital Learning Projects Globally
Wir werden dort das Konzept des .mbr MedienBildungsRaums im Institut für Kunst & Kunsttheorie als “Open Experimental Learning Space” vorstellen: Continue reading MobilityShifts…
Diskussionsbedarf Lehrerbildung
(Bild via mrod)
An der “Exzellenz-Universität” LMU München ist zurzeit eine “Professur für Didaktik der Bildenden Künste” ausgeschrieben. Diese Professur soll laut Aufgabenbeschreibung “das Fach Kunstdidaktik in Lehre und Forschung” vertreten. Der Stelleninhaber soll sich außerdem, wie das bei Professuren üblich ist, angemessen an Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung beteiligen. Üblicherweise geht man von einer Dreiteilung der Aufgabenfelder aus: 1/3 Forschung, 1/3 Lehre, 1/3 Selbstverwaltung. Diese Professur ist jedoch als sogenannte “Lehrprofessur” mit 14 (statt 9) Wochenstunden Lehrverpflichtung ausgeschrieben. Das ist möglich, seit die W-Besoldung eingeführt wurde. Damit sind nicht nur Gehälter (theoretisch, wenn der Haushalt der Hochschule es hergibt) frei verhandelbar, sondern auch die Anteile von Lehre und Forschung sind verhandel- bzw. wie hier ausschreibbar. Dagegen ist prinzipiell nicht unbedingt etwas einzuwenden. Der Beruf des “Lecturers” oder “Dozenten” heißt dann eben nun “Lehrprofessor”. Das ist zur Not erträglich. Etikettenschwindel scheint mir jedoch vorzuliegen, wenn von einer solchen Professur die Vertretung des Faches in der Forschung behauptet wird. Das lässt auf ein Verständnis von “Forschung” im Feld der Fachdidaktiken schließen, das einer “exzellenten” Universität wohl nicht so ganz angemessen ist.
Vielmehr wird durch solche Ausschreibungen dafür gesorgt, dass Lehrerbildung weiterhin nach dem Prinzip der Traditionsfolge durch “Nachmachen” und “Anleitung” von “erfahrenen” Lehrern betrieben wird, weil diese es sein werden, die sich auf solcherlei Stellen bewerben. Das führt zum Bewahren, zur Fortsetzung des “Bewährten” und erklärt ganz wunderbar, warum die Schule wohl eine der innovationsfeindlichsten Institutionen überhaupt ist. Nur – es ist in letzter Zeit wirklich allzu offensichtlich geworden, dass das, was sich in der Schule des 19. Jahrhunderts “bewährt” hat, inzwischen nicht einmal mehr ansatzweise zu tun hat mit den Herausforderungen, vor die die aktuellen Schülergenerationen gestellt sind.
Karl-Josef Pazzini hat unter dem Titel Ornament als Verbrechen dazu einen kleinen Text in sein blog gestellt, der (in etwas trivialisierter Form) zu einer Resolution auf den Websites des BDK und der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung geworden ist, die mitzeichnen kann, wer unter Angabe des Vor- und Nachnamens (mit akadem. Titeln) und der Funktion in seiner Hochschule und der Hochschule eine eMail an kunstpaedagogik@adbk.mhn.de schickt.
Es wäre schön, wenn sich hier nicht nur Professoren und solche, die es werden wollen, beteiligen, weil es wirklich nicht um Standesdünkel geht, sondern um ein dem Innovationsstau an deutschen Schulen angemessen komplexes Verständnis von Lehrerbildung und um ein damit sehr eng zusammen hängendes entsprechend komplexes Verständnis von Forschung in der Fachdidaktik.
Und wenn die Resolution etwas bewirkt hat, dann sollten wir uns demnächst einmal zusammensetzen und ernsthaft und grundsätzlich über Lehrerbildung nachdenken (und wenn nicht, dann sollten wir doch gleich wieder zurück gehen zu den pädagogischen Hochschulen und die Schulen sich selbst bewahren lassen und nicht länger behaupten, Ausbildung zum Lehrer hätte irgendetwas mit Wissenschaft zu tun).
Real Nature Is Not Green / Fake for Real
Bei Youtube gibt es weiteres ergänzendes Video-Material zum Vortrag und Workshop von Koert van Mensvoort über “Next Nature – The Nature Caused by People” am 20. April 2011 im Institut für Kunst & Kunsttheorie.
Internationaler Workshop mit Koert van Mensvoort: Next Nature – The Nature Caused by People
Im Sommersemester hat das Institut für Kunst & Kunsttheorie in der Lehre etwas ganz besonderes zu bieten. Koert van Mensvoort – Erfinder von nextnature.net – wird für einen internationalen Workshop nach Köln kommen.
Der Workshop beginnt am Mittwoch, 20. April 2011 um 14:00 Uhr mit einem öffentlichen Vortrag und wird ab 16:00 im Seminarkreis fortgesetzt. Ein weiterer Blocktermin folgt am 6. und 7. Mai.
Next Nature – The Nature Caused by People
The human impact on our planet can hardly be underestimated. Untouched old nature is almost nowhere to be found. “We were here”, is written all over. We are living in a time of rainbow tulips, palm-shaped islands, hurricane control and engineered microbes. An age in which the ‘made’ and the ‘born’ are fusing. This does not mean however, that we have become gods and have control over our own destiny. Rather, our relation with nature is changing.
Where technology and nature are traditionally seen as opposed to each other, they now appear to merge or even trade places. Old nature, in the sense of trees, plants, animals, atoms, or climate, is increasingly controlled and governed by man – it is turned into a cultural category. At the same time, our technological environment becomes so complex and uncontrollable, that we start to relate to it as a nature of its own. Wild systems, genetic surprises, evolving products, autonomous machinery and splendidly beautiful black flowers. Nature changes along with us. Time to explore how we can design, build and live in the nature caused by people.
Der Workshop gilt als reguläre Lehrveranstaltung (siehe Klips). Die Teilnahme ist für Studierende vielfältig als Studienleistung anrechenbar. Auch Lehrende und andere Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Voranmeldung bitte per formloser eMail an t.meyer@uni-koeln.de
Tagung der wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung
Am 25. und 26. Februar findet in Hamburg eine Tagung der wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung (in Gründung) statt. Thema sind Perspektiven der Verknüpfung von Kunst, Medien und Bildung:
Freitag, den 25.02.11, 15 Uhr:
Perspektiven der Verknüpfung von Kunst, Medien und Bildung 1: Medienbildung
Die wissenschaftliche Sozietät Kunst, Medien, Bildung stellt sich die Aufgabe, existierende und denkbare Verknüpfungen von Kunst, Medien und Bildung zu erforschen, darzustellen und deren Ergebnisse zu publizieren. Unter dem Stichwort „Medienbildung“ soll mit der geplanten Tagung eine erste Perspektive auf das Feld dieser Verknüpfungen beleuchtet werden.
Dass der Begriff der „Medienbildung“ sich in den letzten Jahren über einen rein medienpädagogischen Diskurs hinaus bis in öffentliche bildungspolitische Diskussionen etabliert hat, kann als Zeichen für das enorme Ausmaß des globalen medienkulturellen Wandels und seiner gesellschaftlichen Folgen gelten. Traditionelle bewahrpädagogische und kulturkritische Positionen scheinen dem nicht mehr angemessen. Vielmehr impliziert der Begriff komplexere Reaktionen auf das Neue der neuen Medienkulturen. [continue reading at kunst-medien-bildung.de]
Medien & Bildung. Institutionelle Kontexte und kultureller Wandel
Die Druckvorlage ist beim Verlag, nun kann es nicht mehr lang dauern, bis auch das nächste #Geheimprojekt wirklich da ist. Es wird ein Buch, das die Aktivitäten des Arbeitsbereichs Medien & Bildung, also des *mms an der Universität Hamburg in den letzten Jahren dokumentiert:
Klappentext:
Medien und Bildung hängen auf vielfältige Weise zusammen, auch wenn der Medienbegriff nicht auf ›Neue‹ oder ›elektrische‹ Medien verkürzt wird. Vor dem Hintergrund der aktuellen medientechnologischen Entwicklungen und der damit zusammenhängenden kulturellen Veränderungen sind (neue) Medien zu einem ›prioritären Thema‹ geworden, das die Bildungswissenschaften in ihrem institutionellen und disziplinären Selbstverständnis betrifft. Dieser Band dokumentiert ein interdisziplinäres Diskussionsfeld, das von der Philosophie und Soziologie über die Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften bis zur Informatik reicht und den Raum für ein breit angelegtes Nachdenken über pädagogisch-praktische wie bildungstheoretische Implikationen des medienkulturellen Wandels für Schule und Hochschule im Rahmen einer weltweit werdenden ›Wissensgesellschaft‹ öffnet.
Beigetragen haben Vortragende der Ringvorlesung Medien & Bildung, Projektmitarbeiter ePUSH und Seelenverwandte aus lokalen und globalen Arbeits- und Denkzusammenhängen:
Ralf Appelt, Helga Bechmann, Norbert Breier, Mirjam Bretschneider, Tanja Carstensen, Manfred Faßler, Marc Göcks, Andreas Hebbel-Seeger, Thomas Höhne, Benjamin Jörissen, Frieder Kerler, Jürgen Kirstein, Ole Koch, Wolfgang Legler, Christian Lenz, Martin Lindner, Timo Meisel, Malte Mertz, Torsten Meyer, Wolfgang Neuhaus, Volkhard Nordmeier, Matthias Otto, Karl-Josef Pazzini, Sebastian Plönges, Gabi Reinmann, Daniel Röhe, Arno Rolf, Lisa Rosa, Michael Scheibel, Mandy Schiefner, Tim Schmidt, Christina Schwalbe, Stefan Sonvilla-Weiss, Wey-Han Tan, Tobias Thelen, Thomas Weber.
Preview: Inhaltsverzeichnis
Aram Bartholl: Cyberspace meets real life
Aufgefallen war mir Aram Bartholl schon vor einiger Zeit. U.a. war sein Projekt Map Vorbild für den Google-Maps-Pin an der Uni Hamburg (siehe hier und hier). In die gleiche Kerbe zwischen Cyperspace und real life schlägt auch das neue Projekt Dead Drops: an anonymous, offline, peer to peer file-sharing network in public space – Un-cloud your files in cement!
Nun freue ich mich sehr, dass Aram Bartholl am 30.11.2010 an die Uni Köln kommt, um seine Arbeit vorzustellen und in einem anschließenden Workshop auch unser Nachdenken über den MedienBildungsRaum zu inspirieren.
Näheres zu Vortrag/Präsentation/Workshop
Näheres zu Aram Bartholl
www.medialogy.de,
Torsten Meyer,
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