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21 Signs You’re a 21st Century Teacher

Im blog.simplek12.com hat Lisa eine Liste mit Merkmalen des Lehrers/der Lehrerin des 21. Jahrhunderts begonnen. Sie bittet um Ergänzungen

1. You require your students to use a variety of sources for their research projects…and they cite blogs, podcasts, and interviews they’ve conducted via Skype.
2. Your students work on collaborative projects…with students in Australia.
3. You give weekly class updates to parents…via your blog.
4. Your students participate in class…by tweeting their questions and comments.
5. You ask your students to study and create reports on a controversial topic…and you grade their video submissions.
6. You prepare substitutes with detailed directions…via Podcasts.
7. You ask your students to do a character/historical person study…and they create mock social media profiles of their character.
8. Your students create a study guide…working together on a group wiki.
9. You share lesson plans with your teacher friends…from around the globe.
10. Your classroom budget is tight…but it doesn’t matter because there are so many free resources on the web you can use.
11. You realize the importance of professional development…and you read blogs, join online communities, and tweet for self development.
12. You take your students on a field trip to the Great Wall of China…and never leave your classroom.
13. Your students share stories of their summer vacation…through an online photo repository.
14. You visit the Louvre with your students…and don’t spend a dime.
15. You teach your students not to be bullies…or cyberbullies.
16. You make your students turn in their cell phones before class starts…because you plan on using them in class.
17. You require your students to summarize a recent chapter…and submit it to you via a text message.
18. You showcase your students‘ original work…to the world.
19. You have your morning coffee…while checking your RSS feed.
20. You are reading this.
21. You tweet this page, blog about it, „like“ it, or email it to someone else…

Augmented Reality Hack

Am schönsten ist es immer, wenn sich einzelne Seminare thematisch treffen. So geschehen beim Projektseminar zum MedienBildungsRaum, in dem uns Anna-Laura Leipertz in der vergangenen Woche den Horizon Report 2010 (nun Dank MMKH auch in DE; Hintergünde auch hier) vorgestellt hat und dabei selbst insbesondere vom Thema „Augmented Reality“ begeistert war.
Im letzten Beitrag des elektrischen Reporters ging es ebenfalls um Augmented Reality. Ab Minute 8:16 wird dabei Julien Oliver mit seinem Projekt Artvertizer vorgestellt. Er hacked öffentliche Werbeflächen mittels Augmented Reality und ersetzt die Werbung durch Kunst im Auge des Betrachters.
Das ist allerhöchst interessant für das Seminar Cultural Hacking mit Johannes Hedinger (Com&Com) und auch für das Seminar aus dem SoSe09 zur Postironie, in dem eine ähnliche Aktion zum (analogen) Hack von Werbeplakaten geplant war, allerdings leider nicht umgesetzt wurde.

Mehr zur Augmented Reality auch beim *mms, Uni Hamburg.

Interview zum Selbstverständnis Hochschullehrer

ralfa & Co hatten mir anlässlich des Wechsels nach Köln ein paar Fragen im Rückblick auf Hamburg gestellt. Die Antworten sind im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des *mms der Uni Hamburg veröffentlicht. (Vielen Dank auch, ralfa&co, für den netten Nachruf dort!!)

  • Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?
  • Was war das Wichtigste/Wertvollste, das Sie hier gelernt haben?
  • Was war Ihre nachhaltigste Erfahrung?
  • Was würden Sie sich für die Fakultät wünschen, was sollte beibehalten und was sollte geändert werden?
  • Welche Frage stellen Sie mit Vorliebe an ihre Studenten? Und was wäre Ihre Antwort darauf?

Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?
Als ich Ende 2009 die Fakultät verlassen habe, war die EPB Fackelträger in Bezug auf die (sinnvolle) Integration aktueller Medientechnologie in die Hochschullehre. Der Vizepräsident für Lehre der Universität Hamburg, Holger Fischer, hielt den Vorsprung gegenüber den anderen Fakultäten der UHH gar mehrfach für “uneinholbar”. Auch überregional ist die EPB für ihre innovative Seite hier weit bekannt und geschätzt. Ich habe aber den Verdacht, dass Weiterlesen

redirect permanent: UHH -> UzK

Nun ist der blog auch umgezogen. Man erkennt es an dem veränderten Universitätslogo oben links und an der neuen URL. Ab 1.1.2010 gelten neue Kontaktdaten: www.medialogy.de/kontakt.

By the way: Hatte eigentlich jemals irgendjemand den rollover-Effekt auf dem alten Universitätslogo der UHH bemerkt?


Der nächste Versuch, Hochschullehre ins 21. Jahrhundert zu übersetzen, soll nun stattfinden in dem mit rotem Pin markierten „MedienBildungsRaum Kunstpädagogik“ an der Universität zu Köln. Rollover-Effekt folgt …
(Der erste Versuch, *mms – MultiMedia-Studio UHH, bleibt hoffentlich bestehen und weiterhin so produktiv wie gewohnt!!)

Rückschau Lehre SoSe 08, Teil 2: Ringvorlesungen

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Teil 2 der Rückschau auf das stark von der Lehre geprägte Sommersemester: Ringvorlesungen. Die „kunstpädagogischen Positionen“ und die „Medien & Bildung“ hatten in diesem Semester nur jeweils 7 Vorlesungstermine. Alle 14 Tage also nur ein Gastreferent. Dazwischen fanden Seminarsitzungen zur Vor- und Nachbereitung der Vorträge statt. Dieses Modell hatte ich mir bei Winfried Marotzki und Johannes Fromme abgeguckt, die ihre Ringvorlesung „Neue digitale Kultur- und Bildungsräume“ im WiSe 07 in dieser Weise gestaltet hatten.
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ISP-Blog-Award

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Der angekündigte ISP-Blog-Award wurde im Rahmen des Nachbereitungsseminars zum Schulpraktikum am vorletzten Wochenende ausgeknobelt. Platz Nummer eins belegt Frau Kübler mit Ihrem blog Frau Kübler geht zur Schule. Auf Platz 2 und 3 wählten die SeminarteilnehmerInnen STEVI07’S WEBLOG und logbuchpraktikum.blogger.de. Als „studienrelevanten Sachpreis“ gab es – leider nur für den ersten Platz – ein Exemplar von „Bildung im Neuen Medium“.

Insgesamt hat sich, denke ich, die Bloggerei als Praktikumsportfolio (als Grundlage für einen problemorientierten Praktikumsbericht) bewährt. Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die Tagclouds (siehe oben, Beispiel Frau Kübler), aus denen ein zumindest „wolkiger“ Überblick über die Themen, die die Studerenden während des ersten Schulpraktikums für relevant halten. Ich werde das Portfolio-Bloggen beim nächsten Durchlauf wieder wärmstens empfehlen. Auch die Arbeit in den 3 Kleingruppen (je 8-10 Teilnehmer) hat sich im Nachhinein sehr bewährt. Im Vorbereitungsseminar haben sich die Studierenden gegenseitig (und per Video-Aufzeichnung auch jeweils selbst) beim „MicroTeaching“ in der Lehrerrolle beobachtet und kritisiert, im Rahmen des Nachbereitungsblocks haben sie in diesen Gruppen „problemorientierte Praktikumserfahrungsberichte“ präsentiert und diskutiert.

Trotz oder wegen des sehr guten Wetters an diesem Wochenende war die Veranstaltung sehr angenehm: Interessierte, motivierte Studierende, die sehr engagiert miteinander diskutiert haben und sich laut eigenem Bekunden „nicht perfekt vor-, aber hervorragend nachbereitet“ fühlten und „nun (trotz anfänglicher Bedenken) erst recht Lehrer werden wollen.“

Vielen Dank an alle Beteiligten!!

eLearning-Barometer SoSe 08: EPB weiterhin Fackelträger

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Das eLearning-Barometer für die Universität Hamburg wurde upgedated mit den Daten bis zum Wintersemester 2007/08. Ganz wunderbar deutlich wird die Fortsetzung des Trends: Die Fakultät EPB bleibt hier Fackelträger.

Problematisch am eLearning-Barometer bleibt aber weiterhin, dass lediglich die Nutzung der beiden vom Regionalen Rechenzentrum der Universität Hamburg gehosteten Plattformen CommSy und Blackboard erfasst werden. Beispielsweise nutzt die Fakultät Medizin ein selbstgehostetes Moodle-System und macht nur deshalb in dieser Statistik eine relativ schlechte Figur.

Interessanter als der Vergleich der großen Plattformen untereinander wäre aber inzwischen ohnehin, inwieweit blogs, wikis, social bookmarking, social networking Plattformen usw. Einzug in die Praxis der Lehre halten. Ich vermute hier noch erheblich steilere Zuwachsraten als selbst die CommSy-Nutzungsraten an unserer Fakultät. Würden aber diese web2nulligen Tools mit erfasst, dann würde eigentlich auch der Titel „eLearning-Barometer“ nur noch sehr wenig Sinn machen. Denn – so verstehe ich die web2.0-ff-Philosophie – auf das e sollte man jetzt allmählich verzichten (auch um falsche Assoziationen zu vermeiden). Der selbstverständliche Einsatz aktueller Medientechnologien in der universitären Lehre wird langsam, aber sicher zur Normalität. Projekte wie z.B. ePush beschleunigen diese Entwicklung zwar, aber durch die neuen Studierendengenerationen (die medientechnologisch ganz anders sozialisiert sind, als es selbst mancher eLearning-Fachmann wahrhaben will) werden die aktuellen Informations- und Kommunikatonstechnologien über kurz oder lang bottom-up in die Universitäten hineinwachsen.

Deshalb werden wir im Rahmen des neuen online-Portals für das fakultäre Leben life.epb.uni-hamburg.de noch andere Parameter dieses Entwicklungsprozesses an der Fakultät EPB zu erfassen und zu visualieren versuchen: Anzahl der bloggenden Professoren, word-counts in Lehr-Wikis, Onlinestunden von studentischen Arbeitsplatzrechnern, Qualität der auf ePortfolio-Arbeit basierenden Prüfungen usw. usf. … (weitere intelligente und originelle Vorschläge bitte mailden!!)