Prof. Dr. phil
Kunst und ihre Didaktik
* 1965


redirect permanent: UHH -> UzK

Nun ist der blog auch umgezogen. Man erkennt es an dem veränderten Universitätslogo oben links und an der neuen URL. Ab 1.1.2010 gelten neue Kontaktdaten: www.medialogy.de/kontakt.

By the way: Hatte eigentlich jemals irgendjemand den rollover-Effekt auf dem alten Universitätslogo der UHH bemerkt?


Der nächste Versuch, Hochschullehre ins 21. Jahrhundert zu übersetzen, soll nun stattfinden in dem mit rotem Pin markierten “MedienBildungsRaum Kunstpädagogik” an der Universität zu Köln. Rollover-Effekt folgt …
(Der erste Versuch, *mms – MultiMedia-Studio UHH, bleibt hoffentlich bestehen und weiterhin so produktiv wie gewohnt!!)

Relaunch ePUSH

picture-16

Alex hat das ePUSH-blog neu gestaltet. Großes Lob!! Angelehnt an das Design der Broschüre zur Projekthalbzeit graphisch sehr schön gelöst und außerdem nun sehr übersichtlich bzgl. der einzelnen Projektmaßnahmen … [mehr]

Rückschau Lehre SoSe 08, Teil 2: Ringvorlesungen

screen_mb.jpg

Teil 2 der Rückschau auf das stark von der Lehre geprägte Sommersemester: Ringvorlesungen. Die „kunstpädagogischen Positionen“ und die „Medien & Bildung“ hatten in diesem Semester nur jeweils 7 Vorlesungstermine. Alle 14 Tage also nur ein Gastreferent. Dazwischen fanden Seminarsitzungen zur Vor- und Nachbereitung der Vorträge statt. Dieses Modell hatte ich mir bei Winfried Marotzki und Johannes Fromme abgeguckt, die ihre Ringvorlesung “Neue digitale Kultur- und Bildungsräume” im WiSe 07 in dieser Weise gestaltet hatten.
Continue reading Rückschau Lehre SoSe 08, Teil 2: Ringvorlesungen…

ISP-Blog-Award

tagcloudkuebler.jpg

Der angekündigte ISP-Blog-Award wurde im Rahmen des Nachbereitungsseminars zum Schulpraktikum am vorletzten Wochenende ausgeknobelt. Platz Nummer eins belegt Frau Kübler mit Ihrem blog Frau Kübler geht zur Schule. Auf Platz 2 und 3 wählten die SeminarteilnehmerInnen STEVI07’S WEBLOG und logbuchpraktikum.blogger.de. Als “studienrelevanten Sachpreis” gab es – leider nur für den ersten Platz – ein Exemplar von “Bildung im Neuen Medium”.

Insgesamt hat sich, denke ich, die Bloggerei als Praktikumsportfolio (als Grundlage für einen problemorientierten Praktikumsbericht) bewährt. Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die Tagclouds (siehe oben, Beispiel Frau Kübler), aus denen ein zumindest “wolkiger” Überblick über die Themen, die die Studerenden während des ersten Schulpraktikums für relevant halten. Ich werde das Portfolio-Bloggen beim nächsten Durchlauf wieder wärmstens empfehlen. Auch die Arbeit in den 3 Kleingruppen (je 8-10 Teilnehmer) hat sich im Nachhinein sehr bewährt. Im Vorbereitungsseminar haben sich die Studierenden gegenseitig (und per Video-Aufzeichnung auch jeweils selbst) beim “MicroTeaching” in der Lehrerrolle beobachtet und kritisiert, im Rahmen des Nachbereitungsblocks haben sie in diesen Gruppen “problemorientierte Praktikumserfahrungsberichte” präsentiert und diskutiert.

Trotz oder wegen des sehr guten Wetters an diesem Wochenende war die Veranstaltung sehr angenehm: Interessierte, motivierte Studierende, die sehr engagiert miteinander diskutiert haben und sich laut eigenem Bekunden “nicht perfekt vor-, aber hervorragend nachbereitet” fühlten und “nun (trotz anfänglicher Bedenken) erst recht Lehrer werden wollen.”

Vielen Dank an alle Beteiligten!!

eLearning-Barometer SoSe 08: EPB weiterhin Fackelträger

barometer08.jpg

Das eLearning-Barometer für die Universität Hamburg wurde upgedated mit den Daten bis zum Wintersemester 2007/08. Ganz wunderbar deutlich wird die Fortsetzung des Trends: Die Fakultät EPB bleibt hier Fackelträger.

Problematisch am eLearning-Barometer bleibt aber weiterhin, dass lediglich die Nutzung der beiden vom Regionalen Rechenzentrum der Universität Hamburg gehosteten Plattformen CommSy und Blackboard erfasst werden. Beispielsweise nutzt die Fakultät Medizin ein selbstgehostetes Moodle-System und macht nur deshalb in dieser Statistik eine relativ schlechte Figur.

Interessanter als der Vergleich der großen Plattformen untereinander wäre aber inzwischen ohnehin, inwieweit blogs, wikis, social bookmarking, social networking Plattformen usw. Einzug in die Praxis der Lehre halten. Ich vermute hier noch erheblich steilere Zuwachsraten als selbst die CommSy-Nutzungsraten an unserer Fakultät. Würden aber diese web2nulligen Tools mit erfasst, dann würde eigentlich auch der Titel “eLearning-Barometer” nur noch sehr wenig Sinn machen. Denn – so verstehe ich die web2.0-ff-Philosophie – auf das e sollte man jetzt allmählich verzichten (auch um falsche Assoziationen zu vermeiden). Der selbstverständliche Einsatz aktueller Medientechnologien in der universitären Lehre wird langsam, aber sicher zur Normalität. Projekte wie z.B. ePush beschleunigen diese Entwicklung zwar, aber durch die neuen Studierendengenerationen (die medientechnologisch ganz anders sozialisiert sind, als es selbst mancher eLearning-Fachmann wahrhaben will) werden die aktuellen Informations- und Kommunikatonstechnologien über kurz oder lang bottom-up in die Universitäten hineinwachsen.

Deshalb werden wir im Rahmen des neuen online-Portals für das fakultäre Leben life.epb.uni-hamburg.de noch andere Parameter dieses Entwicklungsprozesses an der Fakultät EPB zu erfassen und zu visualieren versuchen: Anzahl der bloggenden Professoren, word-counts in Lehr-Wikis, Onlinestunden von studentischen Arbeitsplatzrechnern, Qualität der auf ePortfolio-Arbeit basierenden Prüfungen usw. usf. … (weitere intelligente und originelle Vorschläge bitte mailden!!)

Burgzeitung und Praktikumsblog-Award

burgzeitung.jpg

Jan Schmietendorf (sehr engagierter Lehrer und Sprachlernkoordinator im Grundschulbereich an der Schule an der Burgweide) hatte an meinem Begleit-Seminar zum integrierten Schulpraktikum mitgewirkt. Im Rahmen der Schreibwerkstatt (produktionsorientiertes Schreiben in der Grundschule) hat er nun die Burgzeitung als weblog eingerichtet. Er mailt mir: “Inhalt ab Klasse vier? Wie alt wird gebloggt? Sind Blogs relevant im Kontext Schule? Grundschule?” – Ja! Ja! Ja!!!!

Zu diesen Fragen, siehe auch die Aktivitäten von Lehrer Röhe. Auch er hatte dankenswerter Weise mitgewirkt am ISP-Seminar. Er betreibt schon seit längerer Zeit ein blog mit seinen Schülern an der Bugenhagen-Schule und hat von höchst nachahmenswerten Erfahrungen berichtet.

Am nächsten Wochenende findet das Nachbereitungsseminar für das Schulpraktikum statt. Ich bin sehr gespannt auf die inzwischen hoffentlich wohl verdauten Erfahrungen der Studierenden mit sich selbst in der Lehrerrolle. Wegen der vielen bloggenden Praktikanten habe ich einen Praktikumsblog-Award ausgeschrieben. Es soll das beste, schlauste, interessanteste, informativste, aufsehenerrendste, … ISP-Praktikums-Portfolio-Blog ermittelt werden. Dem Gewinner/der Gewinnerin winken wertvolle, studienrelevante Sachpreise!!! Preisverleihung wird am Sonntag im Rahmen des Nachbereitungsseminars sein. (Blogbetreiber dürfen inzwischen noch
verbessern, verlängern, aufpimpen und tunen. Blogleser dürfen durch Kommentare Ihren Teil dazu tun!)

Bloggende Praktikanten

Die Vorlesungsfreie Zeit verbringe ich diesmal mit der Betreuung von Studierenden im integrierten Schulpraktikum. Das 4-wöchige Praktikum ist verbunden mit einem Vorbereitungs- und einem Nachbereitungsseminar.

Wie ich es seit einigen Semestern in (fast) allen meiner Lehrveranstaltungen anempfehle, soll auch hier mit einem ePortfolio gearbeitet werden. Das ist hier doppelt sinnvoll, weil es Praktikum und Vor- und Nachbereitungsseminar über eine Laufzeit von fast einem Jahr semantisch vernetzen kann und auch eine recht gute Grundlage für einen problemorientierten Praktikumsbericht liefert. Bei anderen Seminaren verbinde ich die Portfolio-Arbeit gern mit dem Assessment und mache am Ende des Semesters eine kurze mündliche Prüfung, bei der mir die Studierende anhand ihres Portfolios erläutern, womit sie sich im vergangenen Semester gedanklich beschäftigt haben und wie sie es mit anderen gedanklichen Beschäftigungen im Studium (und außerhalb) verbinden.

Wie immer empfehle ich verschiedene Tools für das ePortfolio:

Verblüffend für mich: Bei dieser Veranstaltung wird extrem viel geblogged. Immerhin 14 von 24 Studenten nutzen (für diesen Zweck neu eingerichtete) blogs als Portfolio-Tool. Das ist erstaunlich, weil beim blog theoretisch die ganze Welt mitlesen kann, und (obwohl sie das ganz sicher nicht tut) nach meinen Erfahrungen mit dem bloggen entsprechende Ängste, auch die eigenen Schwächen öffentlich zu machen, verbunden werden. (r. hatte dazu auch kürzlich hier nebenan geschrieben: loveitorchangeit: Plädoyer für offene ePortfolios) Vielleicht ist in diesem Fall (Schulpraktikum, erste Erfahrungen auf der “anderen Seite des Lehrerpults”, Auseinandersetzung mit der eigenen Interpretation der Lehrerrolle usw.) aber gerade das Öffentlichkeitsargument in die andere Richtung überzeugend, weil es ganz offenbar hilft, beruhigt, fasziniert, … den anderen bei den gleichen Erfahrungen über die Schultern zu gucken?

Nicht ganz unschuldig an der Bloggerei sind aber sicher auch r., der von Zeit zu Zeit ausgeholfen hat, und der bloggende Lehrer Röhe, der als betreuende und mitwirkende Lehrkraft in das Praktikum eingebunden ist.

Besonders interessant finde ich dieses Phänomen vor dem Hintergrund des größten Dramas des Lehrerberufs, nämlich dass der Lehrer üblicherweise hinter sich die Tür schließt, sobald er zu arbeiten beginnt …

www.medialogy.de, Torsten Meyer, Impressum
Powered by WordPress with my own theme based on Hiperminimalist Theme design by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds. Valid XHTML and CSS.