Kunst und ihre Didaktik
* 1965
The nature caused by human culture
Dank Weys Hinweis im Oberseminar habe ich Pacman’s skull – geschaffen von Le Gentil Garcon – bei nextnature.net gefunden. Köstlich!! Und im allgemeinen eine sehr interessanter Site!! Es geht um die durch menschliche Kultur verursachte “Natur”. Ein Widerspruch? Nein! Unsere technologische Welt ist so verzwickt und unkontrollierbar geworden, dass sie selbst zu einer Natur geworden ist, die kultiviert werden muss … Näheres siehe Next Nature FAQ.
Sehr schön auch Bugs Bunny …
Médium N°18
Eine Kurzfassung meines Beitrags zu Mediologie als Methode liegt nun in französischer Sprache vor:
Dass der Text übersetzt wurde, geht auf die Initiative von France Renucci (CLEMI) zurück, die ich auf der Tagung im Mai 2007 kennengelernt habe. Noch einmal: merci beaucoup!! Vielen Dank auch Clélia Renucci für die Übersetzung, Sascha Klepzig fürs Lektorieren und Thomas Weber fürs Vermitteln!!
Skills für das Überleben in der Wissensgesellschaft
Zum gestrigen Beitrag – Sind Sie Experte? Nein, ich kann googeln #Mediokratie, #Wissensmanagement – noch: In bzw. neben dem schon erwähnten taz-Artikel, der die Serie über das “Lernen 2.0″ startete, wird Tony Wagner zitiert. Er nennt 7 survival skills, die Schüler für das Überleben in der Wissensgesellschaft erwerben sollten:
- critical thinking and problem solving
- collaboration across networks and leading by influence
- agility and adaptability
- initiative and entrepreneurship
- effective oral and written communication
- accessing and analyzing information
- curiosity and imagination.
Gefragt sind nun vernünftige Übersetzungen und Interpretationen der hier verwendeten Begrifflichkeiten – die in der taz vorgeschlagenen z.B. scheinen mir eher vom Babelfish produziert zu sein… Wer hat bessere Vorschläge?
Den Spalt zwischen den mit diesen Skills verbundem Anspruch und dem, was die (us-amerikanischen) Schulen tatsächlich hervorbringen, nennt Wagner den “Global Achievment Gap”. So auch der Titel seines neuen Buchs. Bin gespannt …
Microblogging, Ambient Sound der Wissensgesellschaft und das Ende der Expertokratie

Genial, wie jonas28 die Dinge hier innerhalb von (zweimal) 140 Zeichen auf den Punkt bringt:
jonas28 … “Sind sie Jurist?” – “ne ich kann googlen!” #kirchenaustritt
jonas28 Mir ist es gerade als erstem menschen im bezirksamt eimsbüttel gelungen einen #kirchenaustritt für eine andere person durchzuführen
Eigentlich interessiert mich an meinen derzeitigen microblogging-Experimenten hauptsächlich der Ambient-Sound der Wissensgesellschaft, oder wie Christina es nannte, der Ambient-Sound im “Großraumbüro” ” – so, als ob ich im Großraumbüro sitze und immer mal wieder zuhöre, was die anderen so sagen.” Die globale Wissensgesellschaft als Großraumbüro … schöne Metapher!!
Aber nun bemerke ich mit großer Freude, welch neue Form von Poesie (= Ver-Dichtung) sich da herausbildet: Das Ende der Expertokratie in 60 Zeichen: “Sind sie Jurist?” – “ne ich kann googlen!” #kirchenaustritt
Konferenz: Interdisziplinäre Zugänge zu technologie-gestütztem Lernen
Das DFG-Graduiertenkolleg E-Learning, bei dem ich gerade zu Besuch war, veranstaltet vom 19.-20. Juni 2009 die sehr vielversprechend klingende internationale Konferenz “Interdisziplinäre Zugänge zu technologie-gestütztem Lernen” (IATEL) in Darmstadt. Zurzeit wird nachBeiträgen gesucht zu diesen 4 Themen:
- From learning in networks to the learning network and back
- Matching Learners and Technology I – Community-based adaptive systems: Learning from learners, a smartidea?
- Matching Learners and Technology II – Disruptive or seamless: HCI in eLearning?
- Dimensions of Quality and Competences
Deadline für Einreichungen: 31.01.2009 1.3.2009
Weiteres: www.gkel.tu-darmstadt.de/iatel/
Das Morgen trifft auf vorgestern
Heute morgen überrascht mich die taz mit der Ankündigung, ab sofort in loser Folge das “Lernen2.0″ zu beleuchten: Mit Reportagen aus Laptop-Klassen, Portraits von Lernen mit Blogs und Wikis, Interviews mit Vordenkern des neuen Lernens. (siehe diesen Artikel, Randbemerkung)
Das hat mich relativ verblüfft, weil das Buzzword “Lernen2.0″ zwar durchaus schon hier und da aufgetaucht ist, aber ich es als noch nicht so schwerwiegend angesehen hatte, dass die taz gleich eine Folge dazu anschiebt. Aber vielleicht bewegen sich die Dinge doch viel schneller als gedacht …
Passend zum Geschwindigkeitsthema lese ich um 16:12 Uhr eine mail, die ralfa um 13:57 Uhr herumschickte (erste Kommentare von roitsch um 14:29) mit dem Hinweis auf die neue Kampagne der Kaplan-University, aufgeschnappt “natürlich per twitter”, wie ralfa schrieb (um z.B. mich endlich zum aktiven Twittern zu überreden): twitter.com/OwenKelly/status/1101716232 (thanks Owen!!).
Und dann überrascht mich der Clip selbst auch noch wieder bzgl. Geschwindigkeit der Change-Management-Prozesse … “I stand before you today …”, spricht der Hochschullehrer da, “… to apologize. The system has failed … ” – Wer hätte das (jetzt schon) erwartet? Ein (Hoch-)Schullehrer, der sich für das Bildungssystem entschuldigt “steeped in traditions and old ideas” – unbedingt angucken!!
The times they are a changing …
Fragen zur Kunst (documenta-dock.net)
Bernhard Balkenhol fasst die grundlegende Idee des Konzepts quasi schlüssig zusammen: „Gegenwartskunst ist eigentlich nicht schwer zu vermitteln, weil man selbst ja Bestandteil dieser Gegenwart ist. Wenn man diese Gegenwart als Gegenwart ernst nehmen würde, hätte man wahrscheinlich weniger Probleme, diese Kunst ernst zu nehmen und damit die Kunst auch zu verstehen.“
Er meint das zwar gar nicht explizit bezogen auf das Projekt Fragen zur Kunst, sondern antwortet allgemein auf die Frage „Warum ist zeitgenössische Kunst so schwer zu vermitteln?“ Aber für das Konzept des Projekts passt es auch: Aktuelle Medientechnologie wird genutzt, um Zugänge zur aktuellen Kunst zu schaffen. Die Gegenwart wird als Gegenwart ernst genommen, indem Gegenwartsmedientechnologie verwendet wird, um Gegenwartskunst zu vermitteln.
Continue reading Fragen zur Kunst (documenta-dock.net)…
kiss 2009 – Stipendien für Studierende der Kunstpädagogik
Wie in 2008 werden auch für 2009 vom BDK in Kooperation mit dem Siemens Arts Program und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung fünf Stipendien für Studierende der Kunstpädagogik in Höhe von jeweils 1.500 Euro für die Entwicklung von Unterrichtsprojekten zum Thema „Kunst und aktuelle Medienkultur“ vergeben
Die beteiligten Künstler im Jahr 2009 sind: Jeanne Faust, M+M, Jonathan Monk, Michael Sailstorfer und Eran Schaerf.
Nähere Infos: siehe http://www.bdk-online.info/kiss
www.medialogy.de,
Torsten Meyer,
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