Annika Bullmahn (Universität zu Köln, Erstbetreueung: Prof. Dr. Michael Braun)

Kitsch zwischen Ethik und Ästhetik. Eine Standortbestimmung in der Gegenwartsliteratur und -kultur

Das Ziel dieser Studie besteht darin eine neue literaturwissenschaftliche Definition des Begriffs Kitsch zu erarbeiten, die den Entwicklungen der Gegenwartsliteratur gerecht wird. In diesem Zusammenhang sollen Kriterien entwickelt werden, welche eine Qualifizierung und Kategorisierung von Kitsch in Gegenwartsfilm und -literatur ermöglichen.

 

Annemarie Hahn (Universität zu Köln)

Autorschaft im Netz

Konzepte von Autorschaft werden in Anbetracht aktueller medientechnologischer Bedingungen analysiert, mit der Frage, wie sich Vernetzung auf Produktionen in Kunst- und Popkultur auswirken. Besonders zentral ist dabei die Frage nach den Subjektivitätskonzepten, die in den Prozessen kultureller Produktion hergestellt werden.

 

Gesine Hopstein (Erasmus-Gymnasium Grevenbroich)

(Schriftliches) Kommentieren über eigene Gestaltungen im Kunstunterricht als Reflexions- und Kommunikationsinstrument (Arbeitstitel)

Empirische und theoretische Studie über die Funktion und Methoden der Kommentierung eigener Gestaltungen im Kontext von Kunst und Kunstpädagogik.

 

Kristin Klein (Universität zu Köln)

Ökonomien der Kunst im Internet State of Mind. Streiflichter, Clous und Ungewissheiten einer nächsten Kunstpädagogik (Arbeitstitel)

 

Alex Klütsch (Universität zu Köln, Erstbetreueung: Prof. Dr. Doris Schuhmacher-Chilla)

Utopien in der aktuellen Kunst

Die Arbeit untersucht, inwieweit Utopien in die zeitgenössische Kunst zurückkehren und damit zum Ausdruck eines veränderten kulturellen Klimas werden. Dabei werden sowohl theoretische Hintergründe berücksichtigt, als auch einzelne, künstlerische Positionen untersucht.

 

Gila Kolb (Universität zu Köln)

Zeichnen können. Studien zu einem Paradigma der Kunstpädagogik

Die Arbeit befragt den Könnensbegriff in der Kunstpädagogik vor dem Hintergrund des Zeichnens im Kunstunterricht. Innerhalb einer qualitativ – empirischen Erhebung wird aufgezeigt, was SchülerInnen im Kunstunterricht unter einer „guten Zeichnung“ verstehen und wie sie diese anfertigen. Zusammen mit einer ideengeschichtlichen Analyse der aktuellen Konzepte des Könnens legt die Untersuchung Grund für einen aktualisierten Begriff von Können im Kunstunterricht. https://aligblok.de

 

Gesa Krebber (Universität zu Köln)

Neue Kollaboration

Das explorative Forschungsvorhaben untersucht neue Verfahren und Definitionen von Zusammenarbeit in ästhetischen Feldern. Die Forschungsarbeit gliedert sich in zwei Teile: eine theoriebasierte Exploration zum Begriff der Kollaboration sowie eine qualitativ-empirische Studie, in welcher Expert_innen zu kollaborativen Praktiken befragt werden. Die Forschungsarbeit zielt darauf ab, ein aktuelles Konzept und dementsprechende Kategorien neuer Kollaboration für die Kunstpädagogik zu generieren und nutzbar zu machen.

 

Willy Noll (Universität zu Köln)

Kunstunterricht in der Grundschule als medialer Anfangsunterricht

Das Forschungsprojekt befasst sich mit den Schnittmengen zwischen Kunst, Medien und Pädagogik im Kontext Schule. Explizit werden die Möglichkeiten der fächerübergreifenden Implementierung von Medienbildung in die Primarstufe unter dem fachspezifischen Verständnis aktueller Medienkultur erforscht.

 

Marie Pauly

Zur Subjektkonstruktion von Menschen mit einer geistigen Behinderung innerhalb der Kunst. Eine vergleichende phänomenologische Analyse aus der Sicht der Psychoanalyse, Biografieforschung, Kunstpädagogik und Kunst

Die Arbeit zielt auf eine interdisziplinäre phänomenologische Analyse zur Identitätsbildung von Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Kunst. Im Kunstbetrieb werden Menschen mit einer geistigen Behinderung nur en passant erwähnt. Es ist daher von beträchtlicher Bedeutsamkeit den Fokus auf diese Lücke zu lenken. Das Individuum verlangt mehr als die Bestätigung durch sein Umfeld. Es geht an erster Stelle nicht so sehr darum, für sich und seine Handlungen, Akzeptanz, Achtung oder Anerkennung zu erhalten, sondern eher, Aufmerksamkeit auf sich zu richten.

 

Florian Pfab (Universität Regensburg, Erstbetreuung Prof. Dr. Birgit Eiglsperger)

Kreativität im künstlerischen Gestaltungsprozess – Entwurf einer Systemtheoretischen Definition

Ziel der Arbeit ist es, den Begriff der Kreativität systemtheoretisch anhand des künstlerischen Gestaltungsprozesses zu erklären, damit er in einem kunstpädagogischen Kontext besser verstanden und dadurch auch besser gelehrt werden kann.

 

Antje Winkler (TU Dresden, Erstbetreuung Prof. Dr. Marie-Luise Lange)

Zum politischen Potenzial zeitgenössischer Kunst im Spannungsfeld einer hyperpräventiven, digitalisierten Kontrollgesellschaft

In meiner Promotion untersuche ich je ein zeitgenössisches Kunstwerk der !Mediengruppe Bitnik, von Hito Steyerl sowie eine Arbeit von Simon Denny. Im Speziellen interessiert mich das ästhetische, künstlerische und politische Potential dieser Arbeiten. Die Kernfrage lautet: Wie eröffnen die Kunstwerke ein Spannungsfeld in einer hyperpräventiven, digitalisierten Kontrollgesellschaft?