Sommersemester 2009: In Kooperation mit Theresa Rieß (kiss-Stipendiatin, Kunsthochschule Kassel) und Johannes M. Hedinger (Com&Com)

Das Künstlerduo Com&Com, einst selbst durch ironische Zitatwerke bekannt geworden, riefen für 2009 das Jahr der Postironie aus. Programmatisch steht am Anfang ein Manifest: http://www.postirony.com. Unter diesem Dach wird es verschiedene Manifestationen geben, mindestens eines auch auf dem Campus der Universität Hamburg: „Unbuilt road #1“ (Arbeitstitel) ist ein Projekt, bei dem unrealisierte poetisch bis verrückte Ideen und Träume aufgespürt, sichtbar gemacht und teils realisiert werden.
Anhand des Projektes lassen sich Schnittstellen zwischen realen und virtuellen Räumen, zwischen Wünschen, Sehnsüchten und Lebenswirklichkeiten untersuchen. Das Seminar kreist um Themen wie Kreativitätstechniken, Partizipationsprozesse, kulturelle Innovation, Agenda-Setting, virales Marketing und visuelle Kommunikationsstrategien in social networks und collaboration webs, aber auch um soziale Utopien, Bildungsideale, Nachhaltigkeit, neue Emotionalität und die ungebrochene Schönheit (Beauty is the new Punk).

[Weiterlesen unter Lehre]
[Weiterlesen bei postirony.com]

8 thoughts on “Projektseminar: Kommunikation und kulturelle Innovation im Zeitalter der Postironie und Utopie 2.0 (in Kooperation mit dem Schweizer Künstlerduo Com&Com)

  1. Betreffs Virtualität und vor allem der beliebten Seriennummerierung von z.B. Utopie hier eine kleine Leseempfehlung eines Artikels von Konrad Lischka. Es geht hier um eine „Utopie 2.0“ im Sinne einer Utopie hoch zwei, d.h. einer dimensionalen Erweiterung des Möglichkeitsraums der Utopie. Etwas, was sich medial im digitalisiert-vernetzten Web in seiner Vielgestaltigkeit finden lässt.

    Lischka (2002): Eine Welt ist nicht genug.
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12980/1.html

  2. Pingback: Kunst

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.