Pädagogische Medientheorien

Der Sammelband „Pädagogische Medientheorie“ hrsg. von Johannes Fromme und Werner Sesink ist zwar schon vor einiger Zeit erschienen, aber jetzt liegen die ersten Rezensionen vor. Sandra Schaffert (Salzburg Research) hat bei elearning-reviews.org darüber geschrieben und Michael Scheibel (Büro für Bildungsentwicklung) in der aktuellen merz (S. 86f).

Gedanklich im Vordergrund der Publikation, die aus Tagungen des Theorie-Forums der Kommission Medienpädagogik der DGfE hervorgegangen ist, scheint ein verändertes Verständnis des Begriffs Medium zu stehen, das z.B. Werner Sesink versteht als „umfassende, einhüllende Instanz; nicht etwas zu dem, sondern in dem Menschen sich verhalten“ (S. 15). Genau das war ja die Grundidee der Behauptung „Bildung im Neuen Medium“ und dem zugehörigen Symposion und Publikation (übrigens auch von S. Schaffert rezensiert).

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Da passt es gut, dass auch meine „Paradigmen einer pädagogischen Medientheorie“ (Untertitel von „Interfaces, Medien, Bildung“), in der ich diese Behälter-Metaphorik entwickelt habe (S. 83ff), jetzt wirklich wieder verfügbar sind. Wie angekündigt hat transcript nun nachgedruckt. Amazon weiß es zwar noch nicht, aber das Buch ist wirklich wieder lieferbar und bei transcript erhältlich.

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