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	<title>Torsten Meyer &#187; YouTube</title>
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		<title>Fragen zur Kunst (documenta-dock.net)</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 16:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Bernhard Balkenhol fasst die grundlegende Idee des Konzepts quasi schlüssig zusammen: „Gegenwartskunst ist eigentlich nicht schwer zu vermitteln, weil man selbst ja Bestandteil dieser Gegenwart ist. Wenn man diese Gegenwart als Gegenwart ernst nehmen würde, hätte man wahrscheinlich weniger Probleme, diese Kunst ernst zu nehmen und damit die Kunst auch zu verstehen.“
Er meint das zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pmP7iAzsYDM&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pmP7iAzsYDM&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Bernhard Balkenhol fasst die grundlegende Idee des Konzepts quasi schlüssig zusammen: <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p74q117">„Gegenwartskunst ist eigentlich nicht schwer zu vermitteln, weil man selbst ja Bestandteil dieser Gegenwart ist. Wenn man diese Gegenwart als Gegenwart ernst nehmen würde, hätte man wahrscheinlich weniger Probleme, diese Kunst ernst zu nehmen und damit die Kunst auch zu verstehen.“</a></p>
<p>Er meint das zwar gar nicht explizit bezogen auf das Projekt <a href="http://www.documenta-dock.net">Fragen zur Kunst</a>, sondern antwortet allgemein auf die Frage „Warum ist zeitgenössische Kunst so schwer zu vermitteln?“ Aber für das Konzept des Projekts passt es auch: Aktuelle Medientechnologie wird genutzt, um Zugänge zur aktuellen Kunst zu schaffen. Die Gegenwart wird als Gegenwart ernst genommen, indem Gegenwartsmedientechnologie verwendet wird, um Gegenwartskunst zu vermitteln.<br />
<span id="more-435"></span><br />
<a href="http://www.documenta-dock.net"><img src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/documenta-dock.jpg" alt="" title="documenta-dock" width="500" height="337" class="alignnone size-full wp-image-466" /></a></p>
<p>Die interaktive, datenbankbasierte Flash-Anwendung beinhaltet insgesamt fast 700 kurze Video-Antworten von mehr als 100 Menschen auf 250 Fragen, die sich höchst vielfältig um Gegenwartskunst im Allgemeinen und um die <a href="http://www.documenta12.de/100_tage.html">documenta12</a> im Speziellen drehen. Dass es sich dabei um Video- und nicht etwa um Text-Botschaften handelt, muss man als Adressatengerechtigkeit gegenüber der Youtube-Generation verstehen. Das Projekt will die spezifischen Möglichkeiten und Modalitäten, die das Internet bietet, nutzen, um die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit Gegenwartskunst zu fördern. Gegenwärtige Jugendliche gehören zur Youtube-Generation. Für die Ureinwohner der digitalen Videosphäre ist Video vom user-created clip und machinima über creative mashups bis zu den ubiquitären Clips aus News und TV-Programmen das populäre Medium der Alltagskommunikation. Video is everywhere! Die Zielgruppe der Schüler wird es entsprechend danken. (Und gemäß den Trend-Vorhersagen des <a href="http://www.medialogy.de/blog/2008/02/02/horizonte-und-visionen-2008/">Horizon Report 2008</a>, der &#8220;grassroot video&#8221; als für Studium und Lehre besonders relevante Technologie im &#8220;one year or less&#8221; Adoption-Horizon ansieht, gehört die Kunsthochschule Kassel mit solchen Projekten wohl zu den Fackelträgern des technology enhanced learning unter den deutschen Hochschulen)</p>
<p><a href="http://www.documenta-dock.net"><img src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/documenta-dock31.jpg" alt="" title="documenta-dock31" width="151" height="100" class="alignnone size-full wp-image-467" /> <img src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/documenta-dock41.jpg" alt="" title="documenta-dock41" width="150" height="100" class="alignnone size-full wp-image-468" /> <img src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/documenta-dock51.jpg" alt="" title="documenta-dock51" width="151" height="100" class="alignnone size-full wp-image-469" /></a></p>
<p>Die riesige Menge an Video-Interviews, die das Projektteam – bestehend aus Joel Baumann, Dirk Pörschmann, Tanja Wetzel als Lehrende der Kunsthochschule Kassel und 15 Studierenden der Kunst- und Medienpädagogik, der Neuen Medien und der Kunstwissenschaft – zusammengetragen hat, ist zwar zunächst erschlagend und führt bei unsachgemäßer Benutzung möglicherweise dazu, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Das ist aber eine Frage von Rezeptionsgewohnheiten. Wolfgang Ernst hat das einmal sehr schön formuliert: „sich in einem Labyrinth verirren zu lernen ist die Option einer künftigen Kulturtechnik, jenseits der Archive und als Form einer Reise, deren Ziel man erst kennenlernen muß – destinerrance im Sinne Derridas.“ (Wolfgang Ernst: Das Rumoren der Archive. Ordnung aus Unordnung, Berlin 2002, S. 131f.)</p>
<p>Auch diese Parallele zwischen Gegenwartskunst und Gegenwartsmedienkultur finde ich interessant. Wie Wolfgang Ullrich für die Rezeption aktueller Kunst, in der das Bild vor allem im Plural vorkommt, empfiehlt, müssen auch hier die „Besucher [Benutzer] lernen, das Gezeigte als Angebot zu begreifen, dessen Qualität sich nicht erst erfüllt, wenn es im Ganzen wahrgenommen wird, sondern das ähnlich zu rezipieren ist wie ein gefülltes Warenhausregal: Man lässt sich vom Gesamtbild beeindrucken, staunt über die Inszenierung und nimmt sich im Übrigen, was einen gerade interessiert. Und so wenig ein schlechtes Gewissen hat, wer einen Laden nicht leerkauft, so wenig sollte es jemand als Versäumnis empfinden, nicht alle Bilder eines Tableaus und ein Videofilm nicht in seiner Gesamtlänge angeschaut zu haben.“ (Wolfgang Ullrich: Tiefer hängen. Über den Umgang mit der Kunst, Berlin: Wagenbach 2003, S. 86f)</p>
<p>Die <a href="http://www.documenta12.de/100_tage.html">documenta12</a> ist zwar schon länger vorbei (die Leiterin der <a href="http://documenta13.de/d13_info.html">documenta13</a> gerade gefunden), dennoch sei insbesondere Lehrern oder auch Hochschullehrern, die ihre Schüler oder Studenten mit Gegenwartskunst beschäftigen wollen, und dabei im Sinne Bernhard Balkenhols die Gegenwart als Gegenwart ernst nehmen wollen und also nicht meinen, die Gegenwartskunst aus der Vergangenheit erklären zu müssen, das Portal <a href="http://www.documenta-dock.net">Fragen zur Kunst</a> als Recherche-Pool für das selbsttätige Verirren-Lernen der Schüler/Studenten wärmstens empfohlen: Neben einigen engeren Bekannten aus der Kunstpädagogik – <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p84q3">Karl-Josef Pazzini</a>, natürlich <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p79q7">Ullrich Schötker</a>, &#8230; –, aus der Kunst und benachbarten Disziplinen – natürlich <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p41q113">Roger M. Bürgel</a>, auch Ex-Documentaleiter <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p3q26">Jan Hoet</a>, der unvermeidliche <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p17q49">Bazon Brock</a>, viele, viele Künstler, darunter der höchst erfrischende <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p126q112">Armin Chodzinski</a> – kommen auch Menschen aus weiter entfernten Disziplinen und Lebenszusammenhängen zu Wort: Journalisten, Schauspieler, Pastoren, Sozialwissenschaftler usw.: <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p44q122">Bernhard Hoecker</a>, <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p49q51">Juli Zeh</a>, <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p72q2">the scary guy</a>, &#8230; (sehr gut, nebenbeibemerkt, dass sich die einzelnen Videos direkt per URL adrressieren und damit z.B. auch bei <a href="http://del.icio.us">del.icio.us</a> o.ä. sozial verschlagworten lassen).</p>
<p>Der Soziologe Dirk Baecker bringt bei seiner Antwort auf die Documenta-Leit-Frage „Ist die Moderne unsere Antike?“ seine <a href="http://www.medialogy.de/blog/2008/01/20/dirk-baeckers-studien-zur-nachsten-gesellschaft/">Studien zur nächsten Gesellschaft</a> ins Spiel: <a href="http://www.fragen-zur-kunst.de/#p40q34">„Wir sind im Moment dabei, den Wandel von der Buchdruckgesellschaft – das nennen wir die ‚moderne Gesellschaft’ – zur Computergesellschaft mehr oder minder mühselig hinzubekommen.“</a> – Das Projekt <a href="http://www.documenta-dock.net">Fragen zur Kunst</a> kann (zum Beispiel Kunstlehrern) dabei ein wenig helfen &#8230;</p>
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		<title>Rückschau Lehre SoSe 08: Wissenschaftskongress mit 2.-Semestlern und Projektstudium visual knowledge culture</title>
		<link>http://medialogy.de/2008/07/31/ruckschau-lehre-sose-08-wissenschaftskongress-mit-2-semestlern-und-projektstudium-visual-knowledge-culture/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 15:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Das Sommersemester war relativ stark geprägt von der Lehre. Ich habe insgesamt 5 Lehrveranstaltungen durchgeführt und dann noch im letzten Drittel ein weiteres Seminar für einen erkrankten Kollegen übernommen. Da ich in diesem Semester auch einige ganz vielversprechende Experimente in der Lehre durchgeführt habe, scheint eine kleine Rückschau ganz angebracht.

BA-Seminar &#8220;Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=hamburg+Fakult%C3%A4t++epb+Erziehungswissenschaft,+Psychologie+Und+Bewegungswissenschaft++-&#038;ie=UTF8&#038;ll=53.567297,9.984102&#038;spn=0.000879,0.002293&#038;t=h&#038;z=19&#038;iwloc=A"><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/maps_epb.jpg' alt='maps_epb.jpg' /></a></p>
<p>Das Sommersemester war relativ stark geprägt von der Lehre. Ich habe <a href="http://www.medialogy.de/blog/lehre/">insgesamt 5 Lehrveranstaltungen</a> durchgeführt und dann noch im letzten Drittel ein weiteres Seminar für einen erkrankten Kollegen übernommen. Da ich in diesem Semester auch einige ganz vielversprechende Experimente in der Lehre durchgeführt habe, scheint eine kleine Rückschau ganz angebracht.<br />
<span id="more-240"></span><br />
<strong>BA-Seminar &#8220;Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung&#8221;</strong><br />
Sehr interessant waren für mich die Erfahrungen mit den ersten Bachelor-Studenten. Ich hatte ein Seminar angeboten, in dem die Modulprüfung für das Modul &#8220;Grundlagen Erziehungswissenschaft&#8221; abgeleistet werden muss. Die Studierenden hatten im Semester zuvor die Vorlesung &#8220;Einführung in die Erziehungswissenschaft&#8221; und eine &#8220;Praxisbezogene Einführung in das Studium der Erziehungswissenschaft&#8221; studiert. Nun ging es um das erste echte Seminar im Fach. Und um die erste Prüfung, die auch gleich in die BA-Abschlussnote hinein zählt. Und um die allererste Hausarbeit. Das ist etwas heikel. Die Studierendengenerationen vorher bekamen oft erst in den Examens- oder Diplomprüfungen erste Rückmeldungen über die eigenen Leistungen (was nicht immer gut ging). Nun also eine erste Prüfungsrelevante Hausarbeit &#8230; ohne zu wissen, wie man eine akademische Hausarbeit schreibt &#8230;<br />
<a href='http://www.medialogy.de/blog/2008/07/31/ruckschau-lehre-sose-08-wissenschaftskongress-mit-2-semestlern-und-projektstudium-visual-knowledge-culture/247/' rel='attachment wp-att-247' title='cfp.jpg'><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cfp.jpg' alt='cfp.jpg' /></a><br />
Um die formalen Anforderungen mit Sinn zu füllen, habe ich mit den Studierenden einen Wissenschaftskongress mit anschließendem Tagungsband gefaked: &#8220;Wir tun mal so, als wären wir alle bereits Fachleute.&#8221; Ich habe einen <a href='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cfp.pdf' title='cfp.pdf'>call for papers</a> herausgeschickt für die &#8220;Internationale Forschungskonferenz&#8221; zum Thema &#8220;Von der Bildung des Menschen zur Bildung der Communities?&#8221; an der Universität Hamburg, organisiert von der &#8220;Forschungsstelle Medien &#038; Bildung&#8221; vom 9.6. – 7.7.2008. Die Studierenden mussten mir – ganz wie in real (scientific) life – diesen call zunächst mit einem Themenvorschlag (max. 1000 Zeichen) beantworten, dann musste ein Beitrag für den Konferenz-Reader geschrieben werden (max. 4000 Zeichen). Beide Texte wurden jeweils von mir und der Tutorin (nochmals Dank an Thekla für die Unterstützung!!) korrigiert und kommentiert. Auf Basis der Feedbacks wurden dann die Themen überarbeitet, in Gruppenarbeit wurden insgesamt 5 thematische Panels für die Forschungskonferenz gebildet. In 5 Seminarsitzungen wurden dann Panelweise kurze Vorträge der studierenden Experten gehalten. Auch diese wurden vom &#8220;Fachpublikum&#8221; kommentiert. Nun, nach jeweils 3 Anläufen, wissenschaftliche Texte zu verfassen, und 3 Feedback-Runden sitzen die Studierenden an ihren Hausarbeiten bzw. schriftlichen Beiträgen zur Konferenzpublikation (die es auch tatsächlich in gebundener Form geben wird). In 2 Wochen ist Abgabetermin. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse!! (Bin aber aufgrund der Vorarbeiten schon jetzt relativ sicher, dass es deutlich besser sein wird als übliche erste Hausarbeiten von Studienanfängern)</p>
<p>Die Studierenden haben mir zurückgemeldet, dass es zwar recht anstrengend war, soviel Texte zu produzieren, und auch die Gedanken z.T. schon sehr früh, bevor das Thema wirklich ausgearbeitet war (das geht auch manchem Profi immer wieder so &#8230;), in Textformen bringen zu müssen, aber dadurch sei die Auseinandersetzung mit dem eigenen Thema sehr intensiv gewesen. Die Struktur des Seminars und die Idee des Wissenschaftskongresses für Studierende wurden allgemein gelobt und für nachahmenswert erklärt.</p>
<p><strong>Hauptseminar &#8220;visual knowledge building&#8221;</strong><br />
Dieses Seminar hatte eine vergleichsweise total offene Struktur. Es war als &#8220;Projektseminar&#8221; angekündigt. Die Studierenden sollten sich eigene Forschungsthemen suchen bzw. konstruieren und darüber selbständig (gern auch in Gruppen) arbeiten. Auch sollte es Ihnen möglich sein, sich an einem echten Forschungs- und Entwicklungsprojekt (hier die visuelle Prozessdokumentation des <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/">Projekts ePUSH</a>) zu beteiligen. So stelle ich mir eigentlich das Studieren vor – an einer Universität nach Humboldtschem Ideal: Im Sinne der Verkoppelung von Lehre und Forschung halte ich es für überaus gewinnbringend, Forschungsprojekte mit den Inhalten der Lehre zu verbinden und Studierende an solchen zu beteiligen oder dazu zu bewegen, selbst solche zu inszenieren.</p>
<p>Ich lieferte eine allgemeine Einleitung in das sehr vielschichtige weite Seminarthema, zeigte diverses Anregungsmaterial (das später durch eigene Fund- und Recherchestücke der Studierenden erweitert wurde; siehe <a href="http://del.icio.us/tag/visual_knowledge_culture">del.icio.us/tag/visual_knowledge_culture</a>) und machte erste Vorschläge für mögliche Projektarbeitsthemen. Dann sollten die Studierenden selbst aktiv werden.<br />
<a href='http://del.icio.us/tag/visual_knowledge_culture'><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/tagcloud.jpg' alt='tagcloud.jpg' /></a><br />
Es lag nahe multi- und hypermediale, visuell durchdachte Präsentationsformen für die eigenen Forschungsprojekt zu entwickeln, dafür fehlte es einigen Teilnehmern aber an KnowHow. Deshalb wurden 3 Seminartermine in Workshoptermine verwandelt, in denen – auf die einzelnen Projektvorhaben abgestimmtes – KnowHow in den Bereichen Bildberabeitung, Video-Editing und Flash-Design vermittelt wurde (Dank nochmals an die Workshopdozenten und die Tutorin!!). Diese Maßnahme hat sich im Nachhinein als sehr produktiv erwiesen (und wurde von den Teilnehmern in der abschließenden Feedback-Runde auch entsprechend gelobt und zur Nachahmung empfohlen).</p>
<p>Ganz entgegen meinen Erwartungen an derartig offene Seminare (in denen Studierende &#8220;machen <em>müssen</em>, was sie machen <em>wollen</em>&#8220;) sind die Teilnehmer doch sehr eigeninitiativ geworden. Es sind im Verlauf des Seminars sehr interessante Projekte entstanden, in denen schätzungsweise 85-90% der Teilnehmer wirklich intrinsisch motiviert arbeiten und zum Teil noch über das Semester hinaus weiterarbeiten wollen. Sehr wahrscheinlich wird semesterübergreifend weitergearbeitet am Projekt &#8220;CommSy4Kids&#8221;, indem es darum geht, im Rahmen des <a href="http://hamburg.schulcommsy.de/">Hamburger SchulCommSy</a> eine visuelle Oberfläche für den Gebrauch in der Grundschule zu gestalten. Sicher auch das oben per Bild zitierte Projekt, in dem sogennante &#8220;virtuelle&#8221; Repräsentationen unserer Fakultät (in <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=hamburg+Fakult%C3%A4t++epb+Erziehungswissenschaft,+Psychologie+Und+Bewegungswissenschaft++-&#038;ie=UTF8&#038;ll=53.567297,9.984102&#038;spn=0.000879,0.002293&#038;t=h&#038;z=19&#038;iwloc=A">google-maps</a>, s.o.; <a href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life.epb.uni-hamburg.de</a> oder auch des <a href="http://slurl.com/secondlife/University%20of%20Hamburg/156/155/27">ePUSH-Projektbüro in secondLife</a>) mit dem &#8220;real life&#8221; an der Fakultät verwoben werden. Bitte aufmerksam weiterverfolgen, dieses Projekt wird noch Spuren in RL hinterlassen &#8230; Auch die visuelle Prozessdokumentation des <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/">Projekts ePUSH</a> hat eng mit dem Seminar zu tun. Hier werden in Kürze auch erste Ergebnisse auf <a href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life.epb.uni-hamburg.de</a> zu sehen sein.</p>
<p>Es kommt wirklich selten vor, dass ich in der letzte Sitzung eines Seminars gefragt werde, in welchem Rahmen an den begonnenen Projekten weitergearbeitet werden könnte. Hier hat es solche Interessen gegeben und ich freue mich, einige der Teilnehmer im Seminar &#8220;ausgewähte Probleme &#8230;&#8221; im Wintersemester wieder zu sehen und den Fortgang der Projekte beobachten zu können.</p>
<p>Insgesamt hat das Sommersemester großen Spaß gemacht. Ich habe wieder viele wirklich interessante, mit spürbarem Engagement erarbeitete Vorträge und Präsentationen gesehen und viele interessante Menschen mit vielen interessanten Ideen kennengelernt (und zum Teil gleich als Mitarbeiter in <a href="http://mms.uni-hamburg.de">unseren Projekten</a> verpflichten können – Stichwort  &#8220;studiennahe Erwerbsarbeit&#8221;) und habe wieder die Hoffnung, dass sich Forschung und Lehre  sinnvoll verbinden lassen – ich hege sogar Hoffnungen, dass das auch unter BA/MA-Bedingungen gelingen kann. Vielleicht mit etwas mehr Phantasie als vorher &#8230;</p>
<p>Zu den Ringvorlesungen im SoSe 08 ein andern Mal &#8230;</p>
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		<title>Science TV – DFG goes YouTube</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 16:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Deutsche Forschungsgesellschaft wendet sich nun medienadäquat an die YouTube-Generation. Science TV soll v.a. die 14- bis 19-Jährigen ansprechen (darüber hinaus aber auch &#8220;Lehrerinnen und Lehrer, Medienfachleute und die große Gruppe der an Wissenschaft interessierten Zuschauer&#8221;).
Ähnliches planen wir gerade im Rahmen ePUSH (weil wir glauben, dass es auch die 20- bis 30-Jährigen anspricht). Der Arbeitsbereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dfg-science-tv.de/"><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/science-tv.jpg' alt='science-tv.jpg' /></a></p>
<p>Die Deutsche Forschungsgesellschaft wendet sich nun medienadäquat an die YouTube-Generation. Science TV soll v.a. die 14- bis 19-Jährigen ansprechen (darüber hinaus aber auch &#8220;Lehrerinnen und Lehrer, Medienfachleute und die große Gruppe der an Wissenschaft interessierten Zuschauer&#8221;).</p>
<p>Ähnliches planen wir gerade im Rahmen <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/">ePUSH</a> (weil wir glauben, dass es auch die 20- bis 30-Jährigen anspricht). Der Arbeitsbereich <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/2008/03/07/community-building-was-steckt-dahinter/">eCommunityBuilding</a> (Christina Ferner) arbeitet an einem neuen Webportal unter <a href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life.epb.uni-hamburg.de</a>. Dort sollen verteilte Informationen aus den Departments, Sektionen, Arbeitsbereichen, Forschungsgruppen etc. der Fakultät gebündelt und zentral zur Verfügung gestellt werden. Und dort soll es auch Platz für Video-Portraits von Lehrenden, Forschenden und ihren Forschungsthemen. (Ein weiteres Beispiel auch an der <a href="http://www.175jahre.uzh.ch/blog/">Universität Zürich</a>)</p>
<p>Presseinfo der DFG zu Science TV: <a href="http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2008/presse_2008_15.html">www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen &#8230;</a></p>
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