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	<title>Torsten Meyer &#187; university</title>
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		<title>true fiction – where no student has gone before</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 13:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange war es ein Geheimprojekt im Rahmen ePUSH, nun ist es fertig und online: Der Film erzählt die fiktive Geschichte einer Studierenden mit Namen Laura. Sie ist 23 jahre alt, lebt und studiert in Hamburg. Laura lebt in einer Welt, in der Gleichzeitigkeit, Kontingenz, das Ineinandergreifen von Realität und Virtualität, ein Weltweitwerden der Kommunikation und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.truefiction-derfilm.de/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/truefictionposter.jpg" alt="" title="truefictionposter" width="300" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1242" /></a></p>
<p>Lange war es ein Geheimprojekt im Rahmen <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush">ePUSH</a>, nun ist es fertig und online: Der Film erzählt die fiktive Geschichte einer Studierenden mit Namen Laura. Sie ist 23 jahre alt, lebt und studiert in Hamburg. Laura lebt in einer Welt, in der Gleichzeitigkeit, Kontingenz, das Ineinandergreifen von Realität und Virtualität, ein Weltweitwerden der Kommunikation und ein zuvor nicht gekannter Zugang zu Informationen alltäglich sind. Für klassische Institutionen wie die Universität stellt das eine große Herausforderung dar &#8230;</p>
<p>coming soon to a university near you!</p>
<p>Trailer unter <a href="http://www.truefiction-derfilm.de">www.truefiction-derfilm.de</a></p>
<p>    <iframe src="http://player.vimeo.com/video/13493300" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>(Danke für Kommentare, Kritiken, Erwähnungen!! <a href="http://www.joeran.de/truefiction-the-next-university/">joeran.de</a>, <a href="http://textundblog.de/?p=3626">textundblog.de</a>, <a href="https://twitter.com/#search?q=truefiction">twitter.com/#search?q=truefiction</a> &#8230;)</p>
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		<title>Stealth-Technologien und cultural hacking für die nächste Universität</title>
		<link>http://medialogy.de/2010/02/02/stealth-technologien-und-cultural-hacking-fur-die-nachste-universitat/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dieser Verkleidung ihres Arbeitsgeräts können sich Digital Natives und andere in der Universität der Buchkultur Deplatzierte perfekt tarnen. &#8220;Mimesis&#8221; ist der biologische Fachbegriff für diese Form der Anpassung eines Lebewesens an seine Umwelt. Stabheuschrecken sehen aus wie trockene Äste, Zahnspinner imitieren die Rinde bestimmter Laubbäume und Gespenstschrecken werden von optisch orientierten Fressfeinden für grüne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.twelvesouth.com/products/bookbook/gallery/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/BookBook_13-Red.jpg" alt="" title="BookBook_13-Red" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1096" /></a></p>
<p>Mit <a href="http://www.twelvesouth.com/products/bookbook/gallery/">dieser Verkleidung ihres Arbeitsgeräts</a> können sich <a href="http://www.marcprensky.com/writing/">Digital Natives</a> und andere in der Universität der Buchkultur Deplatzierte perfekt tarnen. &#8220;Mimesis&#8221; ist der biologische Fachbegriff für diese Form der Anpassung eines Lebewesens an seine Umwelt. Stabheuschrecken sehen aus wie trockene Äste, Zahnspinner imitieren die Rinde bestimmter Laubbäume und Gespenstschrecken werden von optisch orientierten Fressfeinden für grüne Blätter gehalten. Die Tiere ahmen Gestalt, Farbe, Haltung eines Teils ihres Lebensraumes nach, sodass  potentielle Feinde sie nicht mehr von der Umgebung unterscheiden können oder für uninteressant halten. Sie fallen nicht auf. Daraus ergibt sich in der Regel ein Überlebensvorteil.<br />
Auch Menschen ahmen in der Form sozialer Mimesis &#8220;Gestalt&#8221;, &#8220;Farbe&#8221;, &#8220;Haltung&#8221; (und die entsprechenden Äquivalente) von Teilen ihres Lebensraumes nach. Das ist wesentlicher Bestandteil des Vorgangs, den man &#8220;Sozialisation&#8221; nennt. In der sozialen Umwelt Universität scheint es manchmal noch ein Überlebensvorteil, wenn man &#8220;echte&#8221; Bücher mit sich herumträgt anstelle von Note-, Mac- oder Webbooks. Die hier verwendete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tarnkappentechnik">Stealth-Technologie</a> scheint mir in diesem Kontext allerdings eher eine Art <a href="http://culturalhacking.wordpress.com/cultural-hacking/">cultural hacking</a> der Hochschulkultur (das man allerdings auch als &#8220;mimetisches Prozessieren&#8221; verstehen kann). <span id="more-1095"></span> </p>
<p>&#8220;In mimetischen Prozessen <em>gleicht</em> sich der Mensch der Welt an&#8221;, heißt es bei Gebauer/Wulf auf S. 11. (Gebauer, Gunter; Wulf, Christoph: Mimesis. Kultur – Kunst – Gesellschaft, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2. Aufl. 1998) Mimesis ermöglicht es ihm, die Außenwelt in die Innenwelt hineinzuholen und die Innenwelt auszudrücken. Mimesis hat insofern also auch eine interaktive Komponente. In diesem Sinn <em>gleicht</em> sich auch ein Cultural Hacker den Codestrukturen an, mit denen er sich auseinandersetzt. Er holt diesen Code als Außenwelt in seine Innenwelt und drückt diese Innenwelt wiederum in jene Codestrukturen heraus. Cultural Hacking kann in diesem Sinne als eine zwar besondere, vielleicht radikale, vielleicht aber einfach nur interaktive Angleichung an und Aneignung von Kultur verstanden werden.</p>
<p>Beim Hacken geht es um die spielerische und explorative Erkundung eines fremden (Computer-)Systems, um sich – wie Liebl u.a. in Anlehnung an Raymonds &#8220;New Hacker’s Dictionary&#8221; schreiben – &#8220;darin zurechtzufinden&#8221; (Düllo, Thomas; Liebl, Franz (Hg.): Cultural Hacking. Kunst des strategischen Handelns, Wien/New York: Springer 2005, S. 28).  Es geht also beim hacking auch um Orientierung, nicht nur um Desorientierung. Es geht zwar um Umcodierung, aber damit auch um Re-Orientierung. Es geht also genau um das, was man von jeder guten Sozialisation erwartet. – Jedenfalls, wenn das Medium der Sozialisation als etwas Veränderliches gedacht, wenn also kulturelle Innovation schon einkalkuliert ist. </p>
<p>In diesem Sinn könnte diese MacBook-Tasche ein kleiner Beitrag zur kulturellen Innovation auf dem Weg zur <a href="http://medialogy.de/2008/01/20/dirk-baeckers-studien-zur-nachsten-gesellschaft/">nächsten Universität</a> sein &#8230; <img src='http://medialogy.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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