Wusstest Du? Karl Fisch's "shift happens" lokalisiert

Seit heute morgen gibt es eine deutschsprachige Version von Karl Fisch’s Präsentation „Did you know“ (bzw. „shift happens“ -> siehe Hinweis auf Version 2.0 am 4.7.07) bei TeacherTube. Der Übersetzer und CoCreatr, Bernd Nürnberger von der deutschen Schule Tokyo Yokohama, persönlich hatte mich darauf hingewiesen. Vielen Dank noch einmal!!

Wusstest Du? Did You Know 1.9.de (TeacherTube)
Und (4.12.07 entdeckt) außerdem bei YouTube

Student Life Cycle as Subway Map

Auf mehrfache Nachfrage ist nun der Student Life Cycle einer/s Hamburger Lehramtsstudierenden – dargestellt als U-/S-Bahn-Plan – online im ePUSH-Blog.

Die grüne Linie (S1) repräsentiert den Bildungsgang eines zukünftigen Lehrers: Links (Wedel) beginnt er/sie als Schüler in der Schule, kommt dann in Altona nach vollzogenem Assessment in die BA-Phase eines der Studiengänge (Lehramt Sonderschulen, Grund- und Mittelstufe, Oberstufe allgemeinbildende Schulen/Berufsbildende Schulen) an der Fakultät IV. Am Dammtor geht er/sie dann in die MA-Phase über und schließt schließlich am Hauptbahnhof das Studium ab (Alumni ab Berliner Tor). Über das Zentrum für Lehrerbildung (ZLH) und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) kommt er/sie dann wieder in die Schule, nun aber als LehrerIn. Wenn Lehramtsstudierende während ihres Studiums an der Universität Hamburg mit einer auf aktueller Medientechnologie basierenden neuen Lehr- und Lernkultur infiziert werden, tragen sie diese so auch in die Schule hinein.
Um den Einsatz aktueller Medientechnologien und ihnen entsprechenden Kulturtechniken im gesamten Bildungssystem zu forcieren, sollte deshalb gerade im Bereich der Lehrerbildung agiert werden. Die orangefarbenen Linien deuten an, dass Lehramtsstudierende in der Regel an 2 weiteren Fakultäten oder Hamburger Hochschulen ihre Unterrichtsfächer studieren und so auch auf diese Einfluss haben. – Und sei es nur, indem sie eine gewisse Erwartungshaltung bzgl. Einsatz akueller Medien in Bildungszusammenhängen erzeugen.

YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten

Nachdem das Time-Magazine Dich zur person of the year 2006 erkoren hatte, rückst Du nun auch im ZKM Karlsruhe in den Mittelpunkt: Du bist Inhalt der Großausstellung YOU_ser (21.1.0.07-6.1.09).

Im Konzept spricht Peter Weibel (voll web2.0-kompatibel) von einer neuen Nutzerkunst: Im 21. Jahrhundert erzeugt nun der Betrachter durch die Möglichkeiten des Internets auch die Inhalte der Kunstwerke, die untereinander ausgetauscht und im Netz frei verteilt werden können. Der Betrachter wird zum Nutzer/User. Die Ausstellung YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten zeigt in den nächsten ein bis zwei Jahren mit wechselnden Kunstwerken und Positionen erstmals Konturen dieser neuen Nutzerkunst.

students today

r. hatte in www.loveitorchangeit.com schon berichtet: Der Kulturanthropologe und Digital-Ethnograph Michael Wesch hat ein neues Video über Lebenssituationen, Selbstverständnisse und Perspektiven von Studierenden produziert, das ein paar Denkanregungen bzgl. Digital-Natives-Debatten, insbesondere aber auch für das Themenfeld CommunityBuilding im Projekt ePUSH beinhaltet: summarizing some of the most important characteristics of students today – how they learn, what they need to learn, their goals, hopes, dreams, what their lives will be like, and what kinds of changes they will experience in their lifetime.“

Bekannt ist Michael Wesch durch seinen youTube-Hit Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us und das nicht ganz so bekannte Information R/evolution. Weil’s so schön ist, hier noch einmal:

coming soon: Bildung im Neuen Medium

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Bildung im Neuen Medium
Wissensformation und digitale Infrastruktur

Education Within a New Medium
Knowledge Formation and Digital Infrastructure

Hgg. von Torsten Meyer, Michael Scheibel, Stephan Münte-Goussar, Timo Meisel, Julia Schawe

Mit Beiträgen von: Elke Bippus, Remo Burkhardt, Manfred Faßler, Monika Fleischmann/Wolfgang Strauß, Michael Giesecke, Frank Hartmann, Markus Krajewski, Oliver Marchart, Winfried Marotzki, Trebor Scholz, Werner Sesink

Die seit nunmehr 15 Jahren so genannten „Neuen Medien“ in einem erweiterten Diskurs zu untersuchen, war das Ziel eines transdisziplinären Diskurses auf dem internationalen Symposion „Bildung im Neuen Medium“. Der Fokus der Diskussion richtete sich auf die Wandlungen der Darstellungs- und Interaktionsweisen in Wissenschaft und Kunst und ihre Wechselwirkungen mit den individuellen und sozialen Handlungspraxen, Wissensorganisationen und Denksystemen. Insbesondere wurde nach bildungstheoretischen Implikationen und ihrer Bedeutung für gegenwärtige Bildungseinrichtungen gefragt: Transformationen der Lehrinhalte und ihrer Formen, der didaktischen und heuristischen Werkzeuge, der institutionellen Kontexte, aber auch der Sozialisation der Studierenden- und Schülergeneration, der in die digitalen Kulturen Hineingeborenen.

An extended discourse analysis of what has been called “New Media” for the past 15 years was the goal of a transdisciplinary discourse at the international symposium „Education Within a New Medium“. The debate focused on changed ways of depicting and interaction in the fields of science and the arts and on their interdependency with individual and social conduct, organization of knowledge and systems of thought. In particular it was asked about implications determined by educational theory and their significance for current educational institutions: transformations of content and also forms of teaching, of didactic and heuristic tools, of institutional contexts, as well as the socialization of that generation of students and pupils native to digital cultures.

Waxmann, Münster/New York/München/Berlin (im Druck, erscheint Herbst 2007)

Weitere Informationen unter:
http://www.waxmann.com
http://mms.uni-hamburg.de/symposion2006/

Pädagogische Medien, Aquarium, Fischbowl, MedienBildungsRaum

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Wie erwähnt nahm ich am Wochenende am Theorie-Forum der Kommission Medienpädagogik der DGfE in Darmstadt teil. Inhaltlich ging es zur Sache: In Medias Res! Was ist ein pädagogisches Medium?

Unter anderem führte ich in meinem Vortrag die Metapher vom Fisch im Wasser an: Das „Medium“ könnte man denken in einer Weise, wie man sagt, Fische leben im Medium Wasser. „Medium“ wäre dann – wie in physikalischen oder chemischen Kontexten – zu verstehen als eine Art Träger oder Stoff, in dem sich bestimmte Vorgänge abspielen (Luft als Träger von Schallwellen oder als Stoff, in dem bestimmte chemische Prozesse ablaufen). In unserem Kontext könnte man anlog sagen: Medium als Träger und Stoff psychischer und sozialer Vorgänge.
Diese Konzeption des Medien- oder genauer Medium-Begriffs birgt ein paar Probleme. Oder anders und positiv formuliert birgt sie ein paar Herausforderungen: Fische sind die einzigen Tiere, die nicht wissen, was Wasser ist. Fische haben kein explizites Wissen über das Medium, das ihnen als Lebens-Mittel dient. Erst der Wechsel von einem in ein anderes, ein „Neues Medium“ würde dessen Eigenarten erfahrbar machen. Erst wenn Fische auf dem Trockenen liegen, würden sie – mit gravierender Wirkung allerdings – erfahren, was Wasser ist.
Ein Medienpädagoge, oder besser gesagt, ein Medium-Pädagoge, der seiner Arbeit einen solchen Begriff von Medium zugrunde legt, hätte also ein paar schwierige Probleme zu lösen: Er müsste Fischen erklären, was Wasser ist (nach Möglichkeit ohne sie ihres Lebensmittels zu berauben).
(siehe dazu auch das entsprechende Leitmotiv zur Tagung „Bildung im Neuen Medium“ und den Ursprung im KVV SoSe 2002)

Im Vortrag ging es mir vor allem um die Übergänge, Brüche, Medienwechsel, mediologischen Revolutionen, die mit jeweils neuen (Medien-)Technologien in Zusammenhang stehen. Deshalb auch der Bezug auf die Metapher vom Digital Native vs. Immigrant. Digital Immigrants kann man sich in diesem Bild dann auch als von einem alten in ein neues Medium hüpfende Fische vorstellen kann – „Irgendein Fisch ist dann immer gerade in der Luft“, fasste Christoph Koenig einen Aspekt der Diskussion bildlich zusammen. Die zugehörige Illustration – siehe oben – habe ich gerade in Googles Bilderorakel bzw. hier gefunden.

Kann es wirklich Zufall sein, dass Karl Fisch’s blog (vgl. shift happens) gerade „The Fischbowl“ heißt?

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Die Behälter-Metaphorik („Bin ich da schon drin oder was?“) kann auch sehr konkret auf den „pädagogischen Raum“ bezogen werden. Wie Werner Sesink im Einleitungsbeitrag betonte, spielt der Raum als Metapher wohl eine recht große Rolle im pädagogischen Denken, die Gestaltung der realen Lehr/Lernräume wird aber in der Regel der Architektur, den Ingenieuren und Mittelverwaltern überlassen. Sehr beeindruckend im Hinblick darauf war der Tagungsort: Die ComputerStudienWerksatt CSW, ein MedienBildungsRaum, den Werner Sesink und Mitarbeiter konzipiert und erst kürzlich eröffnet haben. Mehr Bild- und Hintergrundtext-Material zum Projekt und zum Konzept findet sich im und am takeyourspace blog und auf der CSW-Projekt-Seite. Es gibt viele gedankliche Nähen zu Timo Meisels Ideen zum MedienBildungsRaum *mms in Hamburg …

Von der Bildung des Menschen zur Bildung der Communities?

[Abstract – Beitrag zur internationalen Forschungskonferenz „I hoch 4 – Interaktivität / Information / Interface / Immersion“, FAMe – Frankfurt / Forschungsnetzwerk Anthropologie des Medialen, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M., Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, 26.-28.10.2007]

Das Buch war nicht nur in metaphorischem Sinn das bevorzugte Behältnis der großen Erzählungen. Mit der massenhaften Reproduktion des druckbaren Wissens nahm auch die große Erzählung von der „Bildung des Menschen“ ihren Lauf. Das humanistische Großprojekt und das graphosphärische Wissensmanagement bedingen einander.
In seinem „Bericht“ über das postmoderne Wissen hatte Lyotard jedoch schon geahnt, was in der „informatisierten Gesellschaft“ – nun in der Version 2.0 – wirklich und wirkend geworden ist: Das alte Prinzip, wonach der Wissenserwerb unauflösbar mit der Bildung des Geistes und selbst der Person verbunden ist, verfällt mehr und mehr. Wissen wird zu etwas Äußerlichem, zum Ding und zur Ware. Davon bleibt die „Natur des Wissens“ – so Lyotard – nicht unbehelligt und auch die Institutionen, die das Wissen produzieren, und jene, die das Wissen transportieren, bleiben nicht unbehelligt.
Aus mediologischer Perspektive sind deshalb die Universität, die Schule, das Museum (und auch die Familie) als „Organisationsformen menschlichen Zusammenlebens mit dem Auftrag, das geistige Vermächtnis lebendig zu halten“ (Debray), vor einige Herausforderungen gestellt. Der virtuelle Campus und die Schule am Netz (noch vielmehr das Internet im Kinderzimmer) haben nicht einfach nur mit neuen Kanälen für Texte, Bilder und Töne zu tun, sondern auch mit neuen „Gesten“ (Flusser) des Archivierens und den davon eingerahmten Formen des Wahrnehmens und des Wissens.
Dabei lässt sich beobachten: Das Verhältnis zwischen den Medien der Verbreitung von Wissen im Raum (Ubiquität) und den Medien der Verbreitung von Wissen in der Zeit (Historizität) wird zunehmend prekär. Die digitalen Infrastrukturen vergrößern die territoriale Reichweite (Globalisation), verkürzen aber die chronologische (Paideia). Die Gestalt der Zeit strebt in der digitalen Mediosphäre zum Punkt. Der Event und seine Performanz bestimmen die Gültigkeit von Wissen. Mit den Erzählungen von der Aufklärung und der Emanzipation, der Geschichte, dem Fortschritt, dem Diskurs der Wahrheit und der Vorstellung vom Wissen schaffenden Subjekt als kartesischem cogito hat das immer weniger zu tun.
Wenn in der Folge das Individuum als erkenntnistheoretisches Paradigma an Bedeutung verliert zugunsten des Wissen schaffenden Projekts und der sich darum bildenden Community, kann oder muss dann gar über eine Grund legende „Theorie der Bildung der Communities“ nachgedacht werden – mit der gleichen Tragweite, wie über die (auch anthropologischen) Grund legende „Theorie der Bildung des Menschen“ (Humboldt) nachgedacht wurde?

Zwischen Kanal und Lebens-Mittel: pädagogisches Medium und mediologisches Milieu

[Abstract zum Vortrag auf dem Theorie-Forum 2007 der Kommission Medienpädagogik der DGfE, 6./7.7.2007, Darmstadt: In Medias Res! Was ist ein pädagogisches Medium?]

Mittel, Mittler, Vermittlung, Milieu – was ist ein Medium? Die grundlegendste Definition des Mediums ist wohl die des „Dazwischen“. Zwischen Sender und Empfänger zum Beispiel der Kanal: Ein passives technisches Werkzeug oder Instrument für die – zumeist intentional ausgerichtet gedachte – Übertragung und Verbreitung von Information.
Jenseits der Kanal-Metapher kann Medium in Form einer konstitutiven Aktivität eines „informellen Dazwischen“ (Debray) gedacht werden. Von der „Prägekraft der Medien“ (Krämer) ist die Rede, vom Medium als Milieu. Gemeint sind die gegenseitigen Bedingungen und Verflechtungen von Kultur, Kommunikation und Technologie, die im Großmaßstab zum Beispiel von der Medientechnologie des Buchdrucks zu einer „Graphosphäre“ als epochenspezifischem Set von Bedingungen kognitiven, kommunikativen und sozialen Prozessierens führen.
Nicht zuletzt – weil es nämlich die „Kernfrage der menschlichen Kommunikation überhaupt“ (Flusser) betrifft – kann die Paideia selbst als ein „Zwischen“ den Generationen gedacht werden, als Prozess, der die Übertragung von Informationen aus dem Gedächtnis der einen Generation in das Gedächtnis der ihr folgenden ermöglicht.
Medien verteilen Informationen nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit. In der gerade angebrochenen digitalen Mediosphäre ist der Raum global geworden, die Zeit aber auf den Punkt fokussiert. Umso dringender also die Frage: Was ist ein pädagogisches Medium?

Mediologie als Methode

Nachtrag: Im Mai hatte ich an der mit einem gleichnamigen Publikationsprojekt (siehe cfp) verbundenen Tagung Mediologie als Methode an der Humboldt Universität Berlin teilgenommen. Vertreter ganz unterschiedlicher Disziplinen trugen vor zur Frage, ob und in welcher Weise Mediologie als Methode in den verschiedenen Fachgebieten angewandt werden kann.

Ich hatte in meinem Vortrag wieder einmal den grandiosen Sketch aus der norwegischen TV Show „Øystein & Meg“ eingesetzt, der auf so amüsante Weise zeigt, dass auch das Buch einmal ein „Neues Medium“ gewesen ist.

Die per mediologischer Methode zu bearbeitende Forschungsfrage hatte ich ausgehend von ein paar recht weitsichtigen Bedenken Hartmut von Hentigs formuliert: „Können wir wirklich annehmen, dieses Gerät lasse sich in unsere Schulen holen – als neuer Unterrichtsgegenstand und als neues Unterrichtsmittel, ohne daß das Folgen [hat] für das Ganze, für den „Lehrplan des Abendlandes“, für unsere Auffassung von Bildung und Kultur […]?“ (Hartmut von Hentig: Die Flucht aus dem Denken ins Wissen, in: Medien + Erziehung, Nr. 40, 6/1996, S. 330).
Ganz im Sinne dieser Bedenken gehe ich davon aus, dass es (und zwar erhebliche) Folgen hat, wenn wir „dieses Gerät“ in unsere Schulen (und Hochschulen) holen. Im Gegensatz zu Hartmut von Hentig gehe ich allerdings davon aus, dass es sich „dieses Gerät“ gar nicht mehr vermeiden lässt, weder in der Schule noch sonst irgendwo. Die Frage, die ich mittels mediologischer Methoden zu beantworten suche, kann ich in Anlehnung so formulieren: Was wird aus dem Lehrplan des Abendlandes, aus unserer Auffassung von Bildung und Kultur usw. jetzt, wo sich „dieses Gerät“ in unseren Schulen und Hochschulen nicht mehr vermeiden lässt?

Thomas Weber, mit Birgit Mersmann Initiator der Tagung und der Publikation berichtet (per mail): „Dabei kamen erstmals Vortragende aus allen deutschsprachigen Ländern sowie Redaktionsmitglieder einschlägiger mediologischer Publikationen (Cahiers de Mediologie, médium) aus Frankreich zusammen. Alle Beiträge (die Buchveröffentlichung ist für 2008 geplant) bemühten sich um eine interdisziplinär nachvollziehbare Darstellung und zeigten einen unerwartet breiten Basiskonsens der Teilnehmer, der einen mediologischen Ansatz als mögliche Perspektive für praktisch alle angesprochenen Disziplinen erkennen lässt – von der Religionswissenschaft bis hin zur Pädagogik, von der Rechtswissenschaft hin zur Soziologie und selbstverständlich auch der Medienwissenschaft. […]
Die Beiträge entwarfen Gegenstandsbereiche, für die die Mediologie in besonderem Maße geeignet ist, führten paradigmatisch eine mediologische Analyse an einem Gegenstandsbereich durch oder betonten stärker den programmatischen Impuls der Mediologie für die etablierten Disziplinen und versuchten in der Applikation eines mediologischen Ansatzes auf ihre jeweiligen Fachgebiete auch das Programm der Mediologie zu hinterfragen. Dabei zeigte sich, dass alle Vortragen nicht von einer feststehenden Vorstellung von Mediologie ausgingen (also nicht versuchten, einer festgefügten Norm von dem, was Mediologie sei, zu entsprechen), sondern eigene programmatische Akzente setzten, was den offenen Charakter der Mediologie unterstreicht. […]“

Die website www.mediologie.avinus.de wurde anlässlich der Tagung zu einem Forum des „Netzwerks Mediologie“ ausgebaut, Till Nikolaus von Heiseler hat ein Tagungs-Wiki eingerichtet und er wird die Vorträge der Tagung auf der WebSite http://www.formatlabor.net/blog/ als Videostreams präsentieren (in einigen Wochen einsehbar).