Kunst und ihre Didaktik
* 1965
21 Signs You’re a 21st Century Teacher
Im blog.simplek12.com hat Lisa eine Liste mit Merkmalen des Lehrers/der Lehrerin des 21. Jahrhunderts begonnen. Sie bittet um Ergänzungen …
1. You require your students to use a variety of sources for their research projects…and they cite blogs, podcasts, and interviews they’ve conducted via Skype.
2. Your students work on collaborative projects…with students in Australia.
3. You give weekly class updates to parents…via your blog.
4. Your students participate in class…by tweeting their questions and comments.
5. You ask your students to study and create reports on a controversial topic…and you grade their video submissions.
6. You prepare substitutes with detailed directions…via Podcasts.
7. You ask your students to do a character/historical person study…and they create mock social media profiles of their character.
8. Your students create a study guide…working together on a group wiki.
9. You share lesson plans with your teacher friends…from around the globe.
10. Your classroom budget is tight…but it doesn’t matter because there are so many free resources on the web you can use.
11. You realize the importance of professional development…and you read blogs, join online communities, and tweet for self development.
12. You take your students on a field trip to the Great Wall of China…and never leave your classroom.
13. Your students share stories of their summer vacation…through an online photo repository.
14. You visit the Louvre with your students…and don’t spend a dime.
15. You teach your students not to be bullies…or cyberbullies.
16. You make your students turn in their cell phones before class starts…because you plan on using them in class.
17. You require your students to summarize a recent chapter…and submit it to you via a text message.
18. You showcase your students’ original work…to the world.
19. You have your morning coffee…while checking your RSS feed.
20. You are reading this.
21. You tweet this page, blog about it, “like” it, or email it to someone else…
Sujet Supposé Savoir in der Martha-Muchow-Bibliothek
Die Fakultät EPB der Universität Hamburg hat ein Exemplar der von Com&Com eigenhändig durchschossenen Sonderserie der Festschrift für Karl-Josef Pazzini in der Martha-Muchow-Bibliothek ausgestellt. Die Präsentation des Buchs inklusive Bild- und Textmaterialien zur Dokumentation des special treatments findet sich in eigener Vitrine im 2. Stockwerk und kann dort jederzeit besucht werden.
Herzlichen Dank nochmals für das Engagement an die Martha-Muchow-Bibliothek, insbesondere Herrn Krüger und Herrn Trottenberg!!
Weitere Infos zum Projekt siehe Sujet Supposé Savoir – Festschrift für Karl-Josef Pazzini
BuKo12 Part01 Anmeldung
Ab sofort läuft die Anmeldung für den Part01 des Bundeskongresses Kunstpädagogik 2010 – 2012. Die Auftaktveranstaltung findet statt am Freitag, 26. November 2010, 15-18 Uhr im Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Frankfurt am Main.
Auf dem Podium werden diskutieren:
- Jutta Johannsen. Kunstlehrerin, Schulleiterin, ehem. Bundesvorsitzende des BDK, Eckernförde
- Prof. Dr. Johannes Kirschenmann. Kunstpädagogik, Akademie der Bildenden Künste München
- Prof. Dr. Marie-Luise Lange. Kunstpädagogik, TU Dresden
- Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini. Kunstpädagogik, Universität Hamburg
- Prof. Bernard Stein. Visuelle Kommunikation, Kunsthochschule Kassel
- Prof. Alf Schuler. Bildende Kunst, Kunsthochschule Kassel
- Moderation: Dr. Harald Kimpel. Kunstwissenschaftler, Kassel
Anmelden unter www.buko12.de!!
Abhörmaßnahmen. Das Subjekt, das wissen soll, und der Soundtrack des Imaginären
Gerade habe ich (Dank ignant) den Filmschnipsel aus “Signer’s Koffer” bei YouTube entdeckt, der mich zu meinem Beitrag “Abhörmaßnahmen. Das Subjekt, das wissen soll, und der Soundtrack des Imaginären” zur Festschrift Pazzini inspiriert hatte. Dort geht es um “Unsinn”, “Höhere Wesen und schnarchende Künstler”, “Babyphone”, “Schlaflabor”, “Lauschangriff”, “Public Address”, “Interface”, “Übertragung” und natürlich um “Karl-Josef Pazzini”. Noch ein Grund, das tolle Buch zu kaufen …
BuKo12 startet: Info zum Part01 online
BuKo12 nimmt konkrete Formen an. Im November beginnt der Kongress mit einer Diskussionsveranstaltung in Frankfurt/M.:
„Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik?“ Diese Frage rückt durch die neuen Bildungsstandards und die Diskussion um Kompetenzen wieder ins Zentrum der Fachdiskussion. Sie eröffnet ein Feld, das weitere grundlegende Fragen nach dem Sinn und Zweck von Kunstunterricht bzw. allgemein von ästhetischer Bildung nach sich zieht … [weiterlesen auf auf buko12.de]
BuKo12 besteht in einem Themen und Institutionen übergreifenden Diskussionsprozess um das Stichwort „Partizipation“. Durch eine Reihe dezentraler Veranstaltungen werden unterschiedliche inhaltliche Fokussierungen vorgenommen und diese in einer Abschlussveranstaltung im Jahr 2012 zusammenfassend dargestellt. Die einzelnen „Parts“ bilden ein Netz, in dem Kontextwissen, innovative Methoden und verschiedene Institutionsanbindungen erzeugt und weitergegeben werden. In allen Bereichen wird die Mitarbeit interessierter Kolleginnen und Kollegen aus Schule, Hochschule und außerschulischen Feldern erwartet.
Sujet Supposé Savoir – Festschrift für Karl-Josef Pazzini
Lange war es ein gut gehütetes #Geheimprojekt, das insbesondere uns Herausgebern einen Riesenspaß gemacht hat:
Gestern wurde es anlässlich der Feier zum 60. Geburtstag von Karl-Josef Pazzini endlich enthüllt:
Meyer, Torsten; Crommelin, Adrienne; Zahn, Manuel (Hg.): Sujet supposé savoir. Zum Moment der Übertragung in Kunst Pädagogik Psychoanalyse, Berlin: Kadmos 2010
Es ist ein wunderschönes 384-Seiten-Buch geworden mit Texten und künstlerischen Interventionen von insgesamt 48 BeiträgerInnen: Continue reading Sujet Supposé Savoir – Festschrift für Karl-Josef Pazzini…
Was ist ein ArtEduCamp?
Ein BarCamp ist eine Konferenz. Eine Unkonferenz, eine Konferenz, die keine ist, aber weiß, dass es solche auch gibt. Beide Veranstaltungsformate sind Plattformen für den kollektiven Umgang mit Wissen. Das BarCamp ist eine im Vergleich sehr offene Form, sowohl bezogen auf den Teilnehmerkreis als auch bezogen auf die zu verhandelnden Themen. Programm und Inhalte werden von den Teilnehmern selber im Verlauf und abhängig von diesem Verlauf entwickelt. Ein BarCamp dient – anders als andere Tagungsformen – nicht hauptsächlich der Verteilung von Wissen, das schon feststeht, sondern fördert durch entsprechende Diskursformen die Produktion und Weiterentwicklung von neuem Wissen.
Diskursformen

(Vilem Flusser: Vorlesungen zur Kommunikologie, S. 21ff)
Im Kreisdialog werden bestehende Informationen zu neuen Informationen synthetisiert. Im Dialog werden unter den hinsichtlich Vorwissen, Kompetenzen und Perspektive heterogenen Teilnehmern Bedeutungen ausgehandelt und nach gemeinsamen Nennern für zu lösende Probleme gesucht. Es entsteht neues Wissen.
Auch der Netzdialog spielt eine wesentliche Rolle. Es ist die archaische und basisdemokratische Form der Kommunikation: Klatsch, Tratsch, Flurfunk, Schulhof, Gerüchteküche und Internet sind typische Beispiele. Gemeinsam ist ihnen, dass jeder Beteiligte als Knotenpunkt im Netz ein potentieller Sender ist. Der Dialog kann sich ohne Einschränkungen und Regeln in alle Richtungen ausbreiten. Durch Zerstreuung und äußere Einflüsse kann bestehende Information transformiert und dadurch neue Information geschaffen.
BarCamps nutzen diese Effekte, indem intensiver Gebrauch von social media tools gemacht, Twitterwalls u.ä. als zusätzliche Kommunikationskanäle geöffnet werden und dem Socialising am Bistrotisch und in der Recreationarea besonderer Wert zugemessen wird.
Partizipation
Die Zeit für ernst gemeinte Theaterdiskurse, die das vermeintlich gesicherte Wissen im Modus one-to-many verteilen wollen, ist abgelaufen. Das funktioniert nicht mehr. Continue reading Was ist ein ArtEduCamp?…
true fiction – where no student has gone before
Lange war es ein Geheimprojekt im Rahmen ePUSH, nun ist es fertig und online: Der Film erzählt die fiktive Geschichte einer Studierenden mit Namen Laura. Sie ist 23 jahre alt, lebt und studiert in Hamburg. Laura lebt in einer Welt, in der Gleichzeitigkeit, Kontingenz, das Ineinandergreifen von Realität und Virtualität, ein Weltweitwerden der Kommunikation und ein zuvor nicht gekannter Zugang zu Informationen alltäglich sind. Für klassische Institutionen wie die Universität stellt das eine große Herausforderung dar …
coming soon to a university near you!
Trailer unter www.truefiction-derfilm.de
(Danke für Kommentare, Kritiken, Erwähnungen!! joeran.de, textundblog.de, twitter.com/#search?q=truefiction …)
Material zum Workshop HSLU Luzern (31.5.10)
Die Textmaterialien zu den kiss-Projekten können heruntergeladen werden unter www.bdk-online.info/kiss, konkret:
Heft 2008/09
Heft 2009/10
Die Folien zu Régis Debrays Mediosphären (vgl. Debray, Régis: Einführung in die Mediologie, Bern/Stuttgart/Wien: Haupt 2003 (Facetten der Medienkultur 3), 64f und Debray, Régis: Jenseits der Bilder. Eine Geschichte der Bildbetrachtung im Abendland, Rodenbach: Avinus 1999, 218f) finden sich hier:
Interview zum Selbstverständnis Hochschullehrer
ralfa & Co hatten mir anlässlich des Wechsels nach Köln ein paar Fragen im Rückblick auf Hamburg gestellt. Die Antworten sind im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des *mms der Uni Hamburg veröffentlicht. (Vielen Dank auch, ralfa&co, für den netten Nachruf dort!!)
- Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?
- Was war das Wichtigste/Wertvollste, das Sie hier gelernt haben?
- Was war Ihre nachhaltigste Erfahrung?
- Was würden Sie sich für die Fakultät wünschen, was sollte beibehalten und was sollte geändert werden?
- Welche Frage stellen Sie mit Vorliebe an ihre Studenten? Und was wäre Ihre Antwort darauf?
Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?
Als ich Ende 2009 die Fakultät verlassen habe, war die EPB Fackelträger in Bezug auf die (sinnvolle) Integration aktueller Medientechnologie in die Hochschullehre. Der Vizepräsident für Lehre der Universität Hamburg, Holger Fischer, hielt den Vorsprung gegenüber den anderen Fakultäten der UHH gar mehrfach für “uneinholbar”. Auch überregional ist die EPB für ihre innovative Seite hier weit bekannt und geschätzt. Ich habe aber den Verdacht, dass Continue reading Interview zum Selbstverständnis Hochschullehrer…
www.medialogy.de,
Torsten Meyer,
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