Prof. Dr. phil
Kunst und ihre Didaktik
* 1965


Wanted: wiss. Mitarbeiter Kunst, Medien, Bildung in Köln

Die Universität zu Köln, Institut für Kunst und Kunsttheorie (Prof. Dr. Torsten Meyer) sucht zum 1. August 2010 und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten (halbe Stelle, EG 13 TV-L bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen) befristet auf zunächst 2 Jahre.

Profil des Arbeitsbereichs:
Schwerpunkt des im Neuaufbau befindlichen Lehrstuhls an der Humanwissenschaftlichen Fakultät ist die Lehre und Forschung im Bereich der Kunstpädagogik auf zeitgemäßem Niveau hinsichtlich Nutzung und Thematisierung aktueller Medientechnologien und veränderter Kulturtechniken. Um die notwendigen Verknüpfungen von mediologischen, kunst-, medien-, kommunikations- und kulturwissenschaftlichen Ansätzen mit pädagogischen Fragestellungen zu fundieren, wird ein neuer, transdisziplinär ausgerichteter Kontext für Forschung und Lehre hergestellt, der auch auf überregionale und internationale Vernetzung und Kooperation zielt.

[...]

Bewerbungsschluss 31.3.2010

Ausschreibungstext komplett als PDF

Luftgitarren-Kongress: Dienstkleidung

Die Bedenken gegenüber der jüngeren Generation können nun erhärtet werden: Ich schlage vor, die Mitglieder der Initiativgruppe jüngerer Kunstpädagogen einigen sich auf diese T-Shirts als Dienstkleidung für den nächsten Bundeskongresses. Dann wird es, wie von Älteren befürchet, wirklich ein “Luftgitarren-Kongress” ;-)


[headlineshirts via graphjam]

redirect permanent: UHH -> UzK

Nun ist der blog auch umgezogen. Man erkennt es an dem veränderten Universitätslogo oben links und an der neuen URL. Ab 1.1.2010 gelten neue Kontaktdaten: www.medialogy.de/kontakt.

By the way: Hatte eigentlich jemals irgendjemand den rollover-Effekt auf dem alten Universitätslogo der UHH bemerkt?


Der nächste Versuch, Hochschullehre ins 21. Jahrhundert zu übersetzen, soll nun stattfinden in dem mit rotem Pin markierten “MedienBildungsRaum Kunstpädagogik” an der Universität zu Köln. Rollover-Effekt folgt …
(Der erste Versuch, *mms – MultiMedia-Studio UHH, bleibt hoffentlich bestehen und weiterhin so produktiv wie gewohnt!!)

The Re-enactment of Pacman

Am vergangenen Wochenende hatte ich an der Tagung Image und Imagination in Köln teilgenommen. Mein Beitrag “Next Nature Mimesis” beschäftigte sich u.a. mit der im Sinne von next nature zur 2. Natur gewordenen Kultur am metaphorischen Beispiel des Pacman-Schädels von Le Gentil Garcon. Der Vortrag plädiert dafür, Cultural Hacking als mimetisches Prozessieren zu verstehen und über eine Kunstpädagogik nachzudenken, die dem entsprechen kann.

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Das obige Video von Remi Gaillard hab ich gefunden, nachdem mir Anna Loffredo (die in Köln mit im Publikum saß) gestern mailte: “Was glaubst du, was meine 10er gerad auf Youtube im Unterricht heimlich gucken? Remi Gaillard –> Mario Brother, pac man, Aufzug Cultural hacking etc pp :-) )))”. Herzlichen Dank also an Anna und ihre 10er!

“Mario Kart” von Remi Gaillard ist überigens auch großartig:

kiss 2010 – Stipendien für Studierende der Kunstpädagogik

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Wie in 2008 und 2009 werden auch für 2010, nun allerdings zum letzten Mal, vom BDK in Kooperation mit dem Siemens Arts Program und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung fünf Stipendien für Studierende der Kunstpädagogik in Höhe von jeweils 1.500 Euro für die Entwicklung von Unterrichtsprojekten zum Thema „Kunst und aktuelle Medienkultur“ vergeben

Die beteiligten Künstler im Jahr 2010 sind: Christoph Girardet, Jakob Kolding, Gerald Nestler, Susan Philipsz und Katarina Zdjelar.


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Nähere Infos: siehe http://www.bdk-online.info/kiss

Lesens- und Sehenswert: fragen-zur-kunst.de

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Gerade habe ich im Briefkasten das Belegexemplar gefunden: Sehr schön das neue Buch von Tanja Wetzel und Dirk Pöschmann über das Projekt fragen-zur-kunst.de: “Aus medienpädagogischer, philosophischer, linguistischer und kunstwissenschaftlicher Perspektive werden Material, Struktur, Intention und Bildungsanspruch von fragen-zur-kunst.de untersucht und evaluiert. Zentral ist hierbei immer die Suche nach dem Wesen der Frage und ihrer möglichen Bedeutung für die Kunst und ihre Vermittlung.”
Darin auch Auszüge meines blog-Beitrags zum wirklich großartigen Projekt, das 700 kurze Video-Antworten von mehr als 100 Menschen auf 250 Fragen, die sich höchst vielfältig um Gegenwartskunst im Allgemeinen und um die documenta12 im Speziellen drehen, hypermedial versammelt.

Bundeskongress ff: Möglichkeiten

Wie vorgeschlagen beginnt hier eine neue Sammlung (und Diskussion) guter Ideen zur Gestaltung eines nächsten Bundeskongresses Kunstpädagogik. Der Übersicht halber zunächst eine Zusammenfassung des bisher Eingegangenen:
(Falls mißverständlich oder falsch zusammengefasst oder etwas übersehen, bitte mittels Kommentar korrigieren. Ich arbeite es dann ein)

Allgemeine Wünsche und Forderungen:

  • Orientierung an den Prinzipien des ins real life gestülpten Cyberspace: der Verbindung aller mit allen, der Schaffung virtueller Gemeinschaften, der kollektiven Intelligenz und der Medialisiserung radikaler Basisdemokratie. (T. Meyer)
  • Transparenter und offener Austausch jenseits von rückwärtsgewandten Grabenkämpfen. (A. Brenne)
  • Den transversalen und interdisziplinären Geist vergangener Treffen reaktivieren. (A. Brenne)
  • Es ist wenig produktiv, alterspezifische oder sonstige Ausgrenzungen vorzunehmen. Ausgrenzungskriterium wäre, wenn jemand käme und sagte, er könne alles genau erklären und deuten und wissen und verkünden. (M. Blohm)
  • an müsste darüber nachdenken, wie LehrerInnen und HochschullehrerInnen überregional gemeinsam forschend Themen aufgreifen können, die unser Fach betreffen und wie sich die verschiedenen KollegInnen vernetzen können. (M. Blohm)

Themen:

Oktober Kongress Kommentar Kunstpädagogik: ja

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Relativ anregend ist die Schlagwortwolke, die ich mittels wordle aus dem blogpost zum Kunstpädagogischen Bundeskongress inkl. der 21 bislang eingegangenen Kommentare generiert habe.

Rezension: Kunst Pädagogik Forschung

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In der Erziehungswissenschalftlichen Revue 8 (2009), Nr. 5 (September/Oktober) hat Marion Theuswald eine Rezension zu unserem Forschungsbuch geschrieben:

… Was der Titel des Sammelbandes verspricht, das hält er auch, soviel sei vorweg genommen: Die 21 Beiträge widmen sich aktuellen – teilweise noch unabgeschlossenen – kunstpädagogischen Forschungsprojekten in Deutschland und reichen thematisch von „Forschen mit Kontrastmittel“ (Ansgar Schnurr) über den Kunstbetrachtungsunterricht Alfred Lichtwarks (Nobumasa Kiyonaga) bis zu „Bewegung als Dimension ästhetischer Bildung“ (Andreas Brenne). Es wird sichtbar, dass zu gängigen wissenschaftlichen Forschungsmethoden und pädagogischen Praxen in der Kunstpädagogik auch künstlerische Formen der Forschung und Vermittlung entwickelt werden. …

Marion Thuswald: Rezension von: Meyer, Torsten / Sabisch, Andrea (Hg.): Kunst Pädagogik Forschung, Aktuelle Zugänge und Perspektiven. Bielefeld: transcript 2009. In: EWR 8 (2009), Nr. 5 (Veröffentlicht am 02.10.2009), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978383761058.html

Übertragungszeiten, Interfaces, Medienkultur und next nature: 20th century google

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Anlässlich des aktuellen Themas auf diesem blog dürfen Analogschlüsse auf die Zeitrhythmen des Diskurses gezogen werden, wenn dieser über Fachzeitschriften organisiert wird: “Please allow 30 days for results”

Gefunden bei netxnature. Dort heißt es – übrigens auch auf die “Orientierungen” in der Kunstpädagogik übertragbar – treffend:

Although it exists for less than 20 years, online [communication] has become such a commonplace activity it is hard to imagine life without it. For your grandparents it didn’t exist. For you it is a second nature. For your grandchildren it will be a first nature.

www.medialogy.de, Torsten Meyer, Impressum
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