Schlagwort-Archive: Bildung

Ausstellung: POSTHUMAN & VIRTUAL FACTORY

Vernissage: Mi. 21.10.2015 18 Uhr | Finissage: Do. 22.10.2015 18 Uhr
Jack in The Box | Vogelsangerstr. 231 | 50825 Köln

In der übernächsten Woche dürfen wir uns auf eine ganz besondere Kollaboration freuen. Das Projektseminar curatorial turn (Prof. Torsten Meyer und Konstanze Schütze) und das collaborative studio project (Annemarie Hahn, Sandra Korintenberg, Konstanze Schütze) laden zu zwei Ausstellungen in einem Raum über 30 Stunden ein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Studierende aus drei Studiengängen – Kunst, Ästhetische Erziehung, Intermedia – haben die Ausstellungskonzeption, -architektur und ihre Exponate im Sommersemester 2015 in verschiedenen Workshops, Tutorien und Seminaren erarbeitet. Weiterlesen

Book Launch „What’s Next? II Art Education“ 22.4.2015 Köln

Es hat ein bisschen länger gedauert. Aber nun, nachdem der erste, bei Kadmos in Berlin verlegte Band Kunst nach der Krise (Hg. Hedinger/Meyer) gerade in die 2. Auflage geht und die chinesische Übersetzung kurz bevorsteht, ist der 2. Band in der verlagsübergreifenden Reihe erschienen:

Torsten Meyer / Gila Kolb (Hrsg.)
What’s Next? Art Education – Ein Reader
Kopaed: München 2015 (What’s Next? Band II)

Am 22. April 2015, 18:30 Uhr (Gronewaldstraße 2, 50931 Köln, Raum 235) ist ein Book-Launch-Event in Köln geplant mit den HerausgeberInnen Gila Kolb & Torsten Meyer und den AutorInnen Raphael Di Canio, Jane Eschment, Annemarie Hahn, Robert Hausmann, Nikolas Klemme, Gesa Krebber, Konstanze Schütze.
Der Reader ist an den Book-Launch-Events zum Vorzugspreis von 15,00 Euro erhältlich (im Buchhandel 19,80 Euro). Weiterlesen

Next Art(s) Education im Theater

Im vergangenen Jahr habe ich viele Vorträge im Theater-Kontext gehalten. Bei den Stippvisiten über den Tellerrand meiner eigenen Disziplin habe ich viele interessante Einblicke gewonnen, Neues über Darstellung und Darstellbarkeit, Dramaturgie und Postdramaturgie gelernt, den schönen (und auch für die bildende Kunst sehr brauchbaren) Begriff Schau-Spiel endlich verstanden, interessante Menschen kennengelernt, neue Kontakte geknüpft, neu über die v.a. von Konstanze Schütze und Julia Dick auch in die Lehre unseres Instituts (v.a. auch im Studiengang Ästhetische Erziehung) eingebrachte Performance Art nachgedacht und die Next Art Education nun deutlich interdisziplinärer im Plural der Künste als Next Art(s) Education zu denken gelernt.

Ein paar Eindrücke aus meinen Besuchen der Theaterfestivals in Stuttgart und Bremen im vergangenen Sommer und die damit zusammenhängenden Überlegungen zur Next Art(s) Education habe ich Wolfgang Schneider in einem Interview erzählt, das in Ausschnitten im Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2015 der ASSITEJ Deutschland, XYPSILONZETT, S. 12-15 abgedruckt ist: Weiterlesen

CfP: where the magic happens

Save the date und answer the call:

where the magic happens
Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur.

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CfP als PDF: cfp_magic

coming soon: What’s Next? Bd. II Art Education

Es hat ein bisschen länger gedauert als geplant. Aber nur ein kleines bisschen, dann ist es da. Im Januar ist es soweit. Nachdem der erste, bei Kadmos in Berlin verlegte Band Kunst nach der Krise (Hg. Hedinger/Meyer) gerade in die 2. Auflage geht, erscheint in Kürze der 2. Band in der verlagsübergreifenden Reihe What’s Next? Diesmal in herausgebender Kooperation mit Gila Kolb bei Kopaed in München.

Torsten Meyer / Gila Kolb (Hrsg.)
What’s Next? Art Education – Ein Reader
Kopaed: München 2015 (What’s Next? Band II)

Die Welt ist im Wandel und mit ihr die Kunst. Was ist die nächste Kunst? Welche Themen werden künftig wichtig? Welche Formen, Methoden, Verfahrensweisen und Praktiken setzen sich durch? Welche Folgen hat das für das Denken über Bildung und Vermittlung der „nächsten Kunst“? Weiterlesen

Subjekt Medium Bildung

Nach langer, langer Produktionszeit wird nun wirklich in Kürze der Band zur Tagung Subjekt Medium Bildung erscheinen.

Benjamin Jörissen, Torsten Meyer (Hg.): Subjekt Medium Bildung. Wiesbaden: SpringerVS 2014 (Medienbildung und Gesellschaft 28)

Veränderte Medialität führt zu veränderter Subjektivität. Diese mediologische These im Schnittfeld von Medien- und Bildungsgeschichte(n) stellt das gedankliche Zentrum dar, das die in diesem Band versammelten Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven motiviert. Weiterlesen

Neue Kunstpädagogische Positionen

Hamburg war fleißig! Gerade sind 4 neue Hefte in der Reihe der Kunstpädagogischen Positionen fertig geworden. Die Beiträge stammen aus den Hamburger Ringvorlesungen aus dem Winter 2012, Sommer 2013 und Winter 2013.

  • Heft 33: Silvia Henke: Was heißt “künstlerisches Denken”?
  • Heft 32: Judith Dobler: Spuren der Erkenntnis – Experimente zwischen Zeichnen und Denken
  • Heft 31: Michaela Ott: Zurück auf Anfang: Bildung als Verwunderung
  • Heft 30: Nora Sternfeld: Verlernen Vermitteln

Die neuen, wie auch alle vorherigen 29 Hefte stehen unter mbr.uni-koeln.de/kpp als Papierversion zur Bestellung oder als PDF zum kostenlosen Download bereit.

Workshop Next Art Education, HSLU D&K

Im Workshop „Next Art Education“ im Rahmen des Netzwerkmoduls Art Education & Art in Public Spheres Master Kunst Luzern, HSLU D&K, 13.-17. Januar 2014 wird ein Best Paper Scribble Award durchgeführt, der die besten Ideen für die Beteiligung am 2. Buch der Reihe What’s Next? ermitteln soll.

Poll: https://polldaddy.com/poll/7709058/

What’s Next? II Art Education wird im Frühjahr 2014 erscheinen. Klappentext (Version 0.3):

Die Welt ist im Wandel und mir ihr die Kunst. Was ist die nächste Kunst? Wie bildet sich Zukunft in den Künsten, im Design, den neuen Medien, den Creative Industries? Was heißt das für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung? Was heißt das für das Verhältnis von Kunst und Bildung im Allgemeinen?
Das Buch diskutiert im Anschluss an die Publikation „What’s Next? Kunst nach der Krise“ (Hrsg. von Torsten Meyer und Johannes M. Hedinger, Kadmos 2013) die Möglichkeiten und Wirklichkeiten von Theorie und Praxis der Kunstpädagogik und Kunstvermittlung im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert.

Interfaces Medien Bildung online


Nun ist meine Dissertation endgültig vergriffen. Und die gute Nachricht: Ab sofort ist der Volltext als PDF online: Download PDF (7,2MB)

Torsten Meyer
Interfaces, Medien, Bildung
Paradigmen einer pädagogischen Medientheorie

Bielefeld transcript 2002, 266 S., kart., zahlr. Abb., inkl. Begleit-CD-ROM, 26,80 €
ISBN 978-3-89942-110-1
Reihe Kultur- und Medientheorie

Pädagogische Prozesse sind nicht – und waren noch nie – ohne Medien denkbar. Der Band zeigt auf, wie im Zuge der Entwicklung neuer Medientechnologien die Begriffe »Medium« und »Medialität« das moderne Verständnis von Subjekt, Gesellschaft und Bildung von Grund auf in Frage stellen.
Ausgehend von der Kunstpädagogik wird in weitem Bogen medientheoretischer Reflektionsgegenstände – vom Platonischen Höhlengleichnis über die Figura Paradigmatica des Nicolai de Cusa bis zu Lacans Gefangenensophisma und Derridas Postkarten – eine pädagogische Medientheorie entwickelt, die weitreichende Folgen für die Erziehungswissenschaft und deren Nachbardisziplinen hat.
Die ungewöhnliche formale Gestalt des Textes und die Architektur der vielfältigen Bild- Figuren sind dem hohen Anspruch geschuldet, nicht einfach über »Medien« und »Bildung« zu schreiben und sie wie isolierte Gegenstände zu behandeln, sondern ein Darstellungsproblem zu lösen, das darin besteht, die Darstellungsfunktion des Mediums »Text« darzustellen:
HyperText auf Papier – Wissenschaft an der Grenze zur Kunst.

„Wir sind gespannt auf die Studierenden!“ – Interview zum Studiengang INTERMEDIA

Medienkarriere.nrw.de im Gespräch mit Prof. Dr. Kai Hugger und Prof. Dr. Torsten Meyer von der Universität zu Köln über den neuen Bachelor-Studiengang „INTERMEDIA“

An der Universität Köln wird der Bachelor „INTERMEDIA“ eingeführt. Was ist daran neu?
PROF. KAI HUGGER: „INTERMEDIA“ ist ein interdisziplinärer Studiengang in der Kombination Medienpädagogik, Mediengestaltung, Medienkultur. Dabei verwenden wir einen weiten Medienbegriff, aber mit dem klaren Schwerpunkt auf den digitalen Medien.

Auf der Webseite heißt es in einem Video, das Sie mit Studierenden produziert haben: „Wir lieben Medien.“. Ist dies das Statement?
PROF. TORSTEN MEYER: Das kann man so sagen. Das Statement ist allerdings ein bisschen hinterlistig und spielt auf einen psychologischen Test an, zitiert die Werbung.

Wie lange hält man es aus, Medien nicht zu nutzen…?
PROF. TORSTEN MEYER: Das ist der altbackene Umgang mit Medien in der Pädagogik. Man warnt, es sei irgendwie gefährlich und man darf nicht zu lange Fernsehen gucken usw.. Die Medienpädagogik war lange Zeit eher „bewahr-pädagogisch“ orientiert. Das passt überhaupt nicht zur Medienkultur der aktuell jugendlichen Generation. Im Teaser-Video wird auf mediale Formate auf verschiedenen Ebenen angespielt. Und das entspricht dem Medienverständnis der Generation von Studierenden, die wir erwarten …

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