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	<title>Torsten Meyer</title>
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	<description>Meyers Blog</description>
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		<title>BuKo12 startet: Info zum Part01 online</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 08:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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BuKo12 nimmt konkrete Formen an. Im November beginnt der Kongress mit einer Diskussionsveranstaltung in Kassel: 
Part01 – Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik? Kunsthochschule Kassel, 26. November 2010, 14-18 Uhr, Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik: BuKo12 Partizipation
„Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik?“ Diese Frage rückt durch die neuen Bildungsstandards und die Diskussion um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buko12.de/part01-wie-viel-kunst-braucht-die-kunstpadagogik/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/Screen-shot-2010-09-03-at-10.26.54-300x275.png" alt="" title="Screen shot 2010-09-03 at 10.26.54" width="300" height="275" class="alignnone size-medium wp-image-1369" /></a></p>
<p>BuKo12 nimmt konkrete Formen an. Im November beginnt der Kongress mit einer Diskussionsveranstaltung in Kassel: </p>
<blockquote><p><a href="http://www.buko12.de/part01-wie-viel-kunst-braucht-die-kunstpadagogik/">Part01 – Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik? Kunsthochschule Kassel, 26. November 2010, 14-18 Uhr, Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik: BuKo12 Partizipation</a></p></blockquote>
<p>„Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik?“ Diese Frage rückt durch die neuen Bildungsstandards und die Diskussion um Kompetenzen wieder ins Zentrum der Fachdiskussion. Sie eröffnet ein Feld, das weitere grundlegende Fragen nach dem Sinn und Zweck von Kunstunterricht bzw. allgemein von ästhetischer Bildung nach sich zieht &#8230; <a href="http://www.buko12.de/part01-wie-viel-kunst-braucht-die-kunstpadagogik/">[weiterlesen auf auf buko12.de]</a></p>
<p>BuKo12 besteht in einem Themen und Institutionen übergreifenden Diskussionsprozess um das Stichwort „Partizipation“. Durch eine Reihe dezentraler Veranstaltungen werden unterschiedliche inhaltliche Fokussierungen vorgenommen und diese in einer Abschlussveranstaltung im Jahr 2012 zusammenfassend dargestellt. Die einzelnen „Parts“ bilden ein Netz, in dem Kontextwissen, innovative Methoden und verschiedene Institutionsanbindungen erzeugt und weitergegeben werden. In allen Bereichen wird die Mitarbeit interessierter Kolleginnen und Kollegen aus Schule, Hochschule und außerschulischen Feldern erwartet. </p>
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		<title>Sujet Supposé Savoir – Festschrift für Karl-Josef Pazzini</title>
		<link>http://medialogy.de/2010/08/22/sujet-suppose-savoir-%e2%80%93-festschrift-fur-karl-josef-pazzini/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
Lange war es ein gut gehütetes #Geheimprojekt, das insbesondere uns Herausgebern einen Riesenspaß gemacht hat:
@herrmeyer: Nun sind auch noch die Exemplare mit dem special treatment aus CH eingetroffen. Noch mehr großartig!! #Geheimprojekt
Gestern wurde es anlässlich der Feier zum 60. Geburtstag von Karl-Josef Pazzini endlich enthüllt:
Meyer, Torsten; Crommelin, Adrienne; Zahn, Manuel (Hg.): Sujet supposé savoir. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Buch-Cover.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Buch-Cover_small.jpg" alt="" title="Buch-Cover_small" width="203" height="300" class="alignnone size-full wp-image-1308" /></a> <a href="http://medialogy.de/2010/08/22/sujet-suppose-savoir-–-festschrift-fur-karl-josef-pazzini/#ch"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/ch.png" alt="" title="ch" width="300" height="250" class="alignnone size-full wp-image-1330" /></a></p>
<p>Lange war es ein gut gehütetes #Geheimprojekt, das insbesondere uns Herausgebern einen Riesenspaß gemacht hat:</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/herrmeyer/status/21394187157">@herrmeyer: Nun sind auch noch die Exemplare mit dem special treatment aus CH eingetroffen. Noch mehr großartig!! #Geheimprojekt</a></p></blockquote>
<p>Gestern wurde es anlässlich der Feier zum 60. Geburtstag von <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/pazzini">Karl-Josef Pazzini</a> endlich enthüllt:</p>
<blockquote><p><strong>Meyer, Torsten; Crommelin, Adrienne; Zahn, Manuel (Hg.): Sujet supposé savoir. Zum Moment der Übertragung in Kunst Pädagogik Psychoanalyse, Berlin: Kadmos 2010</strong></p></blockquote>
<p>Es ist ein wunderschönes 384-Seiten-Buch geworden mit Texten und künstlerischen Interventionen von insgesamt 48 BeiträgerInnen: <span id="more-1305"></span>Bernhard Balkenhol, Johannes Bilstein, Klaus Peter Busse, Adrienne van Wickevoort Crommelin, Ulrike Oudée Dünkelsbühler, Hermann Ehmer, Gottfried Fliedl, Ruth Golan, Peter Gorsen, Marcus Gossolt, Susanne Gottlob, Insa Härtel, Helmut Hartwig, Johannes M. Hedinger, Klara Klipstein, Wolfgang Knapp, Rainer Kokemohr, Hans-Christoph Koller, Elke Krystufek, Wolfgang Legler, Michael Lingner, Hinrich Lühmann, Pierangelo Maset, Torsten Meyer, Michael Meyer zum Wischen, André Michels, Peter Müller, Peter Piller, Erik Porath, Rahel Puffert, Ulrich Puritz, Claus-Dieter Rath, Avi Rybniki, Andrea Sabisch, Olaf Sanders, Hans-Peter Scharlach, Ulrich Schötker, Marianne Schuller, Andrea Schütt, Eva Sturm, Martin Warnke, Rivka Warshawsky, Tanja Wetzel, Peter Widmer, Michael Wimmer, Gereon Wulftange, Manuel Zahn, Gerhard Zenaty.</p>
<blockquote><p><strong>Klappentext:</strong><br />
Das von Jacques Lacan als »sujet supposé savoir« (re-)formulierte Konzept der Übertragung ist nicht allein für die Psychoanalyse zentral, sondern auch für eine Pädagogik, die Lehre, Lernen und Bildung nicht nur als Übermittlung von Informationen von einer Generation an die nächste konzipiert, und ebenso für ein medientheoretisch aufgeklärtes Denken der Kunst, welches Kunst in erster Linie als kommunikativen Effekt zwischen Produzent und Rezipient versteht.<br />
Mit der Figur des »sujet supposé savoir« wird das Verhältnis von Fiktion, Wissen und Begehren thematisiert. Es geht um die Frage, wie in der Übertragung als Wendung an den Anderen ein Wissen generiert wird und welcher Art dieses ist.<br />
Die Beiträge des Sammelbandes widmen sich der Übertragung und ihren Effekten aus den unterschiedlichen Feldern und institutionellen Kontexten der Kunst und ihrer Vermittlung, der Pädagogik und der Psychoanalyse. Dabei verstehen sich die Beiträge nicht allein als Ergebnisse eines Nachdenkens über die Übertragung. Bei ihrer Entstehung war in einem je spezifischen Sinn die Übertragung selbst am Werk – ihnen ist gemeinsam, dass sie sich einem ganz besonderen »Sujet« zuwenden: Karl-Josef Pazzini, dem dieses Buch gewidmet ist.</p>
<p>Bestellung bei <a href="http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=5&#038;aid=2967">Kadmos</a>
</p></blockquote>
<p><a name="ch"><br />
<a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0705.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0705-150x150.jpg" alt="" title="DSC_0705" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1333" /></a> <a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0726.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0726-150x150.jpg" alt="" title="DSC_0726" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1336" /></a> <a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0743.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0743-150x150.jpg" alt="" title="DSC_0743" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1338" /></a></p>
<p>Das “special treatment aus CH”, von dem oben die Rede ist, haben Johannes Hedinger und Marcus Gossolt von <a href="http://www.com-com.ch">Com&#038;Com</a> besorgt. Das Cover und die Rückseite des Buches zeigen die Schädel des Schweizer Künstlerduos: &#8220;Skulls of the Artists&#8221; (2001). In einer Sonderedition von 20 Exemplaren haben die beiden als aktionistische Geste ihre Köpfe – und damit auch das gesamte Buch – durchschossen.</p>
<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0793.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0793-150x150.jpg" alt="" title="DSC_0793" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1339" /> <a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0859.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0859-150x150.jpg" alt="" title="DSC_0859" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1343" /></a> <a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0802.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0802-150x150.jpg" alt="" title="DSC_0802" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1340" /></a></p>
<p>Die Nr. 1/20 hat der Jubilar als Geburtstagsgeschenk bekommen. Weitere Exemplare der Sonderedition können käuflich erworben werden. Der Erlös dient der Finanzierung weiterer Projekte dieser Art. Bei Interesse eMail an <a href="mailto:herrmeyer@medialogy.de">herrmeyer@medialogy.de</a>.</p>
<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0870.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0870.jpg" alt="" title="DSC_0870" width="465" class="alignnone size-full wp-image-1344" /></a><br />
(&copy; photos by <a href="http://www.com-com.ch">Com&#038;Com</a>)</p>
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		<title>Was ist ein ArtEduCamp?</title>
		<link>http://medialogy.de/2010/07/28/was-ist-ein-arteducamp/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Ein BarCamp ist eine Konferenz. Eine Unkonferenz, eine Konferenz, die keine ist, aber weiß, dass es solche auch gibt. Beide Veranstaltungsformate sind Plattformen für den kollektiven Umgang mit Wissen. Das BarCamp ist eine im Vergleich sehr offene Form, sowohl bezogen auf den Teilnehmerkreis als auch bezogen auf die zu verhandelnden Themen. Programm und Inhalte werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://cgi.ebay.ch/T-SHIRT-CAMPING-ZELTEN-WOHNMOBIL-YPS-GIMMICK-RETRO-/200465812478"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild_t_shirt.jpg" alt="" title="bild_t_shirt" width="300" height="317" class="alignnone size-full wp-image-1294" /></a></p>
<p>Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamp</a> ist eine <del datetime="2010-07-27T16:45:34+00:00">Konferenz</del>. Eine <em>Un</em>konferenz, eine Konferenz, die keine ist, aber weiß, dass es solche auch gibt. Beide Veranstaltungsformate sind Plattformen für den kollektiven Umgang mit Wissen. Das BarCamp ist eine im Vergleich sehr offene Form, sowohl bezogen auf den Teilnehmerkreis als auch bezogen auf die zu verhandelnden Themen. Programm und Inhalte werden von den Teilnehmern selber im Verlauf und abhängig von diesem Verlauf entwickelt. Ein BarCamp dient &#8211; anders als andere Tagungsformen &#8211; nicht hauptsächlich der Verteilung von Wissen, das schon feststeht, sondern fördert durch entsprechende Diskursformen die Produktion und Weiterentwicklung von neuem Wissen.</p>
<p><strong>Diskursformen</strong><br />
<img src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/flusser_.jpg" alt="flusser_" title="flusser_" width="414" height="98" class="aligncenter size-full wp-image-843" /><br />
(Vilem Flusser: Vorlesungen zur Kommunikologie, S. 21ff) </p>
<p>Im Kreisdialog werden bestehende Informationen zu neuen Informationen synthetisiert. Im Dialog werden unter den hinsichtlich Vorwissen, Kompetenzen und Perspektive heterogenen Teilnehmern Bedeutungen ausgehandelt und nach gemeinsamen Nennern für zu lösende Probleme gesucht. Es entsteht neues Wissen.<br />
Auch der Netzdialog spielt eine wesentliche Rolle. Es ist die archaische und basisdemokratische Form der Kommunikation: Klatsch, Tratsch, Flurfunk, Schulhof, Gerüchteküche und Internet sind typische Beispiele. Gemeinsam ist ihnen, dass jeder Beteiligte als Knotenpunkt im Netz ein potentieller Sender ist. Der Dialog kann sich ohne Einschränkungen und Regeln in alle Richtungen ausbreiten. Durch Zerstreuung und äußere Einflüsse kann bestehende Information transformiert und dadurch neue Information geschaffen.<br />
BarCamps nutzen diese Effekte, indem intensiver Gebrauch von social media tools gemacht, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitterwall">Twitterwalls</a> u.ä. als zusätzliche Kommunikationskanäle geöffnet werden und dem Socialising am Bistrotisch und in der Recreationarea besonderer Wert zugemessen wird.</p>
<p><strong>Partizipation</strong><br />
Die Zeit für ernst gemeinte Theaterdiskurse, die das vermeintlich gesicherte Wissen im Modus one-to-many verteilen wollen, ist abgelaufen. Das funktioniert nicht mehr. <span id="more-1251"></span>Das hat z.B. der <a href="http://medialogy.de/2009/10/29/bundeskongress-kunstpadagogik-2009-hallo-welt/">Eklat um den letzten Bundeskongresse der Kunstpädagogik</a> gezeigt. Wir bewegen uns im Horizont und Kontext einer digital vernetzten Weltgesellschaft. Wir müssen uns orientieren an den Prinzipien des ins real life gestülpten Cyberspace: der Verbindung aller mit allen, der Schaffung virtueller Gemeinschaften, der kollektiven Intelligenz und der Medialisiserung radikaler Basisdemokratie.<br />
BarCamp-artige Veranstaltungsformen scheinen die diesem Hintergrund angemessenen zu sein. Sie halten sich nicht mit der „Altgier“ und den unangebrachten Machtspielchen der Expertokratie auf, sondern setzen breit auf <a href="http://medialogy.de/2010/03/21/buko12-inititative-fur-einen-nachsten-bundeskongress/">Partizipation</a>.</p>
<p><strong>ArtEduCamp?</strong><br />
Es liegt nahe, über BarCamp-artige Veranstaltungen im Rahmen des Gesamtprozesses, der den nächsten Bundeskongress <a href="http://www.buko12.de">buko12</a> bildet, nachzudenken. Was könnte ein ArtEduCamp sein? Was wären Themen, was konkrete Formen? Wer würde kommen? Wer würde sich wie beteiligen?<br />
BarCamps befassen sich oft mit Gegenständen im Dunstkreis aktueller Medientechnologien. Das erklärt sich aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp#Entwicklung">Geschichte des Begriffs</a>, muss aber eigentlich nicht so sein. Das Veranstaltungsformat hat unabhängig von konkreten Inhalten der BarCamps offensichtliche Ähnlichkeit mit der  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space">Open Space Methode</a>, die thematisch nicht festgelegt und evtl. im Schulkontext hier und da schon weiter verbreitet ist. Insofern müsste sich ein ArtEduCamp thematisch nicht unbedingt an der Tradition der BarCamps orientieren.<br />
Möglicherweise liegt das aber dennoch nahe? Das ist eine wirklich offene Frage. Es könnte sein, dass sich von dem Format eher jüngere Generationen angesprochen fühlen: Studierende, Referendare, wiss. Nachwuchs. Und es könnte sein, dass diese Generation mit aktuellen Medientechnologien relativ selbstverständlich umgeht und deshalb evtl ein Bedürfnis hat, gemeinsam darüber nachzudenken, warum die Bildungsinstitutionen von Schule bis Universität und Kunsthochschule offenbar keinen so selbstverständlichen Umgang mit den aktuellen Medientechnologien pflegen. Das könnte sein. Es könnte aber auch anders sein. Dazu würden mich Feedback und Kommentare sehr interessieren.</p>
<p><strong>EduCamp</strong><br />
Zur Orientierung ein Blick auf die thematische Nachbarschaft (Dank an Ralf Appelt für die <a href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.educamp_info">Textvorlage</a>, aus der hier bzgl. EduCamp kopiert wurde): Ein EduCamp ist eine Unkonferenz mit Schwerpunkt auf pädagogische und erziehungswissenschaftliche Fragestellungen – meist (wie eben geschildert) mit Fokus auf den Bereich Medien &#038; Bildung. Wie oben dargestellt werden die Inhalte des EduCamps nicht von den Organisatoren bestimmt, sondern von den Teilnehmern selber gestaltet. Dies können Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden etc. sein. Es geht darum, gemeinsam an interessanten Themen zu arbeiten.<br />
Teilnehmer sind Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen, Praktiker aus der Schule oder außerschulischen Bildungseinrichtungen, Erwachsenenbildner, Studierende und auch Vertreter kommerzieller Bildungsanbieter. </p>
<p><strong>Praxis: Session anbieten</strong><br />
Teilnehmer die eine Session leiten möchten, stellen das Thema am Morgen kurz vor, per Aufzeigen wird die Zahl der Interessenten ermittelt und ein passender Raum zugewiesen. Es laufen immer so viele Sessions gleichzeitig wie Räume zur Verfügung stehen. Die Sessions sind in der Regel 45 Minuten lang, anschliessend ist 15 min. Pause, um etwas zu trinken, den Raum zu wechseln, &#8230; . Es ist möglich einen zweiten Slot zu belegen. Alle Teilnehmer sind gehalten, die Sessions aufzuzeichen, darüber zu bloggen oder in einer sonstigen Form der Allgemeinheit zugänglich zu machen, z.B. hier.<br />
Es sollte nicht als unhöflich empfunden werden, wenn die Teilnehmer wärend der Session rausgehen. Oft wird erst in der Session klar, ob das Niveau und der Inhalt zum Bedarf der Teilnehmer passt.</p>
<p>Zu weiteren Inspiration und Imagination empfiehlt sich ein Blick auf die <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2010/02/10/ruckblick-educamp-in-hamburg-2010/">Dokumentation des 5. EduCamps in Hamburg, Februar 2010</a>. Dort z.B. auch ein <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/ueber/ablauf/">Beispiel für eine Sessionplanung</a>.</p>
<p><strong>ToDo</strong><br />
Und nun konkret: Ist ein ArtEduCamp vorstellbar? Ist es sinnvoll? Wer kommt? Wer mag sich in die Organisation mit einmischen? Fühlen sich Studierende, Referendare, Nachwuchswissenschaftler angesprochen? Wer noch? Was werden die Themen sein? Wo und wie wird gecamped? Wäre Köln interessant?<br />
Ich bitte um Beteiligung via Kommentarfunktion!!</p>
<p><a href="http://www.lezebre.lu/product_info.php?products_id=2898"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/i-love-camping-150x150.gif" alt="" title="i-love-camping" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1295" /></a></p>
<p><strong>Abspann: The Rules of BarCamp</strong><br />
* 1st Rule: You do talk about BarCamp.<br />
* 2nd Rule: You do blog about BarCamp.<br />
* 3rd Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.<br />
* 4th Rule: Only three word intros.<br />
* 5th Rule: As many presentations at a time as facilities allow for.<br />
* 6th Rule: No pre-scheduled presentations, no tourists.<br />
* 7th Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot.<br />
* 8th Rule: If this is your first time at BarCamp, you HAVE to present. (Ok, you don&#8217;t really HAVE to, but try to find someone to present with, or at least ask questions and be an interactive participant.)</p>
<p><a href="http://barcampbirmingham.org/what-is-barcamp/ ">by Tantek Çelik as parodied from The Rules of Fight Club</a>.</p>
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		<title>true fiction – where no student has gone before</title>
		<link>http://medialogy.de/2010/07/24/true-fiction-%e2%80%93-where-no-student-has-gone-before/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 13:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Lange war es ein Geheimprojekt im Rahmen ePUSH, nun ist es fertig und online: Der Film erzählt die fiktive Geschichte einer Studierenden mit Namen Laura. Sie ist 23 jahre alt, lebt und studiert in Hamburg. Laura lebt in einer Welt, in der Gleichzeitigkeit, Kontingenz, das Ineinandergreifen von Realität und Virtualität, ein Weltweitwerden der Kommunikation und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.truefiction-derfilm.de/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/truefictionposter.jpg" alt="" title="truefictionposter" width="300" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1242" /></a></p>
<p>Lange war es ein Geheimprojekt im Rahmen <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush">ePUSH</a>, nun ist es fertig und online: Der Film erzählt die fiktive Geschichte einer Studierenden mit Namen Laura. Sie ist 23 jahre alt, lebt und studiert in Hamburg. Laura lebt in einer Welt, in der Gleichzeitigkeit, Kontingenz, das Ineinandergreifen von Realität und Virtualität, ein Weltweitwerden der Kommunikation und ein zuvor nicht gekannter Zugang zu Informationen alltäglich sind. Für klassische Institutionen wie die Universität stellt das eine große Herausforderung dar &#8230;</p>
<p>coming soon to a university near you!</p>
<p>Trailer unter <a href="http://www.truefiction-derfilm.de">www.truefiction-derfilm.de</a></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf" width="500" height="281"><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf"/><param name="flashvars" value="clip_id=13493300&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;server=vimeo.com&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;show_title=1"/></object></p>
<p>(Danke für Kommentare, Kritiken, Erwähnungen!! <a href="http://www.joeran.de/truefiction-the-next-university/">joeran.de</a>, <a href="http://textundblog.de/?p=3626">textundblog.de</a>, <a href="https://twitter.com/#search?q=truefiction">twitter.com/#search?q=truefiction</a> &#8230;)</p>
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		<title>Augmented Reality Hack</title>
		<link>http://medialogy.de/2010/06/15/augmented-reality-hack/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Am schönsten ist es immer, wenn sich einzelne Seminare thematisch treffen. So geschehen beim Projektseminar zum MedienBildungsRaum, in dem uns Anna-Laura Leipertz in der vergangenen Woche den Horizon Report 2010 (nun Dank MMKH auch in DE; Hintergünde auch hier) vorgestellt hat und dabei selbst insbesondere vom Thema &#8220;Augmented Reality&#8221; begeistert war.
Im letzten Beitrag des elektrischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Screen-shot-2010-06-15-at-11.01.26-300x169.png" alt="" title="Screen shot 2010-06-15 at 11.01.26" width="300" height="169" class="alignnone size-medium wp-image-1208" /></a></p>
<p>Am schönsten ist es immer, wenn sich einzelne Seminare thematisch treffen. So geschehen beim Projektseminar zum <a href="http://hf.uni-koeln.de/blog/medienbildungsraum">MedienBildungsRaum</a>, in dem uns Anna-Laura Leipertz in der vergangenen Woche den <a href="http://wp.nmc.org/horizon2010/">Horizon Report 2010</a> (nun Dank MMKH <a href="http://www.campus-innovation.de/node/955">auch in DE</a>; Hintergünde auch <a href="http://medialogy.de/2008/02/02/horizonte-und-visionen-2008/">hier</a>) vorgestellt hat und dabei selbst insbesondere vom Thema &#8220;Augmented Reality&#8221; begeistert war.<br />
Im letzten Beitrag des <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208/">elektrischen Reporters</a> ging es ebenfalls um Augmented Reality. Ab Minute 8:16 wird dabei Julien Oliver mit seinem Projekt <a href="http://blog.commonpeople.sg/2010/01/the-artvertiser-by-julien-oliver/">Artvertizer</a> vorgestellt. Er hacked öffentliche Werbeflächen mittels Augmented Reality und ersetzt die Werbung durch Kunst im Auge des Betrachters.<br />
Das ist allerhöchst interessant für das Seminar <a href="http://culturalhacking.wordpress.com/">Cultural Hacking</a> mit Johannes Hedinger <a href="http://www.com-com.ch">(Com&#038;Com)</a> und auch für das Seminar aus dem SoSe09 zur <a href="http://medialogy.de/2009/02/05/projektseminar-comcom/">Postironie</a>, in dem eine ähnliche Aktion zum (analogen) Hack von Werbeplakaten geplant war, allerdings leider nicht umgesetzt wurde.</p>
<p>Mehr zur Augmented Reality auch beim <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/mms/2010/03/26/wir-erweitern-die-realitat/">*mms</a>, Uni Hamburg.</p>
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		<title>Material zum Workshop HSLU Luzern (31.5.10)</title>
		<link>http://medialogy.de/2010/05/31/material-zum-workshop-hslu-luzern-31-5-10/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Textmaterialien zu den kiss-Projekten können heruntergeladen werden unter www.bdk-online.info/kiss, konkret:
Heft 2008/09
Heft 2009/10
Die Folien zu Régis Debrays Mediosphären (vgl. Debray, Régis: Einführung in die Mediologie, Bern/Stuttgart/Wien: Haupt 2003 (Facetten der Medienkultur 3), 64f und Debray, Régis: Jenseits der Bilder. Eine Geschichte der Bildbetrachtung im Abendland, Rodenbach: Avinus 1999, 218f) finden sich hier:



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Textmaterialien zu den kiss-Projekten können heruntergeladen werden unter <a href="http://www.bdk-online.info/kiss">www.bdk-online.info/kiss</a>, konkret:<br />
<a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/kiss/?page_id=91">Heft 2008/09</a><br />
<a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/kiss/?page_id=183">Heft 2009/10</a></p>
<p>Die Folien zu Régis Debrays Mediosphären (vgl. Debray, Régis: Einführung in die Mediologie, Bern/Stuttgart/Wien: Haupt 2003 (Facetten der Medienkultur 3), 64f und Debray, Régis: Jenseits der Bilder. Eine Geschichte der Bildbetrachtung im Abendland, Rodenbach: Avinus 1999, 218f) finden sich hier:</p>
<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Luzern.045.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Luzern.045-300x225.jpg" alt="" title="Luzern.045" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-1187" /></a></p>
<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Luzern.046.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Luzern.046-300x225.jpg" alt="" title="Luzern.046" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-1188" /></a></p>
<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Luzern.047.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Luzern.047-300x225.jpg" alt="" title="Luzern.047" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-1189" /></a></p>
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		<title>Medienkultur 2</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 10:57:57 +0000</pubDate>
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Noch eine Ergänzung zur &#8220;Medienkultur&#8221;
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ydpqI0swupw&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ydpqI0swupw&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Noch eine Ergänzung zur <a href="http://medialogy.de/2010/05/23/medienkultur/">&#8220;Medienkultur&#8221;</a></p>
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		<title>kiss-Publikation 2009 online</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 11:44:51 +0000</pubDate>
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Die Publikation zur Dokumentation des Projektdurchlaufs KISS 2009/10 mit Jeanne Faust, M+M, Jonathan Monk, Michael Sailstorfer und Eran Schaerf steht zum Download bereit: bdk-online.info/kiss.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/kiss/?page_id=183"><img alt="" src="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/kiss/wp-content/uploads/2010/05/cover_2009.jpg" class="alignnone" width="278" height="398" /></a></p>
<p>Die Publikation zur Dokumentation des Projektdurchlaufs KISS 2009/10 mit Jeanne Faust, M+M, Jonathan Monk, Michael Sailstorfer und Eran Schaerf steht zum Download bereit: <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/kiss/?page_id=183">bdk-online.info/kiss</a>.</p>
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		<title>Medienkultur</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 11:24:59 +0000</pubDate>
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&#8220;proclaiming my love&#8221; (Justin Kemp via MRod, whatevs dot net,  nevver)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="hhttp://www.whatevs.net/post/607199505/weve-been-getting-pretty-serious-lately"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/tumblr_l2jmakAbfu1qz6f9yo1_500.jpg" alt="" title="tumblr_l2jmakAbfu1qz6f9yo1_500" width="500" height="350" class="alignnone size-full wp-image-1174" /></a></p>
<p>&#8220;proclaiming my love&#8221; (<a href="http://briefepigrams.blogspot.com/2010/05/justin-kemp-art-genius.html">Justin Kemp</a> via <a href="http://mrod.wordpress.com/2010/05/21/heart-internet/">MRod</a>, <a href="http://www.whatevs.net">whatevs dot net</a>,  <a href="http://thisisnthappiness.com/post/605632574/justin-kemp">nevver</a>)</p>
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		<title>Interview zum Selbstverständnis Hochschullehrer</title>
		<link>http://medialogy.de/2010/05/21/interview-zum-selbstverstandnis-hochschullehrer/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 08:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ralfa &#038; Co hatten mir anlässlich des Wechsels nach Köln ein paar Fragen im Rückblick auf Hamburg gestellt. Die Antworten sind im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des *mms der Uni Hamburg veröffentlicht. (Vielen Dank auch, ralfa&#038;co, für den netten Nachruf dort!!)

Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?
Was war das Wichtigste/Wertvollste, das Sie hier gelernt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ralfa &#038; Co hatten mir anlässlich des Wechsels nach Köln ein paar Fragen im Rückblick auf Hamburg gestellt. Die Antworten sind im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des <a href="http://mms.uni-hamburg.de">*mms</a> der Uni Hamburg veröffentlicht. (Vielen Dank auch, ralfa&#038;co, für den netten Nachruf <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/mms/2010/03/26/da-geht-noch-was-…/">dort</a>!!)</p>
<ul>
<li>Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?</li>
<li>Was war das Wichtigste/Wertvollste, das Sie hier gelernt haben?</li>
<li>Was war Ihre nachhaltigste Erfahrung?</li>
<li>Was würden Sie sich für die Fakultät wünschen, was sollte beibehalten und was sollte geändert werden?</li>
<li>Welche Frage stellen Sie mit Vorliebe an ihre Studenten? Und was wäre Ihre Antwort darauf?</li>
</ul>
<p><strong>Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?</strong><br />
Als ich Ende 2009 die Fakultät verlassen habe, war die EPB Fackelträger in Bezug auf die (sinnvolle) Integration aktueller Medientechnologie in die Hochschullehre. Der Vizepräsident für Lehre der Universität Hamburg, Holger Fischer, hielt den Vorsprung gegenüber den anderen Fakultäten der UHH gar mehrfach für “uneinholbar”. Auch überregional ist die EPB für ihre innovative Seite hier weit bekannt und geschätzt. Ich habe aber den Verdacht, dass <span id="more-1163"></span>das im Haus selbst gar nicht so ganz gut bekannt ist. Deshalb: Ich möchte der Fakultät raten, dieses Pfund nicht zu verspielen. Vielmehr sollte man weiterhin damit wuchern. Das Thema wird immer relevanter. Und es wird übrigens in Kürze auch im Bereich der allgemeinbildenden Schulen sehr wesentlich. Und gerade dort ist noch sehr viel Entwicklungsarbeit und entsprechende Begleitforschung zu machen. Die Fakultät könnte von ihrem Vorsprung hier ganz enorm profitieren.</p>
<p><strong>Was war das Wichtigste/Wertvollste, das Sie hier gelernt haben?</strong><br />
Ich habe vor allem den Wert wirklich ernst gemeinter Kooperation mit Studierenden kennen und schätzen gelernt. Wenn man in wirklich relevanten Projekten mit Bezug zum “echten Leben” mit interessierten Studierenden zusammenarbeitet, profitieren beide Seiten ganz erheblich. Studierende haben sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für das erworbene Wissen und geben den Projekten durch ihre speziellen Perspektiven die nötigen Innovationspotentiale. Alle Projekte des *mms – eigentlich das *mms als Gesamtprojekt – haben durch die Verknüpfung mit der Lehre und die Mitarbeit der Studierenden funktioniert. An meiner neuen Wirkungsstätte versuche ich das genauso erneut in Gang zu bringen.</p>
<p><strong>Was war Ihre nachhaltigste Erfahrung?</strong><br />
Das nachhaltigste Erlebnis (also nicht wirklich eine Erfahrung) hatte ich quasi kurz bevor ich an die Fakultät bzw. den damaligen Fachbereich Erziehungswissenschaft kam. Ich hatte mein Erststudium an einer anderen, kleinen Universität absolviert, die wenige Jahre zuvor noch “pädagogische Hochschule” hieß und sehr von der alleinigen Aufgabe, Lehrer auszubilden, geprägt war. Nach der letzten mündlichen Prüfung, mit der ich das Studium abschloss, fragte mich der Prüfer, was ich denn nun, nach Abschluss des Studiums, vorhabe. Ob ich sofort in die Schule gehen würde oder vielleicht nochmal an einer – wie er sich ausdrückte – “richtigen Universität” studieren wollen würde. Diese Frage gab den Anstoß für ein zweites Studium mit anschließender Promotion und damit letztlich zu meiner jetzigen Berufstätigkeit als Professor. Als “richtige Universität” suchte ich mir damals die Universität Hamburg aus. (Übrigens wechselte der Prüfer auch gerade an eine “richtige”, und nicht ganz zufällig die gleiche Universität, an der er immer noch lehrt: Karl-Josef Pazzini)</p>
<p><strong>Was würden Sie sich für die Fakultät wünschen, was sollte beibehalten und was sollte geändert werden?</strong><br />
Für die Fakultät EPB würde ich mir wünschen, dass sie Teil einer solchen “richtigen Universität” bleibt und sich selbst auch so versteht. Damit meine ich vor allem das Selbstverständnis bzgl. Wissenschaft. Auch wenn ein wesentliches so genanntes “Kerngeschäft” der Fakultät die Berufsausbildung von Lehrern ist, die man vermutlich viel pragmatischer und vermeintlich zielführender angehen könnte, als das eine “richtige Universität” mit ihren gedanklichen Tiefgründen und forschenden Ablenkungen tut, sollte man dieses Selbstverständnis der “richtigen Universität” – mit Derrida könnte man sie auch die “unbedingte Universität” nennen – weiter hegen und pflegen. Davon profitiert dann letztlich auch die Lehrerbildung.<br />
Allerdings sollte dieses Selbstverständnis auch weiterentwickelt werden. Die Rahmenbedingungen, die geschäftsführende Medientechnologien haben sich gegenüber der Buchdruck-Universität wesentlich verändert. Es geht deshalb auch darum, die – wie Dirk Baecker sagt – <a href="http://medialogy.de/2008/01/20/dirk-baeckers-studien-zur-nachsten-gesellschaft/">“nächste Universität”</a> zu entwickeln, eine Universität, die den Herausforderungen durch die Computergesellschaft angemessen ist – und zwar in der Tradition dieser “richtigen Universität”.</p>
<p><strong>Welche Frage stellen Sie mit Vorliebe an ihre Studenten? Und was wäre Ihre Antwort darauf?</strong><br />
Ich frage die (Lehramts-) Studierenden gern, ob sie sich des eigenen Wirkungshorizonts bewusst sind. Wenn ein jetzt 22-jähriger Student in ein paar Jahren Examen macht und mit 27 Jahren in den Schuldienst geht, dann wird er schätzungsweise 40 Jahre dort tätig sein und in seinem letzten Dienstjahr – das wäre dann 2055 – immer noch 10-jährige Schüler auf deren Zukünfte vorbereiten. Das soll dann im Leben dieser Schüler – 2045 geboren, Lebenserwartung vielleicht bis 2130 – noch funktionieren. Also: welchen Herausforderungen wird sich ein Mensch im Jahr 2075 oder 2100 stellen müssen? Welche Kompetenzen wird er oder sie brauchen? Von welchen Schulerfahrungen noch profitieren können? Usw. – etwas drastisch und überdramatisiert vielleicht, aber es macht das Problem deutlich: Für die Vorstellung vom zukünftigen Berufsfeld “Lehrer”, sollte man nicht nur die eigenen Erfahrungen der jetzt existierenden Schule aus der Perspektive “Schüler” vor Augen haben.<br />
- Ach so, und die Antwort darauf: … Ja, jaaaaa, hmmmmm, ja … hm … ja, JA!</p>
<p>(Volltext siehe <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/mms/2010/03/26/da-geht-noch-was-…/">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/mms/2010/03/26/da-geht-noch-was-…/</a>)</p>
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