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	<title>Torsten Meyer &#187; Lehre</title>
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		<title>Review Wintersemester 11/12</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 18:56:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kurz bevor ich gedanklich auf das Sommersemester umschwenke, ein kleiner Rückblick auf das vergangene Wintersemester: Lehrveranstaltungen, Exkursionen, Tagungen usw. Ich beginne kurz vor Semesterstart: Während der vorlesungsfreien Zeit war unsere Haustischlerei fleißig und hat die Einbauten für den .mbr fertiggestellt, die wir in Auftrag gegeben hatten: Die Hocker über den Heizungen, die &#8220;Tribüne&#8221; mit Tischgarage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/img_1200.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/img_1200.jpg" alt="" title="img_1200" width="475" class="alignnone size-full wp-image-1863" /></a></p>
<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-11.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-11-199x300.jpg" alt="" title="Image 11" width="100" height="150" class="alignright size-medium wp-image-1874" /></a>Kurz bevor ich gedanklich auf das Sommersemester umschwenke, ein kleiner Rückblick auf das vergangene Wintersemester: Lehrveranstaltungen, Exkursionen, Tagungen usw. Ich beginne kurz vor Semesterstart: Während der vorlesungsfreien Zeit war unsere Haustischlerei fleißig und hat die Einbauten für den .mbr fertiggestellt, die wir in Auftrag gegeben hatten: Die Hocker über den Heizungen, die &#8220;Tribüne&#8221; mit Tischgarage, den Helpdesk usw. Das Design, das die bereits vorhanden Elemente integriert, ist Kollaboration-Werk, wesentlich von Konstanze und Timo. Damit war der .mbr endlich so ausgestattet wie wir es uns vorgestellt hatten und ging auch gleich auf internationale Tournee.<span id="more-1859"></span></p>
<p><a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-11.jpg"> <a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-12.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-12-300x199.jpg" alt="" title="Image 12" width="237" class="alignnone size-medium wp-image-1875" /></a> <a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-4.jpg"> <img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-4-300x199.jpg" alt="" title="Image 4" width="237" class="alignnone size-medium wp-image-1868" /></a><br />
<a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-3.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-3-300x199.jpg" alt="" title="Image 3" width="237" class="alignnone size-medium wp-image-1867" /></a> <a href="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-19.jpg"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-19-300x199.jpg" alt="" title="Image 19" width="237" class="alignnone size-medium wp-image-1879" /></a> </p>
<p>Das Konzept des .mbr als &#8220;multi-purpose learning environment&#8221; und „media art space“ wurde bei der <a href="http://www.designsonelearning2011.com/">7th annual Designs on E-learning 2011 conference / Learning and Teaching with Technology in Art, Design and Communication</a> an der Aalto University Helsinki (26.-30.9.2011, Kooperation mit University of the Arts London und der Penn State University) vorgestellt und im Fachpublikum ausführlich diskutiert.</p>
<p><a href="http://animalnewyork.com/2011/07/trustocorp-takes-brooklyn-pigeon-season-now-in-effect/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/13.jpg" alt="" title="13" width="475" class="alignright size-full wp-image-1889" /></a><br />
street sign and subway hacking in Brooklyn by <a href="http://animalnewyork.com/2011/07/trustocorp-takes-brooklyn-pigeon-season-now-in-effect/">TrustoCorp.</a></p>
<p>Kurz darauf ging es gleich weiter auf internationalem Parkett. In New York City hatte Trebor Scholz  vom 10.-16.10. 11 zur <a href="http://mobilityshifts.org/">MobilityShifts – an International Future of Learning Summit</a> an der The New School NYC geladen und gefühlt die komplette Fachwelt war gekommen. Unser Beitrag <a href="http://medialogy.de/2011/10/11/mbr-goes-nyc/">“media art space = open experimental learning space”</a> sorgte dafür, dass wir vielerlei interessante Kontakte mit aller Welt knüpfen konnten und sich z.B. die National Library of Colombia bei der Einrichtung ihres digital library lab am Konzept des .mbr orientiert. Der Kongress insgesamt war für mich geprägt von einer merkwürdigen, aber ganz inspirierenden Atmosphäre von Aufbruch und Neuanfang (an der evtl auch die zeitgleich laufenden Occupy Wall Street Aktionen nicht ganz unschuldig waren). </p>
<p><a href="http://dmlcentral.net/blog/nishant-shah/search-other-decoding-digital-natives"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/nishant.1.600-300x225.jpg" alt="" title="nishant.1.600" width="200" class="alignright size-medium wp-image-1902" /></a> Es mag speziell am Bildungssystem der USA liegen, dass gerade hier die Idee von Do-it-yourself-University  und edupunk großen Anklang fand. Aber auch unabhängig von lokalen Randbedingungen braucht es nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, dass in nicht mehr so ferner Zukunft insbesondere Universitäten (aber im Prinzip auch Schulen) zu reinen Zertifizierungs-Anstalten verkommen (wenn sie sich nicht endlich ernsthaft mit den veränderten Medienkulturen und daraus folgenden Formen des Umgangs mit Wissen  auseinandersetzen) und sich parallel dazu selbstorganisierte Communities als DIY Universities bilden (in denen sich Menschen bilden, ohne horrende Studiengebühren für völlig veraltete, weil fach- statt problembezogene Lehre zu zahlen). Jedenfalls war so eine Ungeduld in der Luft, eine Ungeduld mit diesen alten Institutionen der Bildung und ihrem Klammern an den Rahmenbedingungen buchgebundenen Wissensmanagements, das nicht mehr kompatibel ist mit dem real life. In diesem Sinne o.g. Tipp an die Digital Natives: occupy your future!!</p>
<p><strong>Lehre</strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/medienbildungsraum/6460977001/in/pool-1548789@N20/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/future1.jpg" alt="" title="future" width="475" height="317" class="alignnone size-full wp-image-1912" /></a><br />
ArtEduCamp-Session zur &#8220;Zukunft der Kunstpädagogik&#8221;</p>
<p>In der Lehre gab es im Wintersemester zwei große Schwerpunkte: Zum einen das ArtEduCamp, zum anderen das Symposion WHAT&#8217;S NEXT? Das ArtEduCamp fand am 3.12.11 als Part 07 des <a href="http://buko12.de">BuKo12 &#8211; Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-2012</a> statt. Über die Veranstaltung selbst hat Michael Scheibel einen lesenswerten live-Bericht auf dem BuKo12-blog geschrieben: <a href="http://www.buko12.de/2011/12/02/tagungsbericht-buko12-part07/">buko12.de</a>. Um das Sinnvolle mit dem Nötigen zu verbinden, hatte ich eine Lehrveranstaltung angeboten, die das ArtEduCamp vorbereitete und den Erwerb von Teilnahme- und Leistungsscheinen möglich machte. Das haben &#8211; soweit ich sehe &#8211; die meisten Teilnehmer als Chance begriffen. Das ArtEduCamp war als offene und hierarchiearme Tagungsform dazu gedacht, insbesondere junge Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen – Studierende, Referendare und Nachwuchswissenschaftler – mit ihren Fragen, Visionen und kulturellen Horizonten zu Wort kommen und am Gesamtprozess Buko12 nachhaltig partizipieren zu lassen. Dennoch, es gab auch ein paar studentische Teilnehmer, die das Unternehmen als universitäre Pflichtveranstaltung missverstanden haben. Schade um die Chance! Die Rückmeldungen der aus dem ganzen Bundesgebiet (und sogar darüber hinaus) angereisten Teilnehmer waren aber insgesamt extrem positiv. Zum Gelingen dieser Veranstaltung haben neben dem bewährten .mbr-Event-Management-Team die Teilnehmer der Lehrveranstaltung ganz erheblich beigetragen. Deshalb an dieser Stelle nochmal <strong>ein ganz lautes Dankeschön an die Aktiven aus dem Kölner Seminar!!</strong> </p>
<p><strong>WHAT&#8217;S NEXT?</strong></p>
<p><a href="http://whatsnext2011.wordpress.com/events/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Screen-Shot-2012-02-21-at-18.10.29.png" alt="" title="Screen Shot 2012-02-21 at 18.10.29" width="475" class="alignnone size-full wp-image-1915" /></a></p>
<p>Mit einem recht gut (auch von außerhalb der Uni) besuchten zweitägigen Symposion startete das Lehrprojekt WHAT&#8217;S NEXT? am 21/22.10.11. Auf dem Programm standen Kurzvorträge und Workshops der Lehrbeauftragten der sechs kooperierenden Lehrveranstaltungen sowie weitere illustre Gastreferenten: Aram Bartholl (Berlin), Matthias Böttger (Raumtaktik / DAZ Berlin), Holm Friebe (Zentrale Intelligenz Agentur, Berlin), Johannes M. Hedinger (Com&#038;Com / ZHdK Zürich), Timo Meisel (Universität Köln / Berlin), Sebastian Plönges (Universität Hamburg /@autopoiet), Konstanze Schütze (Universität Köln / Dresden) und Wey-Han Tan (Universität Hamburg). Die Vorträge sind online zu sehen unter <a href="http://whatsnext2011.wordpress.com/vortrage/">http://whatsnext2011.wordpress.com/vortrage/</a> </p>
<p><a href="http://whatsnext2011.wordpress.com/events/review-what´s-next-symposium/#"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/img_1183.jpg" alt="" title="img_1183" width="475" height="317" class="alignnone size-full wp-image-1918" /></a><br />
Vortrag Matthias Böttger: WHAT&#8217;S NEXT? &#8211; Talking Futures: Räume von morgen</p>
<p>Nach dem Symposion wurde parallel in den einzelnen Lehrveranstaltungen weitergearbeitet. Dabei sind einige wirklich sehr gute Arbeiten entstanden und ich meine, ich hätte einige wirklich echte Bildungsprozesse bei einzelnen Teilnehmern beobachtet (was nicht immer automatisch gegeben ist, wenn universitäre Lehre veranstaltet wird). Die gegenüber dem Auftaktsymposion gesunkene Teilnehmeranzahl in den weiterlaufenden Veranstaltungen gibt mir allerdings zu denken. Eigentlich hatte ich dieses Unternehmen als Testlauf für Lehrprojekte gedacht, die in den höheren Semestern der neuen BAMA-Studiengänge die Modul-Struktur mit Sinn und Leben füllen sollten (indem ein Modul zu einem über 2-3 Semester laufenden Projekt gestaltet wird). Aber das scheint nicht überall auf fruchtbaren Boden zu fallen. Kann es sein, dass viele Studierende an das Studium eher pragmatisch herangehen und sich eher terminlich als inhaltlich zwischen Erwerbstätigkeit und Großstadtleben orientieren? Oder anders gefragt: Kann es sein, dass das Studium so organisiert ist, dass Studierende dazu neigen, das Studium eher pragmatisch zu sehen und sich eher terminlich als inhaltlich zwischen Erwerbstätigkeit und Großstadtleben orientieren? Daran ließe sich evtl etwas ändern zukünftig. (ich bitte um aufklärende Kommentare von Betroffenen!!)</p>
<p><strong>Exkursion</strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/kunst_doku/6742272641/in/pool-1548789@N20/"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/zkm.jpg" alt="" title="zkm" width="475" class="alignnone size-full wp-image-1922" /></a><br />
Kölner Seminar in der Ausstellung &#8220;The Global Contemporary&#8221; (Foto: Sara Burkhardt)</p>
<p>Für meine Lehrveranstaltung im Kontext WHAT&#8217;S NEXT? endete das Semester mit einer Exkursion zur Ausstellung <a href="http://www.global-contemporary.de/">The Global Contemporary</a> im ZKM Karlsruhe. Dort fand (wiederum als ein Part des BuKo12) ein HedoCamp statt. Bericht von Carina Herring dazu findet sich auf <a href="http://www.buko12.de/2012/02/07/tagungsbericht-buko12-part04/">buko12.de</a>. Aus meiner Perspektive war das ein ziemlich guter Abschluss des Semesters. Es konnten zwar bei weitem nicht alle offenen Fragen geklärt werden, aber es ist ja schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung, diese Fragen überhaupt einmal stellen zu können: WHAT&#8217;S NEXT? &#8211; Art Education?</p>
<p><strong>BAMA</strong></p>
<p>Neben diesen beiden eher mit Spektakeln verbundenen Lehrveranstaltungen gab es aber auch noch zwei ganz &#8220;normale&#8221;, bodenständige: Zum einen ein Seminar zur Einführung in Digitale Medien, Schwerpunkt: Video &#038; Web. Die Veranstaltung ist für die erste Phase des BA-Studiums für Lehramt Kunst und den neuen Lernbereich Ästhetische Erziehung gedacht, in der durch Teilnahme an grundlegenden Veranstaltungen zur Gestaltungspraxis zunächst ein möglichst breiter Überblick über Verfahren und Techniken entstehen soll. Inwieweit das Konzept aufgeht und sich der gestalterische Horizont der Studierenden, die sich unter Kunstpraxis eher das vorgestellt hatten, was sie selbst als Schüler in der Schule erlebt hatten, um neuere und ausgefallenere Techniken erweitert, lässt sich zurzeit noch nicht sagen. Festzustellen ist im Moment, dass generell die traditionellen Werkverfahren öfter gewählt werden als die neueren und exotischeren. Bleibt abzuwarten, ob sich das durch unser Studienkonzept noch ändert. Wirklich zeigen wird sich das wohl erst in späteren Semestern. Zu Beginn des Studiums gehen Lehramtsstudenten wohl verständlicher Weise noch von einem Bild von Schule und Unterricht und eben auch Kunstunterricht aus, wie sie es als Schüler selbst erlebt haben. Worauf sonst sollte der Berufswunsch basieren? Für Fragen der Veränderung von Schule, von Schul- und Unterrichtsentwicklung werden sie erst in späteren Semestern empfänglich (obwohl ich mir auch zu Beginn schon alle Mühe gebe. Dem üblichen Imperativ der Schulkonservierer in der 2. Ausbildungsphase &#8220;Vergessen Sie alles, was Sie an der Uni gehört haben! Wir zeigen Ihnen jetzt, wie Schule geht.&#8221; versuche ich zuvorzukommen, indem ich gleich zu Beginn des Studiums vorschlage: &#8220;Vergessen Sie alles, was Sie bislang über Schule zu wissen glaubten. Science Fiction! Stellen Sie sich vor, Sie sind 35 Jahre alt und Lehrer an einer Schule des 21. Jahrhunderts!&#8221;)</p>
<p><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Image-18-1024x682.jpg" alt="" title="Image 18" width="475" class="alignnone size-large wp-image-1926" /></p>
<p>Aber zurück zum Seminar: Es ist &#8211; vor allem wegen meines großartigen Videotutors Eike &#8211; auch in großer Gruppe von 26 Teilnehmern gut gelaufen. Die Befürchtung, dass mit dem extrem stark nachgefragten Lernbereich Ästhetische Erziehung (15 Plätze/Jahr geplant, 139 Studierende real im 1. Sem.) minderbegabte Studierende sich ohne Aufnahmeprüfung ins Kunst-Studium schleichen, kann ich nicht bestätigen. Das Verhältnis von wirklich Guten zu den Durchschnittlichen hat sich meiner Wahrnehmung nach nicht wesentlich verändert. Eher habe ich den Eindruck, dass die ÄE-Studierenden noch etwas offener gegenüber &#8220;anderen&#8221; Medien sind als die &#8220;klassischen&#8221; Kunst-Studierenden.</p>
<p><strong>Lieblingsseminar</strong></p>
<p>Mein Lieblingsseminar war aber (wieder einmal) das Seminar mit dem umständlichen Titel, dessen Konzeption ich mir bei Karl-Josef Pazzini abgeguckt habe: Entwicklung kunstpädagogischer Fragestellungen aus der eigenen künstlerisch-medialen Praxis. Für die Teilnehmer ist das Seminar recht arbeitsintensiv. Sie müssen sich Gedanken machen über den als Schüler erlebten Kunstunterricht, die Bilderkarriere an den Wänden der eigenen Wohnung, dem eigenen künstlerischen Schaffen, den Berufswünschen zwischen Lehrer und Künstler und all das miteinander zusammenbringen vor dem Hintergrund der Frage: Was kann ich? &#8211; Kein anderes Seminar ist so intensiv und führt zu so guten Gesprächen, Gedanken, konkret sichtbaren Bildungsprozessen wie dieses. Ich bin immer wieder begeistert. Das ist genau das, was ich mir vorgestellt hatte, als ich beschloss, Universitätsprofessor zu werden.<br />
Einerseits schade, dass das Seminar nicht so viel nachgefragt ist. Andererseits funktioniert es auch gar nicht mit allzu vielen Teilnehmern. Es braucht schon eine gewisse Vertrautheit untereinander, um die o.g. Fragen ernsthaft zuzulassen. Dennoch, wünschen würde ich solche Seminare jedem Lehramtsstudierenden. (Solche Seminare übrigens wären es, die die Universitäten &#8211; s.o. &#8211; davor bewahren können, zu reinen Zertifizierungs-Anstalten zu werden.)</p>
<p><strong>Forschung usw.</strong></p>
<p><a href="http://mbr.uni-koeln.de/kpp"><img src="http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/01_Aden_Peters_Cover.jpg" alt="" title="01_Aden_Peters_Cover" width="189" height="299" class="alignright size-full wp-image-1930" /></a> Neben der Lehre haben wir es endlich geschafft, die Neuauflage der Reihe Kunstpädagogische Positionen auf den Weg zu bringen. Nach vielen Versuchen mit Druckereien und Verlagen kann man nun unter <a href="http://mbr.uni-koeln.de/kpp">mbr.uni-koeln.de/kpp</a> sowohl die alten Heftchen aus Hamburg als auch die neuen aus (zukünftig) Hamburg, Köln und Oldenburg kaufen (Papier) oder downloaden (PDF). </p>
<p>Und so ganz nebenbei und für die meisten ganz unbemerkt haben Timo, Konstanze und ich dann noch einen ziemlich guten Forschungsantrag entwickelt und im November beim European Research Council eingereicht. (Bitte Daumen drücken für die Bewilligung!!) Damit wir wissen, was wir in den nächsten Semestern zu tun haben &#8230; </p>
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		<title>Freie Seminarplätze, auch für Studienanfänger</title>
		<link>http://medialogy.de/2011/10/23/freie-seminarplatze-auch-fur-studienanfanger/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 21:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch den unerwartet hohen Zulauf auf einige der neuen Studiengänge haben wir ca. 80 Studierende mehr als erwartet. Insbesondere für den neuen Studiengang &#8220;Ästhetische Erziehung&#8221; sind schon zusätzliche Lehrveranstaltungen organisiert worden und andere Lehrveranstaltungen weiter geöffnet worden. Siehe Aktuelles auf der Seite des Studiengangs BA Lernbereich Ästhetische Erziehung. Hier nun noch zwei Hinweise auf weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch den unerwartet hohen Zulauf auf einige der neuen Studiengänge haben wir ca. 80 Studierende mehr als erwartet. Insbesondere für den neuen Studiengang &#8220;Ästhetische Erziehung&#8221; sind schon zusätzliche Lehrveranstaltungen organisiert worden und andere Lehrveranstaltungen weiter geöffnet worden. Siehe <a href="http://www.hf.uni-koeln.de/34817">Aktuelles</a> auf der Seite des Studiengangs BA Lernbereich Ästhetische Erziehung.<br />
Hier nun noch zwei Hinweise auf weitere Lehrveranstaltungen, die kurzfristig umkonzipiert und für Studienanfänger in Kunst und Ästhetischer Erziehung geöffnet wurden:</p>
<ul>
<li>7719, Konstanze Schütze: What was next? – (post)conceptual art. Blockveranstaltung, Termine und Themen <a href='http://medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/7719-Projektseminar_postconceptual-art.pdf'>hier</a>, Anmeldung per mail an <a href="mailto:konstanze.schuetze@uni-koeln.de">konstanze.schuetze@uni-koeln.de</a></li>
<li>7702, Torsten Meyer: Entwicklung kunstpädagogischer Fragestellungen aus der künstlerisch-medialen Praxis&#8221;, MI 16 h R 244, Info &#038; Anmeldung per mail an <a href="mailto:t.meyer@uni-koeln.de">t.meyer@uni-koeln.de</a><br />
]]></content:encoded>
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		<title>Postirony und Generation C: Blocktermine Sommersemester verschoben</title>
		<link>http://medialogy.de/2011/01/31/postirony-und-generation-c-blocktermine-sommersemester-verschoben/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 16:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wegen des leider zeitgleich stattfindenden Symposiums zu Christoph Schlingensief an der Universität Wien, haben wir unsere Blocktermine für die Seminare Generation C: Ästhetische Sozialisation und kunstpädagogische Konzepte am Beispiel &#8220;Postironie&#8221; Postironische Kunstpraxis in der Generation C um eine Woche verschoben. Der erste Block wird jeweils stattfinden am 15./16.4.11.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen des leider zeitgleich stattfindenden <a href="http://jelinekschlingensief.wordpress.com/symposium/">Symposiums zu Christoph Schlingensief</a> an der Universität Wien, haben wir unsere Blocktermine für die Seminare</p>
<ul>
<li><a href="http://medialogy.de/lehre/?lehreid=84">Generation C: Ästhetische Sozialisation und kunstpädagogische Konzepte am Beispiel &#8220;Postironie&#8221;</a></li>
<li><a href="http://medialogy.de/lehre/?lehreid=85">Postironische Kunstpraxis in der Generation C</a></li>
</ul>
<p>um eine Woche verschoben. Der erste Block wird jeweils stattfinden am 15./16.4.11.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Buch zur studentischen Forschungskonferenz fertig</title>
		<link>http://medialogy.de/2009/03/26/buch-zur-studentischen-forschungskonferenz-fertig/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 11:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Sommer 2008 fand wie schon berichtet, die internationale Forschungskonferenz „Von der Bildung des Menschen zur Bildung der Communities?“ statt. Referenten dieser Konferenz waren Studierende des BA-Seminars „Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung”, die mit der Veranstaltung ihre Abschlussprüfung für das Modul „Grundlagen Erziehungswissenschaft“ abgeleistet haben. Der Tagungsband zu dieser Konferenz ist nun fertig. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/buch.jpg" alt="buch" title="buch" width="300" height="415" class="alignnone size-full wp-image-656" /></p>
<p>Im Sommer 2008 fand <a href="http://www.medialogy.de/blog/2008/07/31/ruckschau-lehre-sose-08-wissenschaftskongress-mit-2-semestlern-und-projektstudium-visual-knowledge-culture/#more-240"> wie schon berichtet,</a> die internationale Forschungskonferenz „Von der Bildung des Menschen zur Bildung der Communities?“ statt. Referenten dieser Konferenz waren Studierende des BA-Seminars „Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung”, die mit der Veranstaltung ihre Abschlussprüfung für das Modul „Grundlagen Erziehungswissenschaft“ abgeleistet haben.<br />
Der Tagungsband zu dieser Konferenz ist nun fertig. Das Gesamtergebnis ist sehr erfreulich, meine ich. Wenn die Arbeit der Studierenden in dieser Weise ernst genommen wird, dann sind auch die Ergebnisse entsprechend!<span id="more-655"></span></p>
<p>Die Studierenden hatten im Semester zuvor die Vorlesung „Einführung in die Erziehungswissenschaft“ und eine „Praxisbezogene Einführung in das Studium der Erziehungswissenschaft“ studiert. Nun ging es um das erste echte Seminar im Fach. Und um die erste Prüfung, die auch gleich in die BA-Abschlussnote hinein zählt. Und um die allererste Hausarbeit. Das ist etwas heikel. Die Studierendengenerationen vorher bekamen oft erst in den Examens- oder Diplomprüfungen erste Rückmeldungen über die eigenen Leistungen (was nicht immer gut ging). Nun also eine erste Prüfungsrelevante Hausarbeit … ohne zu wissen, wie man eine akademische Hausarbeit schreibt …<br />
Um die formalen Anforderungen mit Sinn zu füllen, wurde mit den Studierenden einen Wissenschaftskongress mit anschließendem, hiermit nun vorliegendem Tagungsband veranstaltet: „Wir tun mal so, als wären wir alle bereits Fachleute.” Es wurde ein call for papers herausgeschickt, die Studierenden mussten – ganz wie in real (scientific) life – diesen call zunächst mit einem Themenvorschlag (max. 1000 Zeichen) beantworten, dann sollte ein Beitrag für den Konferenz-Reader geschrieben werden (max. 4000 Zeichen). Beide Texte wurden jeweils vom Dozenten und der Tutorin korrigiert und kommentiert. Auf Basis der Feedbacks wurden dann die Themen überarbeitet, in Gruppenarbeit wurden insgesamt 5 thematische Panels für die Forschungskonferenz gebildet. In 5 Seminarsitzungen wurden dann Panelweise kurze Vorträge der studierenden Experten gehalten. Auch diese wurden vom „Fachpublikum“ kommentiert. Nach jeweils 3 Anläufen, wissenschaftliche Texte zu verfassen, und 3 Feedback-Runden liegen nun schriftlichen Beiträge zur Konferenzpublikation vor.</p>
<p>Wir konnten das ganze nun relativ günstig bei einem Print-on-Demand-Dienstleister herstellen lassen, sodass nun alle Studierenden ein Exemplar des Buchs mit ihrer ersten Hausarbeit im Fach erhalten. (Für Betroffene: Die Bücher liegen abholbereit in der Infozentrale des Medienzentrums, Studentenausweis bitte zum Abholen mitbringen)</p>
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		<title>Rückschau Lehre SoSe 08, Teil 2: Ringvorlesungen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 16:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 2 der Rückschau auf das stark von der Lehre geprägte Sommersemester: Ringvorlesungen. Die „kunstpädagogischen Positionen“ und die „Medien &#038; Bildung“ hatten in diesem Semester nur jeweils 7 Vorlesungstermine. Alle 14 Tage also nur ein Gastreferent. Dazwischen fanden Seminarsitzungen zur Vor- und Nachbereitung der Vorträge statt. Dieses Modell hatte ich mir bei Winfried Marotzki und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://mms.uni-hamburg.de/medien-bildung'><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/screen_mb.jpg' alt='screen_mb.jpg' /></a></p>
<p>Teil 2 der <a href="http://www.medialogy.de/blog/?p=240">Rückschau</a> auf das stark von der Lehre geprägte Sommersemester: Ringvorlesungen. Die <a href="http://kunst.erzwiss.uni-hamburg.de/ful-home/blog/?p=31">„kunstpädagogischen Positionen“</a> und die <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/">„Medien &#038; Bildung“</a> hatten in diesem Semester nur jeweils 7 Vorlesungstermine. Alle 14 Tage also nur ein Gastreferent. Dazwischen fanden Seminarsitzungen zur Vor- und Nachbereitung der Vorträge statt. Dieses Modell hatte ich mir bei Winfried Marotzki und Johannes Fromme abgeguckt, die ihre <a href="http://www.uni-magdeburg.de/iniew/?q=lehrveranstaltungen/marotzki/kulturundbildungsraeume07w">Ringvorlesung &#8220;Neue digitale Kultur- und Bildungsräume&#8221;</a> im WiSe 07 in dieser Weise gestaltet hatten.<br />
<span id="more-245"></span><br />
Im Rückblick hat sich das Konzept bewährt. Bei den – erstmals gemeinsam mit <a href="http://www.andrea-sabisch.de">Andrea Sabisch</a> organisierten und durchgeführten – <a href="http://kunst.erzwiss.uni-hamburg.de/ful-home/blog/?p=31">„kunstpädagogischen Positionen“</a> waren die Studierenden erheblich besser beteiligt und haben sich intensiver mit den Themen und den Referenten auseinandergesetzt als es – so vermute ich wenigstens – bei vorherigen Form (12-14 Vorträge, keine gemeinsame Vor-/Nachbereitung) der Fall war. Auch waren die Leistungen der Studierenden im Kolloquium am Ende des Semesters (1,5-stündiges Prüfungsgespräch in Kleingruppe zu 6-10 Personen, vorbereitet durch ausformulierte Thesenpapiere der Studierenden zu jeweils 3 frei zu wählenden Vorträgen) im Durchschnitt spürbar besser, als ich es aus früheren Semestern gewohnt bin. Das Konzept sollte auf jeden Fall so für die Zukunft übernommen werden.</p>
<p>Die Ringvorlesung <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/">„Medien &#038; Bildung“</a> war anders und von anderen besucht. Während in der Kunst-Vorlesung etwa 90% Studierende der Kunstpädagogik (plus ca. 10 % interessierte Lehrer aus Hamburg &#038; Umgebung) regelmäßig anwesend waren, schwankte die Teilnehmer-Zahl und -zusammensetzung bei der Medien-Vorlesung ganz erheblich in Abhängigkeit vom Wetter, Vortragenden und EM-Fußball-Programm. Es waren – vermutlich auch Themenbedingt – wesentlich mehr Nicht-Studierende dabei, die sehr gezielt zu einzelnen Vorträgen kamen und nicht an den Vor-/Nachbereitungssitzungen teilnahmen. Die &#8220;digitale Zukunft der Universität&#8221; – so das Semesterthema – interessierte offenbar die Studierenden weniger als die Fachleute. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Studierenden eher die &#8220;digitale <em>Gegenwart</em> der Universität&#8221; interessiert (mit der es oft nicht allzuweit her ist &#8230;). Die Studierenden, die dennoch an der Ringvorlesung und an den Vor-/Nachbereitungssitzungen teilgenommen haben, haben sich jedoch auch hier auffällig intensiv mit den einzelnen Themen und Referenten auseinandergesetzt. Es hat in beiden Veranstaltungen sehr gute studentische Koreferate zu den einzelnen Vortragenden bzw. Vortragsthemen gegeben und ich meine so manchen fruchtbaren geistigen Erstkonttakt mit ungewöhnlichen Ideen und neuen Sichtweisen beobachtet zu haben.</p>
<p>Enttäuschend war die Beteiligung der Lehrenden aus der Fakultät und Universität. Die scheinen sich nur in sehr seltenen Ausnahmefällen für die <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/">digitale Zukunft ihres Arbeitsplatzes</a> zu interessieren. Gründe dafür sind vielfältig. Einer, das sei aber zugunsten der Kollegen angemerkt, ist   sicher die allgemeine Zeitknappheit durch allgemeine Überbeschäftigung. Es kann allerdings auch sein, dass die KollegInnen aus der Fakultät und Universität Gebrauch machen von der Video-Dokumentation der Vorlesung unter <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/">mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung</a>. Die Nutzungszahlen sind hier jedenfalls recht hoch. Klicks kommen aber bei Weitem nicht nur aus Hamburg &#8230;</p>
<p><a href='http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/'><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/klickzahlen.jpg' alt='klickzahlen.jpg' /></a></p>
<p>Für die <a href="http://kunst.erzwiss.uni-hamburg.de/ful-home/blog/?p=31">„kunstpädagogischen Positionen“</a>, die wir dieses Semester auch auf  Video aufgezeichnet haben, ist eine ähnliche Plattform wie für <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/">„Medien &#038; Bildung“</a> in Arbeit. Auf beiden Plattformen soll es zukünftig Videos und MP3-Dateien der Vorträge geben,  PDF-Downlaods der Texte und – falls book in demand – per Knopfdruck Bestellung der Print-Publikationen.</p>
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		<title>Rückschau Lehre SoSe 08: Wissenschaftskongress mit 2.-Semestlern und Projektstudium visual knowledge culture</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 15:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Sommersemester war relativ stark geprägt von der Lehre. Ich habe insgesamt 5 Lehrveranstaltungen durchgeführt und dann noch im letzten Drittel ein weiteres Seminar für einen erkrankten Kollegen übernommen. Da ich in diesem Semester auch einige ganz vielversprechende Experimente in der Lehre durchgeführt habe, scheint eine kleine Rückschau ganz angebracht. BA-Seminar &#8220;Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=hamburg+Fakult%C3%A4t++epb+Erziehungswissenschaft,+Psychologie+Und+Bewegungswissenschaft++-&#038;ie=UTF8&#038;ll=53.567297,9.984102&#038;spn=0.000879,0.002293&#038;t=h&#038;z=19&#038;iwloc=A"><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/maps_epb.jpg' alt='maps_epb.jpg' /></a></p>
<p>Das Sommersemester war relativ stark geprägt von der Lehre. Ich habe <a href="http://www.medialogy.de/blog/lehre/">insgesamt 5 Lehrveranstaltungen</a> durchgeführt und dann noch im letzten Drittel ein weiteres Seminar für einen erkrankten Kollegen übernommen. Da ich in diesem Semester auch einige ganz vielversprechende Experimente in der Lehre durchgeführt habe, scheint eine kleine Rückschau ganz angebracht.<br />
<span id="more-240"></span><br />
<strong>BA-Seminar &#8220;Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung&#8221;</strong><br />
Sehr interessant waren für mich die Erfahrungen mit den ersten Bachelor-Studenten. Ich hatte ein Seminar angeboten, in dem die Modulprüfung für das Modul &#8220;Grundlagen Erziehungswissenschaft&#8221; abgeleistet werden muss. Die Studierenden hatten im Semester zuvor die Vorlesung &#8220;Einführung in die Erziehungswissenschaft&#8221; und eine &#8220;Praxisbezogene Einführung in das Studium der Erziehungswissenschaft&#8221; studiert. Nun ging es um das erste echte Seminar im Fach. Und um die erste Prüfung, die auch gleich in die BA-Abschlussnote hinein zählt. Und um die allererste Hausarbeit. Das ist etwas heikel. Die Studierendengenerationen vorher bekamen oft erst in den Examens- oder Diplomprüfungen erste Rückmeldungen über die eigenen Leistungen (was nicht immer gut ging). Nun also eine erste Prüfungsrelevante Hausarbeit &#8230; ohne zu wissen, wie man eine akademische Hausarbeit schreibt &#8230;<br />
<a href='http://www.medialogy.de/blog/2008/07/31/ruckschau-lehre-sose-08-wissenschaftskongress-mit-2-semestlern-und-projektstudium-visual-knowledge-culture/247/' rel='attachment wp-att-247' title='cfp.jpg'><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cfp.jpg' alt='cfp.jpg' /></a><br />
Um die formalen Anforderungen mit Sinn zu füllen, habe ich mit den Studierenden einen Wissenschaftskongress mit anschließendem Tagungsband gefaked: &#8220;Wir tun mal so, als wären wir alle bereits Fachleute.&#8221; Ich habe einen <a href='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cfp.pdf' title='cfp.pdf'>call for papers</a> herausgeschickt für die &#8220;Internationale Forschungskonferenz&#8221; zum Thema &#8220;Von der Bildung des Menschen zur Bildung der Communities?&#8221; an der Universität Hamburg, organisiert von der &#8220;Forschungsstelle Medien &#038; Bildung&#8221; vom 9.6. – 7.7.2008. Die Studierenden mussten mir – ganz wie in real (scientific) life – diesen call zunächst mit einem Themenvorschlag (max. 1000 Zeichen) beantworten, dann musste ein Beitrag für den Konferenz-Reader geschrieben werden (max. 4000 Zeichen). Beide Texte wurden jeweils von mir und der Tutorin (nochmals Dank an Thekla für die Unterstützung!!) korrigiert und kommentiert. Auf Basis der Feedbacks wurden dann die Themen überarbeitet, in Gruppenarbeit wurden insgesamt 5 thematische Panels für die Forschungskonferenz gebildet. In 5 Seminarsitzungen wurden dann Panelweise kurze Vorträge der studierenden Experten gehalten. Auch diese wurden vom &#8220;Fachpublikum&#8221; kommentiert. Nun, nach jeweils 3 Anläufen, wissenschaftliche Texte zu verfassen, und 3 Feedback-Runden sitzen die Studierenden an ihren Hausarbeiten bzw. schriftlichen Beiträgen zur Konferenzpublikation (die es auch tatsächlich in gebundener Form geben wird). In 2 Wochen ist Abgabetermin. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse!! (Bin aber aufgrund der Vorarbeiten schon jetzt relativ sicher, dass es deutlich besser sein wird als übliche erste Hausarbeiten von Studienanfängern)</p>
<p>Die Studierenden haben mir zurückgemeldet, dass es zwar recht anstrengend war, soviel Texte zu produzieren, und auch die Gedanken z.T. schon sehr früh, bevor das Thema wirklich ausgearbeitet war (das geht auch manchem Profi immer wieder so &#8230;), in Textformen bringen zu müssen, aber dadurch sei die Auseinandersetzung mit dem eigenen Thema sehr intensiv gewesen. Die Struktur des Seminars und die Idee des Wissenschaftskongresses für Studierende wurden allgemein gelobt und für nachahmenswert erklärt.</p>
<p><strong>Hauptseminar &#8220;visual knowledge building&#8221;</strong><br />
Dieses Seminar hatte eine vergleichsweise total offene Struktur. Es war als &#8220;Projektseminar&#8221; angekündigt. Die Studierenden sollten sich eigene Forschungsthemen suchen bzw. konstruieren und darüber selbständig (gern auch in Gruppen) arbeiten. Auch sollte es Ihnen möglich sein, sich an einem echten Forschungs- und Entwicklungsprojekt (hier die visuelle Prozessdokumentation des <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/">Projekts ePUSH</a>) zu beteiligen. So stelle ich mir eigentlich das Studieren vor – an einer Universität nach Humboldtschem Ideal: Im Sinne der Verkoppelung von Lehre und Forschung halte ich es für überaus gewinnbringend, Forschungsprojekte mit den Inhalten der Lehre zu verbinden und Studierende an solchen zu beteiligen oder dazu zu bewegen, selbst solche zu inszenieren.</p>
<p>Ich lieferte eine allgemeine Einleitung in das sehr vielschichtige weite Seminarthema, zeigte diverses Anregungsmaterial (das später durch eigene Fund- und Recherchestücke der Studierenden erweitert wurde; siehe <a href="http://del.icio.us/tag/visual_knowledge_culture">del.icio.us/tag/visual_knowledge_culture</a>) und machte erste Vorschläge für mögliche Projektarbeitsthemen. Dann sollten die Studierenden selbst aktiv werden.<br />
<a href='http://del.icio.us/tag/visual_knowledge_culture'><img src='http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/tagcloud.jpg' alt='tagcloud.jpg' /></a><br />
Es lag nahe multi- und hypermediale, visuell durchdachte Präsentationsformen für die eigenen Forschungsprojekt zu entwickeln, dafür fehlte es einigen Teilnehmern aber an KnowHow. Deshalb wurden 3 Seminartermine in Workshoptermine verwandelt, in denen – auf die einzelnen Projektvorhaben abgestimmtes – KnowHow in den Bereichen Bildberabeitung, Video-Editing und Flash-Design vermittelt wurde (Dank nochmals an die Workshopdozenten und die Tutorin!!). Diese Maßnahme hat sich im Nachhinein als sehr produktiv erwiesen (und wurde von den Teilnehmern in der abschließenden Feedback-Runde auch entsprechend gelobt und zur Nachahmung empfohlen).</p>
<p>Ganz entgegen meinen Erwartungen an derartig offene Seminare (in denen Studierende &#8220;machen <em>müssen</em>, was sie machen <em>wollen</em>&#8220;) sind die Teilnehmer doch sehr eigeninitiativ geworden. Es sind im Verlauf des Seminars sehr interessante Projekte entstanden, in denen schätzungsweise 85-90% der Teilnehmer wirklich intrinsisch motiviert arbeiten und zum Teil noch über das Semester hinaus weiterarbeiten wollen. Sehr wahrscheinlich wird semesterübergreifend weitergearbeitet am Projekt &#8220;CommSy4Kids&#8221;, indem es darum geht, im Rahmen des <a href="http://hamburg.schulcommsy.de/">Hamburger SchulCommSy</a> eine visuelle Oberfläche für den Gebrauch in der Grundschule zu gestalten. Sicher auch das oben per Bild zitierte Projekt, in dem sogennante &#8220;virtuelle&#8221; Repräsentationen unserer Fakultät (in <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=hamburg+Fakult%C3%A4t++epb+Erziehungswissenschaft,+Psychologie+Und+Bewegungswissenschaft++-&#038;ie=UTF8&#038;ll=53.567297,9.984102&#038;spn=0.000879,0.002293&#038;t=h&#038;z=19&#038;iwloc=A">google-maps</a>, s.o.; <a href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life.epb.uni-hamburg.de</a> oder auch des <a href="http://slurl.com/secondlife/University%20of%20Hamburg/156/155/27">ePUSH-Projektbüro in secondLife</a>) mit dem &#8220;real life&#8221; an der Fakultät verwoben werden. Bitte aufmerksam weiterverfolgen, dieses Projekt wird noch Spuren in RL hinterlassen &#8230; Auch die visuelle Prozessdokumentation des <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/">Projekts ePUSH</a> hat eng mit dem Seminar zu tun. Hier werden in Kürze auch erste Ergebnisse auf <a href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life.epb.uni-hamburg.de</a> zu sehen sein.</p>
<p>Es kommt wirklich selten vor, dass ich in der letzte Sitzung eines Seminars gefragt werde, in welchem Rahmen an den begonnenen Projekten weitergearbeitet werden könnte. Hier hat es solche Interessen gegeben und ich freue mich, einige der Teilnehmer im Seminar &#8220;ausgewähte Probleme &#8230;&#8221; im Wintersemester wieder zu sehen und den Fortgang der Projekte beobachten zu können.</p>
<p>Insgesamt hat das Sommersemester großen Spaß gemacht. Ich habe wieder viele wirklich interessante, mit spürbarem Engagement erarbeitete Vorträge und Präsentationen gesehen und viele interessante Menschen mit vielen interessanten Ideen kennengelernt (und zum Teil gleich als Mitarbeiter in <a href="http://mms.uni-hamburg.de">unseren Projekten</a> verpflichten können – Stichwort  &#8220;studiennahe Erwerbsarbeit&#8221;) und habe wieder die Hoffnung, dass sich Forschung und Lehre  sinnvoll verbinden lassen – ich hege sogar Hoffnungen, dass das auch unter BA/MA-Bedingungen gelingen kann. Vielleicht mit etwas mehr Phantasie als vorher &#8230;</p>
<p>Zu den Ringvorlesungen im SoSe 08 ein andern Mal &#8230;</p>
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		<title>Vortrag Friedrich Hesse verlegt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 08:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Vortrag von Prof. Dr. Friedrich Hesse, Institut für Wissensmedien Tübingen, am 6.5.08 musste um 2 Stunden vorverlegt werden. Friedrich Hesse spricht im Rahmen der Ringvorlesung &#8220;Die digitale Zukunft der Universität&#8221; nun bereits um 16:15 Uhr über die &#8220;Dynamik bildungsrelevanter Informationsumwelten&#8221;. Weiteres und Näheres im VideoPodcast &#8220;Medien &#038; Bildung&#8221; &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vortrag von Prof. Dr. Friedrich Hesse, Institut für Wissensmedien Tübingen, am 6.5.08 musste um 2 Stunden vorverlegt werden. Friedrich Hesse spricht im Rahmen der Ringvorlesung &#8220;Die digitale Zukunft der Universität&#8221; nun bereits um 16:15 Uhr über die &#8220;Dynamik bildungsrelevanter Informationsumwelten&#8221;. Weiteres und Näheres im <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/index.php/2008/04/08/die-digitale-zukunft-der-universitaet/">VideoPodcast &#8220;Medien &#038; Bildung&#8221; &#8230;</a></p>
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		<title>Ringvorlesung &quot;Medien &amp; Bildung&quot;, Semesterthema: die digitale Zukunft der Universität</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 11:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ringvorlesung “Medien &#038; Bildung” startet heute (Di, 18-20 Uhr). Im Sommersemester 2008 sollen Fragen an die Institutionen der Bildung im Mittelpunkt stehen. Auch vor dem Hintergrund aktueller Hochschulentwicklungsprojekte (http://mms.uni-hamburg.de/epush) werden Unter- und Hintergründe, Visionen und konkrete Szenarien der digitalen Zukunft der Universität diskutiert. Programm in Kürze: 8.4.08 Kommunikation, Kollaboration und Networking in virtuellen 3D-Welten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ringvorlesung “Medien &#038; Bildung” startet heute (Di, 18-20 Uhr). Im Sommersemester 2008 sollen Fragen an die Institutionen der Bildung im Mittelpunkt stehen. Auch vor dem Hintergrund aktueller Hochschulentwicklungsprojekte (<a href="http://mms.uni-hamburg.de/epush">http://mms.uni-hamburg.de/epush</a>) werden Unter- und Hintergründe, Visionen und konkrete Szenarien der digitalen Zukunft der Universität diskutiert.</p>
<p>Programm in Kürze:</p>
<p>8.4.08	Kommunikation, Kollaboration und Networking in virtuellen 3D-Welten – Beispiele und Perspektiven wissenschaftlichen Arbeitens in Second Life<br />
Hanno Tietgens, Büo X, Hamburg,<br />
Dr. Andreas Hebbel-Seeger, Universität Hamburg</p>
<p>22.4.08	Von der „Virtuellen Saar Universität“ zum „eCampus Saar“. Vom Projekt zur Struktur? Vom Projekt zur Struktur!<br />
Prof. Dr. Christoph Igel, Virtuelle Saar-Universität</p>
<p>6.5.08	<font color="#ff0000"> ACHTUNG: 16:15-17:45</font> Dynamik bildungsrelevanter Informationsumwelten<br />
Prof. Dr. Friedrich Hesse, Institut für Wissensmedien Tübingen</p>
<p>20.5.08	Auf dem Weg zur digitalen Universität – Community Building 2.0<br />
Mandy Schiefner, Universität Zürich</p>
<p>3.6.08	Universität Nächste Generation<br />
Prof. Dr. Manfred Faßler, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M.</p>
<p>17.6.08	ePeadagogy Design – visual knowledge building<br />
Prof. Dr. Stefan Sonvilla-Weiß, University of Art and Design Helsinki<br />
Jaap Jansen, Inholland University Rotterdam<br />
Prof. Dr. Torsten Meyer, Universität Hamburg</p>
<p>1.7.08	Studieren 2.0<br />
Dr. Bernd Kleimann, HIS<br />
Helga Bechmann, Multimedia Kontor Hamburg</p>
<p>Weiteres und Näheres siehe <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/index.php/2008/04/08/die-digitale-zukunft-der-universitaet/">http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung</a></p>
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		<title>Lehrveranstaltungen Sommersemester 08</title>
		<link>http://medialogy.de/2008/02/18/lehrveranstaltungen-sommersemester-08/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 15:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>herrmeyer</dc:creator>
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		<title>Update Sprechstunde</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 16:08:27 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung, meine Sprechzeiten haben sich verändert. Siehe <a href="http://www.medialogy.de/blog/?page_id=7">Kontakt</a>.</p>
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