Interview zum Selbstverständnis Hochschullehrer

ralfa & Co hatten mir anlässlich des Wechsels nach Köln ein paar Fragen im Rückblick auf Hamburg gestellt. Die Antworten sind im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des *mms der Uni Hamburg veröffentlicht. (Vielen Dank auch, ralfa&co, für den netten Nachruf dort!!)

  • Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?
  • Was war das Wichtigste/Wertvollste, das Sie hier gelernt haben?
  • Was war Ihre nachhaltigste Erfahrung?
  • Was würden Sie sich für die Fakultät wünschen, was sollte beibehalten und was sollte geändert werden?
  • Welche Frage stellen Sie mit Vorliebe an ihre Studenten? Und was wäre Ihre Antwort darauf?

Was möchten Sie der Fakultät mit auf den Weg geben?
Als ich Ende 2009 die Fakultät verlassen habe, war die EPB Fackelträger in Bezug auf die (sinnvolle) Integration aktueller Medientechnologie in die Hochschullehre. Der Vizepräsident für Lehre der Universität Hamburg, Holger Fischer, hielt den Vorsprung gegenüber den anderen Fakultäten der UHH gar mehrfach für “uneinholbar”. Auch überregional ist die EPB für ihre innovative Seite hier weit bekannt und geschätzt. Ich habe aber den Verdacht, dass Continue reading „Interview zum Selbstverständnis Hochschullehrer“

kiss-StipendiatInnen 2010 stehen fest!

Die Stipendiaten für den Projektdurchlauf 2010 in Kooperation mit den Künstlern Christoph Girardet, Jakob Kolding, Gerald Nestler, Susan Philipsz und Katarina Zdjelar sind gefunden. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen wurden 12 Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt, die sich in München der Jury stellten. Diese entschied sich für 6 Studierende, die mit den 5 Künstlern zusammenarbeiten werden.…

buko12 – Inititative für einen nächsten Bundeskongress

Im Anschluss an den Bundeskongress der Kunstpädagogik 2009 in Düsseldorf hat sich eine Initiativgruppe zur Ausrichtung der Folgeveranstaltung gebildet, die aus Vertretern einer jüngeren Generation von Kunstpädagoginnen und -pädagogen – Andreas Brenne, Sara Burkhardt, Marc Fritzsche, Christine Heil, Gila Kolb, Jochen Krautz, Torsten Meyer, Andrea Sabisch, Ansgar Schnurr, Ulrike Stutz, Mario Urlaß, Tanja Wetzel, Kirsten…

Wanted: wiss. Mitarbeiter Kunst, Medien, Bildung in Köln

Die Universität zu Köln, Institut für Kunst und Kunsttheorie (Prof. Dr. Torsten Meyer) sucht zum 1. August 2010 und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten (halbe Stelle, EG 13 TV-L bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen) befristet auf zunächst 2 Jahre. Profil des Arbeitsbereichs: Schwerpunkt des im…

Stealth-Technologien und cultural hacking für die nächste Universität

Mit dieser Verkleidung ihres Arbeitsgeräts können sich Digital Natives und andere in der Universität der Buchkultur Deplatzierte perfekt tarnen. „Mimesis“ ist der biologische Fachbegriff für diese Form der Anpassung eines Lebewesens an seine Umwelt. Stabheuschrecken sehen aus wie trockene Äste, Zahnspinner imitieren die Rinde bestimmter Laubbäume und Gespenstschrecken werden von optisch orientierten Fressfeinden für grüne Blätter gehalten. Die Tiere ahmen Gestalt, Farbe, Haltung eines Teils ihres Lebensraumes nach, sodass potentielle Feinde sie nicht mehr von der Umgebung unterscheiden können oder für uninteressant halten. Sie fallen nicht auf. Daraus ergibt sich in der Regel ein Überlebensvorteil.
Auch Menschen ahmen in der Form sozialer Mimesis „Gestalt“, „Farbe“, „Haltung“ (und die entsprechenden Äquivalente) von Teilen ihres Lebensraumes nach. Das ist wesentlicher Bestandteil des Vorgangs, den man „Sozialisation“ nennt. In der sozialen Umwelt Universität scheint es manchmal noch ein Überlebensvorteil, wenn man „echte“ Bücher mit sich herumträgt anstelle von Note-, Mac- oder Webbooks. Die hier verwendete Stealth-Technologie scheint mir in diesem Kontext allerdings eher eine Art cultural hacking der Hochschulkultur (das man allerdings auch als „mimetisches Prozessieren“ verstehen kann). Continue reading „Stealth-Technologien und cultural hacking für die nächste Universität“

Luftgitarren-Kongress: Dienstkleidung

Die Bedenken gegenüber der jüngeren Generation können nun erhärtet werden: Ich schlage vor, die Mitglieder der Initiativgruppe jüngerer Kunstpädagogen einigen sich auf diese T-Shirts als Dienstkleidung für den nächsten Bundeskongresses. Dann wird es, wie von Älteren befürchet, wirklich ein „Luftgitarren-Kongress“ 😉 [headlineshirts via graphjam]

redirect permanent: UHH -> UzK

Nun ist der blog auch umgezogen. Man erkennt es an dem veränderten Universitätslogo oben links und an der neuen URL. Ab 1.1.2010 gelten neue Kontaktdaten: www.medialogy.de/kontakt. By the way: Hatte eigentlich jemals irgendjemand den rollover-Effekt auf dem alten Universitätslogo der UHH bemerkt? Der nächste Versuch, Hochschullehre ins 21. Jahrhundert zu übersetzen, soll nun stattfinden in…