Kunst und ihre Didaktik
* 1965
Preview Lehre Wintersemester11/12
Das nächste Semester wird spannend!! Es gibt neben den Standard-Veranstaltungen (Überblick) 3 Highlights:
- Lehrprojekt What’s next? – [Kunst] nach der Krise (6 Lehrveranstaltungen mit Johannes Hedinger, Aram Bartholl, Wey-Han Tan, Timo Meisel, Konstanze Schütze und weiteren temporären Gästen)
- Beteiligung am ArtEduCamp Cologne im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik Buko12
- Projektseminar “Loge C” – Umbau der ehemaligen Pförtnerloge in Block C (mit Konstanze Schütze und Timo Meisel)
What’s next? – [Kunst] nach der Krise
Lehrprojekt Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie, Wintersemester 2011/12
Wohin geht die Kunst nach der Krise? Gab und gibt es in der Kunst überhaupt eine Krise? Welche Themen werden künftig wichtig? Ist es ein Comeback des Realen, eine neue Wahrhaftigkeit, Eigentlichkeit, Ehrlichkeit? – oder gerät inmitten all des Wandels gar die Kunst selbst ins Wanken? Oder auf Abwege?
Im Projekt WHAT’S NEXT? wird nicht nur die bildenden Kunst und deren Anwendung als Pädagogik (= Kunstpädagogik) befragt – sondern auch andere, benachbarte Disziplinen, Methoden, Verfahrensweisen und Praktiken. Dabei werden keine einfachen Antworten abgeworfen, sondern Inspirationen und Denkanstösse generiert.
Sechs parallele Lehrveranstaltungen am Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln beteiligen sich im Wintersemester 2011/12 am Projekt WHAT’S NEXT?
- Johannes Hedinger (Zürich): What’s next? – Kunst nach der Krise
- Torsten Meyer (Köln): What’s next? – Kunstpädagogik nach der Kunst nach der Krise
- Wey-Han Tan (Hamburg): What’s next? – Spiel: second order gaming
- Aram Bartholl (Berlin): What’s next? – Getting real: Post-Internet
- Timo Meisel (Köln/Berlin): What’s next? – Design
- Konstanze Schütze (Köln/Dresden): What was next? – And how did we end up here?
Alle Veranstaltungen beginnen mit einem gemeinsamen, öffentlichen Symposion am 21./22.10.2011, zu dem noch weitere Gastreferenten aus Philosophie, Wirtschaft, Architektur/Stadtplanung, Soziologie usw. geladen sind.
Das Projekt wird in einem weblog whatsnext2011.wordpress.com begleitet und dokumentiert, an dem alle o.g. Lehrveranstaltungen beteiligt sind. Am Ende des Wintersemesters werden die Ergebnisse der Arbeit in allen Lehrveranstaltungen im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Ausstellung | Postirony
07.07.2011 – 12.07.2011
Universität zu Köln | Gronewaldstraße 2
Block B | R 244
Vernissage: Mi, 06.07.2011, 19:30 Uhr
Öffnungszeiten:
Do, Fr, Mo: 11 –17 Uhr
Sa: 10 –14 Uhr
Das Schweizer Künstlerduo Com&Com (www.com-com.ch) rief Ende 2008 mittels eines Manifests (www.postirony.com) das Zeitalter der Postironie aus. Im Sommersemester 2011 beschäftigten sich Studierende am Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln in 2 parallel laufenden Lehrveranstaltungen mit Johannes Hedinger (Com&Com, Zürich) und Torsten Meyer (Köln) mit dem Konzept der Postironie in Theorie und Praxis. Ergebnisse sind nun ein einer Ausstellung zusammengetragen.
Was meint Postironie? Eine Haltung, die versucht, den distanzierenden Gestus der Ironie der 80er und 90er Jahre abzuschütteln. Postironie zeichnet sich aus durch Sehnsucht nach Echtheit, Ganzheit, Unmittelbarkeit, Natürlichkeit, Wahrhaftigkeit, Authentizität, Nähe und Direktheit. Postironie meint freie Emotionalität und Mut zum Pathos und grossen Gefühlen, die Feier des Lebens, der Schönheit und der Liebe, sowie die Hoffnung auf Wandel und eine bessere Welt. Postironie feiert die Wiederkehr des Realen, des Einfachen und den Zauber des Alltags.
„Das Problem, auf das Postironie eine Antwort sein könnte, stellt sich, sobald Ironie einmal ins Spiel gekommen ist: Man wird sie nicht wieder los. Da hilft weder Augenzwinkern noch das Beteuern, man meine das alles keinesfalls ironisch – denn solche Beteuerungen verweisen immer schon auf die Möglichkeit von Ironie. Das Problem, auf das die Postironie eine Antwort sein könnte, hört auf ein Problem zu sein, sobald man produktiv mit Paradoxien umzugehen lernt.“ (Sebastian Plönges: Postironie als Entfaltung)
Nähere Info:
http://postirony.com/blog
www.medialogy.de,
Torsten Meyer,
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