<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Skills für das Überleben in der Wissensgesellschaft</title>
	<atom:link href="http://medialogy.de/2009/01/14/skills-fur-das-uberleben-in-der-wissensgesellschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medialogy.de/2009/01/14/skills-fur-das-uberleben-in-der-wissensgesellschaft/</link>
	<description>Meyers Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Apr 2012 12:21:45 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://medialogy.de/2009/01/14/skills-fur-das-uberleben-in-der-wissensgesellschaft/comment-page-1/#comment-164</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 12:45:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medialogy.de/blog/?p=507#comment-164</guid>
		<description>Der vorangegangene Kommentar bringt mein Dilemma in Anbetracht solcher (und ähnlicher) Listen schon ziemlich genau auf den Punkt: So ist Planung nicht möglich. Es handelt sich quasi um die Umkehrung des klassischen Problems der Erkenntnistheorie, bei dem auf der Suche nach basalen Gründen ein infiniter Regress in Richtung des Zeithorizonts der Vergangenheit aufgemacht wird.

Bei &quot;Planung&quot; (für Skills, Kompetenzen etc.)  wird dieses Verhältnis einmal in Richtung der Zukunft gespiegelt: Ein &quot;critical thinking&quot; (ich würde lieber von Selbstbeobachtung eines Systems sprechen), das hierbei analog zur Angabe von Gründen Zäsuren/Konditionalisierungen für die Planung setzt, kann selbst wieder kritisch gedacht werden. Anders: Das System beobachtet sich beim Beobachten von Beobachten usf. ad infinitum. Wie wird dieser Regress unterbrochen? Durch die Formulierung solcher Listen wie oben. Dass diese dabei ein Paradebeispiel für Kontingenz sind, ergibt sich notwendig aus der Beobachtung durch Beobachter.

Lange Rede, kurzer Sinn: Bewusstsein für Kontingenz und Komplexitätsreduktion. Und dafür, wie die beiden Hand in Hand gehen. Das wär&#039; meine Liste.

P.S. Es gibt da in &quot;Nie wieder Vernunft&quot; ein schönes Zitat von Dirk Baecker, das ich leider erst von Zuhause posten kann. Wird nachgeschickt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der vorangegangene Kommentar bringt mein Dilemma in Anbetracht solcher (und ähnlicher) Listen schon ziemlich genau auf den Punkt: So ist Planung nicht möglich. Es handelt sich quasi um die Umkehrung des klassischen Problems der Erkenntnistheorie, bei dem auf der Suche nach basalen Gründen ein infiniter Regress in Richtung des Zeithorizonts der Vergangenheit aufgemacht wird.</p>
<p>Bei &#8220;Planung&#8221; (für Skills, Kompetenzen etc.)  wird dieses Verhältnis einmal in Richtung der Zukunft gespiegelt: Ein &#8220;critical thinking&#8221; (ich würde lieber von Selbstbeobachtung eines Systems sprechen), das hierbei analog zur Angabe von Gründen Zäsuren/Konditionalisierungen für die Planung setzt, kann selbst wieder kritisch gedacht werden. Anders: Das System beobachtet sich beim Beobachten von Beobachten usf. ad infinitum. Wie wird dieser Regress unterbrochen? Durch die Formulierung solcher Listen wie oben. Dass diese dabei ein Paradebeispiel für Kontingenz sind, ergibt sich notwendig aus der Beobachtung durch Beobachter.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Bewusstsein für Kontingenz und Komplexitätsreduktion. Und dafür, wie die beiden Hand in Hand gehen. Das wär&#8217; meine Liste.</p>
<p>P.S. Es gibt da in &#8220;Nie wieder Vernunft&#8221; ein schönes Zitat von Dirk Baecker, das ich leider erst von Zuhause posten kann. Wird nachgeschickt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mandy Schiefner</title>
		<link>http://medialogy.de/2009/01/14/skills-fur-das-uberleben-in-der-wissensgesellschaft/comment-page-1/#comment-163</link>
		<dc:creator>Mandy Schiefner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 20:15:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medialogy.de/blog/?p=507#comment-163</guid>
		<description>Hallo Torsten
Danke für den spannenden Beitrag. Ich finde es immer wieder spannend, dass es Versuche gibt, Fähigkeiten aufzulisten, über die man in der sog. &quot;heutigen Informations- und Wissensgesellschaft&quot; verfügen sollte. Dabei werden entweder immer neue Begriffe geschaffen oder nach etwas radikal neuem gesucht. Aber immer wieder schlägt das Thema critical thinking durch, und das jetzt schon seit mehreren Jahren. Dabei ist der Begriff sowohl im Englischen als auch im Deutschen (Kritisches Denken) keineswegs klar. Somit eröffnet man wieder und wieder einen Interpretationsspielraum ... und fast jeder hat seine eigene Interpretation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten<br />
Danke für den spannenden Beitrag. Ich finde es immer wieder spannend, dass es Versuche gibt, Fähigkeiten aufzulisten, über die man in der sog. &#8220;heutigen Informations- und Wissensgesellschaft&#8221; verfügen sollte. Dabei werden entweder immer neue Begriffe geschaffen oder nach etwas radikal neuem gesucht. Aber immer wieder schlägt das Thema critical thinking durch, und das jetzt schon seit mehreren Jahren. Dabei ist der Begriff sowohl im Englischen als auch im Deutschen (Kritisches Denken) keineswegs klar. Somit eröffnet man wieder und wieder einen Interpretationsspielraum &#8230; und fast jeder hat seine eigene Interpretation.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

